Montag, 1. Juni 2015

Die Alte

"Das will ich nicht nochmal sehen."
Rose hält mir das Bild vom Ladiesbrunch vor Augen.
Käfig, Slip wie damals von meiner Lady verlangt.
Jedoch nicht mit Slip von ihr.

Sie wollte, dass ich mit Unterhose gehe.
Dass der Käfig halt bekommt.
Dass ER nicht so bembelt.
Die Schellte hatte ich mir danach schon abgeholt.
Für das Nehmen von Roses Höschen.

Warum jetzt noch mal?
Warum beschwert sie jetzt schon wieder?

"So nicht mehr! Verstanden?"
Ungefragt von ihr ein Höschen anzuziehen kommt eigentlich nicht in Frage. Es ging mir nur darum dem Ladiesbrunch entsprechend gekleidet zu sein.
"Ja" antworte ich mit gebeugtem Haupt.

"Wie konntest du nur das älteste Höschen nehmen?"
Darum geht es!
"Lady, gerne hätte ich eines eurer schönsten angezogen.
Aber ich war mir sicher, das gibt richtig Ärger."

"Du wirst dir kein altes mehr nehmen. Verstand!"
"Ja."
Ich hoffe Ja. Das würde bedeuten, sie verbietet nicht Eines anzuziehen.
Das Verbot gilt nur den alten.
... der Ästhetik wegen.


Vom Rosenzüchtling

Vier - und den Einen

Aufstehen nach Vier oder zu Bett gehen für den Einen.
Rose hatte nicht gewählt.
Sie hatte alles erhalten.

Was war besser?
Schwer zu sagen. Auch aus meiner Warte.
Das Morgens war kuscheln und lecken und in sie dringen, die Muschel verwöhnen sanft um sie reiben und an der Perle spielen.
ER durfte nochmals hinein. Gut Sechs Mal war ER in ihr. Drei Mal wirklich sehr lange bis kurz bevor sie kam. Aber gereicht hat es doch nie für sie.
Ein Mal reichte ein Hub, dann spürte ich schon das erste Kribbeln in IHM.
Zeit IHM Pause zu gönnen.
Vier Höhepunkte am Morgen. Jeden davon einzeln. Immer anders erregt. Knapp zwanzig Minuten hatte das Alles gedauert.
Danach hat ER lange getropft.

Eine Massage am Abend.
Musik auf die Ohren. Direkt mit dem Kopfhörer für sie.
Abgemeldet in meiner Welt. Nur verbunden durch meine Hände.
Um 22:10 beginne ich mit dem Öl.
Um 23:13 kommt Rose.

Ich brauchte acht Minuten an Rücken und Schulter. Sieben für ihre Beine.
Die restliche Zeit berührte ich ihre Muschel, dabei ständig die Perle.

Gut fünfundvierzig Minuten glitten meine Hände und Finger über die Perle. Rieben fest darüber. Rubbelten darauf entlang.
Von unten nach oben, dann hin und her. Mal nur von oben hinunter.
Die Finger streiften durch die Muschel, kreisten über die Perle.
Kein einziges Mal drang ein Finger ein.
Ich wollte oberflächig bleiben.

Es dauerte über dreißig Minuten bis aus dem leisen Stöhnen und dem ersten Zucken ein erlösendes Stöhnen erwuchs.
Aber die lange Zeit des Wartens hatte sich gelohnt.
Alles war voll getropft.
Gut eine Stunde Dauertease für mich.
Am Monatsende. Am Letzten des Mai's.
Am letzten Tag bevor sie mich kommen lässt?

Ich kann kaum warten das zu erfahren.
Ich bin offen für alles.


Vom Rosenzüchtling