Mittwoch, 25. September 2013

Agenda

"Ich bin nicht kitzelig".
Jahrelang habe ich das erzählt. Ich habe meine Arme eng ab den Körper gepresst und mich beherrscht. Ein paar Sekunden hielt ich durch und drehte mich mit einem "siehst du" ab.

Zwei Dinge:
1. Ich bin kitzelig.
2. Ich werde beHerrinscht.
Mich selber zu beherrschen ist vorbei.

Rose kitzelt mich. Den ersten Reflex mich einzumummeln unterdrücke ich gerade noch. Doch schon Sekunden später liegen meine Arme wieder eng am Körper und erschweren Rose ihr Ziel.

"Arme weg."
Ich hebe sie an um sie sofort wieder anzulegen. Der Reflex ist zu groß. Ich kann mich nicht dagegen wehren. Jahrelang habe ich es mir antrainiert. So einfach komme ich nicht aus der Haut.

Wie schrecklich ist es, sich nicht wehren zu können, hilflos dem Kitzeln ausgeliefert zu sein. Nicht in der Lage den Arm anzulegen, den Körper zu schützen oder sich wegzudrehen.
"Lady..." beginne ich, stocke jedoch im Satz.
Erneut kitzelt sie mich.
"Sprich!"
Es war Unklug von mir zu Beginnen. Es ist kein Wunsch, nur ein Gedanke. Den bringe ich nun in die Realität.
"... wenn ich mich nicht wehren kann..."
Satzpuzzle. Ich bin vorsichtig, wie ich es ihr sage.

"Das steht weit oben auf dem Plan mein Zögling. Ich habe alles, was ich dazu brauche. Was meinst du wofür ich das Bett da drüben steht."
'Das Gitterbett im Mädchenzimmer!'
Typisch RZ.
Da mache ich mir Gedanken ob so etwas in Frage kommt.
Und Rose fehlt nur noch die Farbe vom Seil...


Vom Rosenzüchtling

Dienstag, 24. September 2013

Ausgenutzt

"Willst du noch schauen oder vorlesen?"
Die Übersetzung für den Mann:
"Ich gehe ins Bett. Deine letzte Chance."

Ich habe keine Wahl. Da ich vorlesen möchte und mich der Film kaum interessiert folge ich um Minuten später mit dem Buch in der Hand neben meiner Lady zu liegen.
Ihre Hand fährt hinab. Sie legt sie aufs Stück, prüft SEINE Härte und spricht:
"So ist es gut. Sei schön brav. Ich mag heute nicht."
Rose lehnt sich auf die Seite, schaut mit ins Buch während ich mich auf mein Stück konzentriere, damit es fest bleibt.

Es gelingt mir nicht IHN groß zu halten, jedoch schrumpelt ER auch nicht weg. ER macht sich lang ohne fest zu sein. Immerhin, ich trainiere ja noch.
Vier Seiten lese ich, dann mache ich Schluss.
"Nein, bitte nicht. Lies noch weiter."
Freudig irritiert drehe ich meinen Kopf um in ihre bittenden Augen zu sehen.
"Gerne Lady. Aber du brauchst nicht darum zu bitten."
Und ER steht.

Ein kurzer Schauer durchzuckt mich.
'Wegen ihr?' Entweder der Blick in Roses Gesicht oder der Gedanke, dass sie ihre Bitte anders vorbringt. Etwas davon erregt IHN so stark, dass ER springt und zuckt und mich zum Zappeln bringt.
Wenig später kommt ein "Stopp."
"Das reicht. Ich bin müde. Ich schlafe bereits ein."
Sofort höre ich auf, lege das Buch auf dem Nachttisch ab und lösche das Licht. Ich kuschele mich an. Meine Hand gleitet über ihren Bauch, hinab zum Slip, kreist auf dem Hügel herum und schiebt sich ins Tal.
"Ich bin müde."
"Dann schlaf."
Dabei gleitet meine Hand hinaus, fährt ihren Schenkel hinab und streicht sanft daran entlang.
ER zuckt.
Ich streichelte ihr Haar. Ohne Druck habe ich die Hand aufgelegt, bewege sie leicht und errege mich.
ER zuckt nochmal.
Meine Hand fährt an der Hüfte entlang bis sie an die Beuge kommt, gleitet am Bund ihres Slips in die Richtung des Schritte, fühlt die Weichheit der Haut und die Härchen darauf.
Nun zuckt ER so stark, das ER mich zum Zappeln bringt.
"Du geilst dich auf."
"Entschuldige Lady, ja."
"So lange du mich schlafen lässt."

Das auf jeden Fall.
Es reicht mir aus, so sanft es geht die Lady zu streicheln, damit sie langsam in den Schlaf versinkt. Je mehr Rose das genießt um so stärker erregt es mich.

Ich nutze sie aus und hoffe:
Sie hat Verständnis dafür.


Vom Rosenzüchtling