Montag, 27. April 2015

6 mal

Mein Smartphone brummt.
Sicher wieder eine Nachricht der Kids. Die Chatten zur Zeit innerhalb der Familiengruppe.
Noch ein Brummen.
Und noch eines hinterher.

'Wo ist Rose?'
Vor fünf Minuten war sie noch im Garten, vor kurzem ging die durch den Raum.
... ging ins Bad und seither habe ich nichts mehr von ihr gehört. Doch. Die Badezimmertüre ging, sie ist draußen.
'Wo ist ihr Phone?'
Nicht zu sehen.
Schreibt sie?

Das Smartphone brummt...



Klar. Telefon.
Wir erwarten Besuch. Normalerweise ruft der vorher an "um euch vorzuwarnen, bei euch weiß man nie". Mit zwei Phones in der Hand stürme ins Schlafzimmer, wo Rose halb bedeckt auf meinem Bettchen liegt. Ich sehe ihr Shirt und bin mir doch sicher, dass sie Unten rum nichts trägt.
Nach dem Schließen der Türe beginne ich mich auszuziehen, öffne zuerst meine Jeans.

"Beeile dich. Sonst bin ich vor dir fertig."
Sofort scannen meine Augen die Decke. Ihre Hände liegen irgendwo darunter. Jedoch ist keine Bewegung zu sehen. Die Gegend der Hüfte bleibt ruhig.
Dennoch versuche ich keine Zeit zu verschwenden, lasse die Jeans einfach fallen.
Um sie sofort wieder aufzuheben und sorgfältig zu falten. Das hat Rose nicht verdient. Ordnung soll sein. Auch in diesen Momenten. Mein Hemd kommt auf den Bügel, Socken auf den Stapel. Bin ich zu langsam habe ich Pech.

Ausgezogen stehe ich vor dem Bett. Ich warte was passiert, warte auf Anweisung meiner Lady.
"Nichts vergessen?"
Das hatte ich befürchtet. Ein rascher Blick an mir herunter, aufs Phone, die Sachen, die Tür. Alles ordentlich hingeräumt. Die Türe ist geschlossen.
"Ab schlie ßen" dehnt Rose die Silben.
Die Kids... kommt der Besuch dann suchen sie uns. Ein Dreh am Schlüssel, die Tür ist verschlossen.

Das Sesam öffne dich für Roses Decke, die sich hebt, zu Seite rutscht und mir freien Zugang gewährt.
Schnell liege ich zwischen Roses Beinen, schiebe meine Arme darunter hindurch und lasse meine Hände an Roses Seiten nach oben gleiten. Kurz vor ihrer Muschel stoppt mein Mund. Ich atme ein,  koste vom Duft während meine Finger unter ihrem Busen liegen, zart darüber zu streicheln beginnen.

Die Lady zuckt. Mein Atem steicht sanft auf der Muschel entlang, warme Luft an heißen Lippen. Roses Becken rollt, die Hüfte geht hoch, meinem Mund entgegen. Aber so umschlungen schiebt sie mich mit nach oben. Der Abstand bleibt. Die Lady muss warten.
Endlich geht meine Zunge nach vorn, berührt die Perle, tupft sie an und spielt mit ihr. Sie gleitet vor und zurück, rein und raus aus meinem Mund um dabei über die Perle zu reiben.
Ich darf nicht zu stark dagegendrücken, muss versuchen meine Zunge stabil zu halten, möglichst flach über die Perle zu gleiten. Lang, langsam und zart.
Der Muskel wird schwer, meine Zunge schlaff. Ab jetzt arbeitet mein Kopf. Mit leichtem Nicken und lockerer Zunge bespiele ich ihre Knospe.
Mein Kopf taucht ab, meine Zunge ein. Ihre Hand fährt dabei in mein Haar. Sie zieht mich hoch, setzt mich über die Perle und hält mein Köpfchen fest.

Das zweite Köpfchen bekommt Besuch. Ihr Fuß legt sich dagegen. Der Spann drückt sich an mein Stück, ihre Zehen betasten die Bälle. Als sie den Druck erhöht stöhne ich aus.
Genau darauf hat sie gewartet.

