Dienstag, 29. Dezember 2015

Funktionsgestört

Die Schlafzimmertüre ist zu.
Was das bedeute?
Naja, nur sehr selten ist die Türe geschlossen.
Und meistens bin ich dann mit im Zimmer.
Türe zu - das Spiel beginnt.

Ich habe gerade noch aufgeräumt während Rose bereits vorgegangen ist.
Irgendwie hatte ich geahnt, dass sie heute noch etwas Freude erlangen will. Aber so?
Was wird mich erwarten wenn ich die Türe öffne?
Kerzenlicht? Wird sie sich selbst den Massageplatz eingerichtet haben?
Oder sitzt sie auf meinem Bett? Liegt ein Badetuch vor ihr? Welches Öl wird sie nehmen um IHN zu verwöhnen? An IHM zu spielen? Was wird sie benutzen?
Brett? Schnüre? Oder nur die puren Hände?
Ich öffne die Türe.

Es ist dunkel.
Warum war die Türe dann geschlossen?
Auch klingt keine Musik wie sonst wenn sie spielen will.
FRRR - FRRR - FRRR - FRRR tönt es an mein Ohr. Kurze Pause bevor
FRRR - FRRR - FRRR - FRRR der Magic erneut zu brummen beginnt.
FRRR - FRRR - FRRR - FRRR - ich höre sie stöhnen. Die Lady ist weit.
FRRR - FRRR - FRRR - FRRR - inzwischen versuche ich auf dem Bett zu ihr zu gelangen.

Frrrrrrrrrrrrrrrrrrr - ab jetzt brummt der Stab monoton. Kurz war er aus, dann Neustart - Dauerprogramm.
Ich bin bei Rose und fühle nur Decke. Ihre Schenkel und ihr Körper sind darunter verborgen.
"AHhhh" keucht sie aus, "hat es mein subbie endlich ins Zimmer geschafft."
"Entschuldige Herrin" antworte ich leise. Mir ist nicht klar was ich falsch gemacht hatte.
Ein kurzes Rascheln, das Deckbett ist weg. Jetzt kann ich mich zwischen Roses Beine legen.
Doch mein Versuch an ihre Muschel zu kommen wird mir sofort von dem Stab verwehrt.
Er liegt bei ihr an, sie lässt ihn dort schwingen.
Ich kam ja zu spät, muss mir was anderes suchen.

Meine Hände streichen über ihre Schenkel, streifen hinab zum Knie, zum Schritt hinauf während meine Lippen ihre Haut mit Küssen verwöhnen. Das Bein nach oben bis kurz vor der Hüfte wartet dort die nächste Überraschung auf mich. Sie ist nicht nackt, sie trägt einen Slip. Der Stab hat die Macht. Seine Magie wirkt durch den Stoff.
Ganz anders meine Zunge.

Dem Bund ihres Höschens folgend gleitet meine Zunge nach unten, gelangt zwischen ihre Beine, kommt fast an den Schritt.
Bis meine Nase den Wand berührt. Unangenehm.
Was Roses Perle gefällt, meine Nase nimmt es ihm krumm.
Es rüttelt und brummt, steigt hoch in den Kopf. Der Magische Stab erzeugt einen Bannkreis für mich.
Mir bleibt nichts übrig als sie zu streicheln und überall dort zu verwöhnen wohin die Magie nicht reichte.
Dann schob sie mich weg.

Das Brummen verstummte.
Weder ich noch der Zauber wurde genutzt.
Rose schwang ihr Bein über mich hinweg, hob ihren Po und zog den Slip nach unten.
Eins - zwei Beine rutschten aus dem Höschen, dann legte sie ihren rechten Schenkel wieder über meinen Kopf, fasste in mein Haar und zog mich heran.
Meine Zeit.
Meine Zunge teilte ihre Lippen, tauchte kurz in den Spalt, fuhr zur Perle hinauf, leckte darüber hinweg und das Brummen setzte ein.
Frrrrrrrrrrrrrrrrrrr
Ihre Perle und meine Nase wurden gemeinsam verwöhnt, nichts das ihre Muschel berührte wurde verschont. Der schwingende Kopf bewegte sich auf und ab, rutschte auf dem Spalt entlang, blieb auf dem Hügel liegen um zu brummend alles darunter zum Vibrieren zu bringen.
Nichts für mich, nicht meine Nase.
Ich wich aus, drehte den Kopf leicht zur Seite, küsste, leckte den Schenkel. Doch ihre Hand in meinen Haaren drehte mich zurück, drückte mich nach unten.
Sie war zornig. Da war etwas gewesen was ihr nicht gefallen hatte.
Für sie ein klarer Fall. Es war an der Zeit ihre dunkle Seite kennenzulernen.

Meine Zunge fühlte ihre Lippen, fühlte den Damm, strich weiter nach unten - die Herrin stöhnt.
'War das der Wand oder war das ich?'
Welche Magie hat sie gerade berührt?
Es ist das Spiel mit ihrer dunklen Seite die ihr gefällt.
Sofort verstärke ich mein Spiel.
Meine Zunge geht vor, versucht die Dunkelheit zu ergründen, meine Herrin so zu gefallen und sie milde zu stimmen.
Erneut schiebt sie mich weg.

Aber anders wie sonst ist es kein Beenden sondern nur ein auf Abstand bringen.
Sie hat etwas vor. Sie kostet es aus.
Sie genießt das Gefühl, das durch ihre dunklen Seite durch ihren Körper strömt und die Macht, die es ihr gibt.
Rose will mehr davon.

