Dienstag, 2. April 2013

Selbsterhalt

"Du kümmerst dich heute nicht um mich" meint Rose als ich mich vor dem Einkaufen zu ihr beuge um ihr einen Kuss zu geben.
Ich brauche Geld.

"Das Stimmt. Entschuldige bitte."
Oder eher nicht!
Welcher Cowboy setzt sich mit gespanntem Hahn auf sein Pferd?
Entsichern und der wilde Ritt geht los.
Ich bin so geladen, mein Ball zum Bersten gespannt.
Rose selbst ist so heiß. Ihre Gegenwart heizt mir schon ein.
Was wohl passiert, wenn sie meine Säfte zum Kochen bringt?
Wenn sich der Druck noch mehr erhöht?
Meine Sicherung ist nur noch aus Wachs.
Ihr nicht zu Nahe zu sein ist mein Selbsterhalt.

"Wenn du so kommst willst du doch nur Geld."
Im Moment ja. Das wird mir am Besten bewusst, als Rose sich ihr Eigentum greift, kurz knetet und reibt.

"Dann hol dir was du willst."
Ich gehe hoch und gebe ihr einen Kuss. Doch Rose lässt nicht los.
"Nicht das. Hol mir mein Geld."

Ich bin froh, dass Rose mich einkaufen schickt.
Seid langem sitze ich da und schreibe auf was heute morgen war.
Ich habe Schmerzen in ihrer Gegenwart und freue mich darauf mich etwas abzukühlen. Andere Gedanken, wenn das überhaupt geht.


Aber wenn selbst beim Einkaufen keine Linderung eintritt,
ER ständig erwacht und die Bälle zum Schwingen anregt
glaube ich:
'es ist nirgends besser als daheim'.

Auch wenn dort kein RZ kommt.
Dort fühle ich mich wohl.
Zauberhaft.


Vom Rosenzüchtling


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