Sofort pressen mich ihre Hände tiefer in den Schritt, zwingen mich den Mund zu öffnen, meine Lippen um die Perle zu schließen und so fest zu saugen wie sie es braucht, es will, mich wieder atmen lässt.

Nun stöhnt auch sie.
Ihre Arme gleiten auf's Laken, ihr Becken strebt auf, ihr Kreuz krümmt sich durch, ihr Kopf presst sich ins Kissen. Ein leichtes Keuchen, dann schiebt sie mich weg, schnauft durch und zieht mich hoch.
Ich soll, ich darf. Muss ich auch?
So gerne wie ich mich in ihr ergießen möchte, sie hätte keine Freunde. Ich bin zu weit oben, zu sehr geladen, unberechenbar sensibel.
Zu schnell am Ende.

"Komm" bugsiert sie mich vor ihre Muschel, packt IHN und setzt IHN an. Alleine ihr Griff lässt mich aufstöhnen. 'Sie wird keine Freunde haben.'

Mein Becken geht vor. Langsam dringt ER ein, treibt Roses Körper nach oben. Der sich strafft, dem Eindringen entgegenstemmt aber genau so auch genießt was er bekommt.
Das Öffnen nach langer Zeit ohne.

Ich hebe mein Becken, ER gleitet heraus um sofort wieder die Lippen zu teilen, in den Spalt zu dringen, zu reiben, Rose hochzuschieben und mir bei kribbelnden Zehen bewusst zu machen:
Ich bin dann wohl so weit.

Ein dritter Hub, bei dem ich kämpfe. Der Versuch langsam einzudringen um für mich Zeit zu gewinnen, der Lady aber möglichst viel zu bieten schlägt fehl. Es reibt so intensiv. Dutzend Punkte werden aufgewirbelt, streben nach oben. Beginnend von den Zehen überschwemmen sie meine Ferse. Mein Becken taucht ab.

Hub vier.
Ich stöhne im Kampf. Noch kontrolliere ich. Aber gleich nicht mehr. Fest und stramm taucht ER ein. Das Kribbeln steigt weiter empor.
"Du kommst nicht" spricht Rose die erlösenden Worte.
Ich weiß woran ich bin. Ein Ventil geht auf. Der Druck fällt ab. Das Kribbeln verschwindet im Nichts. Es geht weiter.
Hub Fünf, Hub Sechs...
Die Finger kribbeln, Bauch, Beine, Zehen, Rücken.
Raus! Raus! RAUS!
Hektisch hebe ich mein Becken, verharren draußen, warte bis ER sich beruhigt. Ich küsse Rose, streichele ihr Haar und setze IHN wieder an.

Langsam schiebe ich meine Hüfte nach vorn. Langsam dringe ich ein.
Langsam hebt sich Roses Brust, spannt sich ihr Kreuz, öffnet sich ihr Mund zu einem stummen Schrei. Ihre Nägel bohren sich in meinen Rücken. ER ist drin, ich drücke nach, verharre erneut - das war's.
Raus -  wird mir noch gelingen. Aber keine Berührung mehr. Ich warte noch kurz, ziehe mich zurück, schaffe es ohne zu kommen und fahre mit meiner Hand Richtung Schritt.
"Nein. Das reicht. Du darfst gehen" erlaubt mir meine Lady majestätisch mich zu entfernen.
"Du hast doch sicher noch was zu tun."
"Ja Lady" antworte ich grinsend.
Die Hemden abhängen. Auf dem Balkon. Vor dem Schlafzimmerfenster. Besser ich lasse das erst einmal bleiben und ziehe mich an.
IHN. Groß, straff, prall - tropfend.

Einige Minuten später erscheint Rose in der Küche.
"Wunderschön, wie eine Blume nach dem ersten Regen, der einer Trockenheit folgt. Aufgeblüht strahlst du so hell."
"Danke schön. Wie geht es IHM?"

Ihr Griff geht an den Schaft der sich ans Hosenbein stemmt, den Stoff aufstellt und dunkle Flecken färbt.
"Gut. ER läuft."
"Aber nicht gekommen?"
"Nein."

Da bin ich froh, daß IHM das doch nicht reichte.


Vom Rosenzüchtling

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