Sie dreht sich um.
Auf allen "Vieren" vor mir kniend angelt sie nach hinten. Ihre Hand erfasst ertastet mein Shirt, packt zu, zieht mich heran und kaum legt sich mein Gesicht an ihre Backen lässt sie mich los. Ein Keuchen ertönt als der Wand zu Brummen beginnt.
Meine Zunge fährt zwischen den Bäckchen nach unten.
Der Magic lässt Roses Becken erbeben.
Als ich den dunkelsten Punkt meiner Herrin erreiche versuche ich ihn zu erkunden.
Was wir sie mir erlauben? Wie tief darf ich bohren? Was alles erforschen?
Kaum bewege ich mich an diese eine Stelle höre ich von meiner Herrin ein tiefes Brummen, dass das ihres Zauberstabes übertönt.
Meine Zunge gleitet tiefer. Ich spüre den Damm, dann die Muschel und kaum tippe ich an den schwingenden Kopf schiebt mich Rose zurecht.
Sie will mich im Dunklen halten.
Dort habe ich ihr Vergnügen zu bereiten.
So kenne ich sie nicht.
Aber ich mache es gerne.

Es ist deutlich zu spüren - es gefällt.
Sie hat Freude, holt sich Spaß.
Ihr Körper wird von Lust durchströmt. Sie ist erregt.
Gleich wird sie kommen - schneller als sonst.

'Was' überlege ich bei mir 'reizt sie gerade?'
Welche dunkle Seite gefällt ihr besser?
Ja, ich bin froh, dass sie sich öffnet.
Dass sie sich nimmt was sie will.
... sie macht macht ihr gefällt.
Ihre Macht einzusetzen beginnt.

Ich gehorche - zu ihrem Vergnügen.
Die Herrin kommt.
Der Wand verstummt.
Sie lässt sich fallen, liegt auf der Seite, wälzt sich herum.
Kommt mit einem Zucken auf dem Rücken zu liegen.
Ich streichele sie.

Es ist finster um sie.
Die Dunkelheit hat den Raum gefüllt.
Ich weiß nicht was tun, wo was ist.
Endet es schon? Aufräumen?
Einfach nur warten bis die Herrin wieder spricht.

Nach kurzer Pause richtet sie sich auf, sucht den Slip, zieht ihn an. Dann macht sie Licht.
Kein Wort.
Ich weiß, ich habe aufzuräumen und das war es dann.

Zugedeckt liegt sie da.
Ich streichele ihr Haar, küsse ihre Stirn, zeige meine Dankbarkeit...
"Sag jetzt bloß nicht Danke Herrin!"
Genau das wollte ich gerade. Sie meint es ernst.
Das war kein Spaß. Das war eine Strafe.
Warum muss mir jede ihrer Strafen auch immer gefallen?
"Ich habe keine Lust dich zu belohnen oder irgendetwas mit dir zu tun. So lange du dich nicht um deine Lady kümmerst kümmert sie sich alleine um sich. Für dich bedeutet das dann Finger weg."
"Ja Herrin."
"Ich warte doch hier nicht bis mein subbi sich endlich mal von seinem Smartphone löst."
Daher weht der Wind.

Während wir mit dem Kids vor dem Fernseher saßen hatte jeder von uns sein Smartphone in der Hand. Anstelle also dem Film zu folgen machte jeder was er wollte.
Ach nein. Nicht alle. Mein Smartphone war nicht dabei.
Ich sah dem Film und folgte ihm. Sah ab und an in unsere Runde, sah wie jeder auf sein Display tippte. Mal grinste, tippte und zum Fernseher schaute um gleich wieder auf das kleine Teil in der Hand zu blicken.
Die letzte Pause vor dem Ende. Ich holte Wasser und mein Phone. Ab jetzt war ich auch einer von allen, tippte selber in die Hand.
Der Film war aus, ich tippte weiter, bis meine Lady letztlich ging.
Ich räumte ab, den Spüler aus, die schmutzigen Gläser darauf hinein. Leere Flaschen in den Keller. Vollen holen um den Kühlschrank nachzufüllen. Versorge dann noch unsere Katze, dass sie nicht mitten in der Nacht miaut.
Dazwischen noch meine Toilette, sauber habe ich zu sein.
Ich weiß ja nicht was die Lady vor hat, muss auf alles Vorbereitet sein.

Sie hat ja recht.
Ich war am Phone. Ich spiele damit. Ich kümmere mich wesentlich mehr um das Kunststück wie um die Lady, an deren Seite ich meine Zeit verbringen darf.

"Es wird Zeit, mich mal wieder richtig um dich zu kümmern.
Du gehörst mal wieder komplett zurückgesetzt.
Resetet - Ein Neustart bei dir gemacht.
Damit du wieder weißt wo dein Platz ist und um wen du dich zu kümmern hast."

Fehlfunktion.
Kurios, was so ein Verweis bei mir bewirkt.
ER ist hart, lässt mich nicht schlafen.
Lässt mich von Roses dunkler Seite schwärmen.
Ich durfte kosten.
Ich will noch mehr.

Aber mir ist klar:
Wenn ich nicht richtig funktioniere, nicht so bin wie die Lady wünscht
dann verschwindet alles Dunkle.
Es bleibt zurück, was ich nicht will.


Vom Rosenzüchtling

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