Dienstag, 8. Juli 2014

Drei Sekunden

Roses Smartphone zickt.
"Ich hab da keinen Bock mehr drauf. Seit das Teil ein Schokolade ist geht gar nichts mehr."
Kitkat Update 4.4.2

"Meine Nummern sind weg. Die Kontakte sind leer. Und ständig soll ich Bestimmungen bestätigen. Ich schmeiß das Ding jetzt weg."
Ja, die Lady ist gereizt.
So sitzen wir einträchtig nebeneinander. Sie schimpfend und ich wartend.
Zum Einen, dass ich das Smartphone in die Finger bekomme, zum Anderen dass sie J.'s Film anschaut, der auf dem Laptop auf sie wartet.
"Ich will noch einen."
Dabei drückt sie mir das Caipiglas in die Hand.
Beim Weg ins Haus hält sie mich an. Ihr Blick fällt auf meine Jeans. Sie mustert den Schritt, streicht darunter entlang und zieht eine Braue hinauf.
"Entschuldigt Lady, die Hose mit Loch ist in der Wäsche. "
"Ja? Da hat der subbi aber Pech."
Dabei zieht sie mich hinab. Ihre Lippen legen sich an meine. Sie fordert meine Zunge, ich schiebe sie heraus. Rose umspielt sie mit der ihren, schließt ihre Lippen darum und saugt sie an. Ihr Kopf geht zurück, dann wieder nach vorne, meine Zunge bleibt in ihrem Mund. Es ist ein Wichsen, ein Tease den ich gerade erhalte. Der kürzeste Weg ins Hirn.
Dazu ein Griff. Gezielt greift Rose zu, packt mir in den Schritt und erwischt sofort die Bälle, die sie nun durch den Stoff zusammenpresst.
"Nicht so stark! Ich bin zwar durch Düsseldorf einiges gewohnt aber das muss nicht sein."
Im Haus überlege ich: Ausziehen? Adamskostüm?
Was ist mit den Kids?
Es ist selten, das Kid #3 nach halb Neun nochmals bei uns erscheint. Und Kid#2 ist heute so pissig, der lässt sich heute nicht mehr sehen.
Kein Risiko also, ich ziehe mich aus.

Zumindest nur die Hose.
So kehre ich mit zwei Caipirinhas zurück auf die Terrasse.
"Und?" fragt Rose.
"5cl. Genau nach Rezept."
"So so" greift sie sich die Bälle, "genau nach Rezept. Halt still."
Mit zwei Gläsern in der Hand stand ich vor ihr, während sie ihren Schwanz massiert.
"Du hast recht. Die Dosierung ist gut. Wobei ich denke, den hier könnte ich auch härter vertragen."
Als Rose dabei ihren Griff um IHN lebte jagte ein Schauer durch meinen Leib.
"Nichts verschütten" flötete sie belustigt.
"Jaharg" keuchte ich, krampfhaft bemüht beim nächsten Zucken die Hände ruhig zu halten.
"Das gilt auch hier" wichst sie langsam am Schaft, "wehe du kommst."
"Ja Herrin."
"Gut, jetzt setzt dich."

Wir prosteten uns zu und ich bekam den Schokoriegel zu greifen. Tief in seinem Innerne, da war ich mir sicher, sind alles Daten noch vorhanden. Einstellungssache wie bei uns subbs, was gebe ich Preis? Wie viel darf einen Herrin von ihrem Untergebenen erfahren. Von sub zu sub sprach ich ihm zu, streichelte über sein Gesicht, immer bemüht, es nur dort zu Berühren, daß es Vertrauen fasst. Langsam gelang es mir, seine Oberfläche zu verstehen und mich tiefer einzufühlen.
Ich musste ihm einfach zeigen, dass ich nichts böses von ihm will. Dabei fragte es mich ob ich zustimme. Als ob meine Zustimmung notwendig ist, damit es mir von sich erzählt.
Dann - geschafft- das Vertrauen war da. Es öffnete sich vor mir. Ich hatte den Zugriff auf seine Erinnerungen gefunden und an die Oberfläche gebracht.
So wie Rose bei mir.

Kaum machte ich mich über ihr Schokostück her, schon hatte sie IHN gepackt. Ihre Hand fuhr langsam daran hinab, streifte weiter über die Bälle, schnürte sie ab und klopfte mit der anderen Hand darauf.
Ich stöhnte und ein Zucken durchlief meinen ganzen Körper. Es schüttelte mich und ich hatte Probleme den sub in meiner Hand nicht durcheinanderzubringen. Wo war ich? Worauf soll ich mich konzentrieren?
"Weißt du, wenn ich ein Luder wäre würde ich das hier tun."
Ich schaute auf und sah nur ihr Haar.
Wenn man sich Knie an Knie gegenübersitzt und die Gegenüberin den Körper nach vorne beugt kann man nichts mehr sehen. Wie gesagt, bis auf ihr Haar.
Dafür fühlte ich aber auch ihre Hand, die unter seinem Köpfchen den Schaft umspannt und ihre Zunge beginnt am Band zu lecken. Ihre Lippen schoben sich auf SEINEN Kopf. Langsam saugte sie IHN ein. Ihr Kopf hob sich sanft. Die Zunge wirbelte auf SEINEM Kopf, drückte sich gegen das Band und ihr Kopf senkte sich.

"Weißt du, ich bin aber kein Luder. Ich bin deiner Herrin."
Damit bekam ich einen Kuss auf das Löchlein. Gleich zwei Daumen rieben nun am Bändchen entlang, mal seitlich, dann darüber.
"Und deshalb mache ich das so:"

Eine Hand schürte die Bälle ab, die zweite fasste nach, packte die Bälle noch fester als die erste Hand sich löste und den Weg nach unten frei gab. Meinen Schaft zerrte es nach vorn. Die erste Hand packte nun zu, fest schnürten sich ihre Finger darum, bewegten sich nach unten, um all die Haut die noch an SEINEM Köpfchen lag weit nach unten zu ziehen. Es zerrte am Bändchen. Die Haut, die sonst viel von dem Schaft bedeckt, war glänzte gespannt während der Beutel mit den Bällen viel weiter unten hing als ich es mir hatte vorstellen können.
"HAuuuu" wimmerte ich los.
Quälend langsam schob Rose die Hand hinauf. Jeder einzelne Finger rubbelte dabei über den Rand, den Übergang vom Schaft zum Kopf, genau das gleiche als ihre Hand sich senkt und ich keuche aus während ihr Daumen am Bändchen reibt. Dann schließen sich ihre Lippen um ihren Besitz.
Eine Hand zieht die andere wichst schraubend am Schaft und die Herrin steigert saugend die Durchblutung um das untere Hirn.
Ich denke an... ich denke, an was..? Ich denke kaum. Ich kann es nicht fassen. Weder was die Herrin gerade macht noch gelingt es mir irgend etwas in Gedanken zu bekommen. Meine ganze Aufmerksamkeit hält Rose in der Hand oder verbirgt sich in ihr. Ein Zwiegespräch auf kurzem Weg.
'Ja willst du denn kommen?
Probier es aus. Versuche es.'


"Weißt du eigentlich" lässt sie meine Aufmerksamkeit aus ihrem Mund entkommen "wie einfach ich bei dir erkenne, wann du gleich kommst."
Die Linke schließt sich kraftvoll um den Schaft, die Rechte krallt sich die Bälle.
"Wenn es hier zuckt..."
"hAU AU..."
"Schhhhht, beherrsche dich..."
"JahahaaauUU urghhh"
"Ruhig, was sollen denn die Nachbarn denken."
Ich, mich versuchen zu beherrschen? Das Einzige was mich im Moment in mir herrscht ist das Verlangen zu schreien und dem Verlangen des klein z-chens nachzukommen. Was mich beherrscht ist sie, die große Lady, meine Göttin, die sich meines Problems annimmt, an der Wurzel packt, mich runter zieht damit es aufwärts geht und mir auffordert still zu sein.
"Hm Hmg Hmgh" wimmere ich in mich hinein.
"Ist ja gut" streichelt sie beide Köpfe auf einmal.
Den Einen tröstet's, den Anderen reizt's.
"Haaargh."
"DER ist perfekt" kommentiert Rose ihre gefüllte Hand, "was meinst du, wie lange hältst du damit durch?"
Der prüfende Druck von ihr lässt mich laut in die Dunkelheit wimmern.
"Leiser mein Zögling" sagt sie mit steigendem Druck, "du weißt doch es bekommt dir nicht."
Wie wahr. Je mehr ich winsele desto kräftiger wird ihr Tease.
"Ich schätze drei Sekunden. Hältst du länger durch? Was meinst du?"
"Lady bitte..." flehe ich sie an.
"(was)" flüstert sie mir zu.
Der Druck ihrer Hand lässt nach. Doch nicht der Tease. Sofort fährt ihre Hand hinab, spannt die Haut, spannt das Band, spannt sich ihr Daumen darauf und umschließen ihre Finger seinen Kopf. Langsam darauf reiben säuselt sie nochmal "(was)".
"Herrin, bitte nimm dir was du brauchst. Bediene dich an IHM. Nimm die Creme. So etwas solltest..."
"NEIN!"

FLASH.
Ein Licht geht an, Sicherungen brennen durch, Funken sprühen aus deren Fassung.
Es ist dunkel, doch der gewaltige Schmerz der sich mit ihren Fingern um mein Stückchen spannt lässt mich erneut laut stöhnen.

"NEIN!" wiederholt sie noch einmal. "Du wirst es aushalten. Du wirst dich beherrschen. Mein Zögling, du wirst üben auch in diesem Zustand deiner Herrin zu dienen."
FLASH!
Blitz, Licht an, Sicherungen raus - Dunkelheit.
Dann lässt der Schmerz nach.
"Ja Herrin" erfolgt meine Antwort nach endlosen Sekunden.
"Dann ist gut. So, nun räume auf. Ich gehe schon mal vor."
Sanft tippt ihr Finger gegen SEIN Köpfchen, langsam legen sich ihre Finger darum, schließt sich vorsichtig ihre Hand bis zu dem Punkt, an dem ER ihrem Griff widersteht.
"Genau so brauche ich ihn jetzt. Ich bin nass. Du räumst auf und kommt nach."
Mein "Ja" geht in meinem Keuchen unter.
"Drei Sekunden!" flaxt sie nochmal.
Ich brauche Zeit.

Sekunden vergehen nachdem das Gefühl ihrer Hand am Stück verschwunden ist.
Erst danach bin ich in der Lage mich zu bewegen.
Den Tisch abzuräumen, die Läden zu schließen und der Lady zu folgen.

Der Hund liegt auf dem Bett.
Und ich?
Gemeinsam stehen WIR gespannt vor dem Bad.
WIR warten bis die Lady kommt.
Ob WIR das Vergnügen haben hoffe ich nicht.
Ich möchte das Überstehen.
So lange sie will.

Gute Nacht.


Vom Rosenzüchtling


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