Freitag, 15. August 2014

Mir recht's

"Haben wir eigentlich noch Kondome?"
Wundersam...
Vor wenigen Minuten bin ich beim Einkauf daran vorbei und habe gedacht : 'Sie braucht. Denkt sie noch dran?'

Ich meine, gesagt hatte ich es ihr vor langer Zeit. Geschrieben ebenfalls, zwei Mal. Alles mehr ist bereits 'Wünsch-mir-was'. Wie oft soll subbi es seiner Lady sagen? Kondome sind für sie, für ihren Wunsch. Zu ihrem Schutz. Bei ihrem Spiel. Ich bin dabei, hänge an ihrem Eigentum dran. Und Rose bestimmt.
Quengelei:
Lady, du brauchst Kondome= mach etwas.
Lady, wir ham keine mehr=ich will endlich wieder.
Wozu braucht ein subbi Kondome?
Wenn die Lady nicht will...
so braucht ER sie nicht.



#####

Rose sitzt auf dem Bett.
Es ist spät und sie möchte schlafen.
"Ein Wasser. Das ist alles was ich heute noch brauche."
Noch bin ich nackt, mein Schlafshirt nicht an. Das ideale Kostüm, der Ladys Wunsch zu erfüllen. Doch kaum stelle ich das Trinken auf ihrem Nachtkasterl ab erhellt sich der Raum.
Der Wiener streift durchs Haus.

Erst das Licht im Flur, dann die Schritte die sich nähern und so flach es nur geht ducke ich mich hinter Roses Bett. Die Schlafzimmertüre ist offen, der Lichtschein fällt direkt in meine Richtung, ein einziger Blick und er wird mich gleich sehen.
Sein Vater nackt zu Füßen seiner Mutter liegend.
Der gefällt das. Die Lady grinst.
"Eigentlich" 'wow, das Wort lässt einigen Spielraum offen', "wollte ich das ja nie."
Kälte stieg bei diesen Worten in mir auf.
Relativ, wie Temperaturen so sind.
Die Hitze im Schaft erhebt sich begierig über die Kälte, die von unten, von den Bällen her in mich dringt. Die liegen da, schleifen sich langsam auf dem kühlen Parkett entlang während ER zunehmend wächst.
'Wollte ich wirklich irgendwann meinen Platz zu Füßen meiner Lady suchen? Hier auch schlafen? Sie nicht spüren? Will ich das?
Ich richte mich auf.
"Noch nicht" flüstert Rose.
"Oh" ducke ich mich überrascht, hatte ich doch unter dem Bett hindurch gesehen, der Wiener ist weg.

"So jetzt. Ein schöner Anblick. Ich könnte mich daran gewöhnen" meint Rose.
Ihre Hand streicht über meine Seite und richtet mich auf.
Ja, ich bin zufrieden. Vor meiner Lady kniend streichele ich ihre Schenkel, zur Hüfte hinauf. Langsam umfasse ich ihre Taille und stöhne dann aus.

Ein kurzer Tritt, ein leichter Stoß gegen die Bälle, dann legen sich ihre Zehen an SEINEN Kopf. Ich zittere los.
Während Rose grinst, ihre Hand über meine Wange streichelt und ihr Fuß meinen Schaft entlangreibt treibt es mich hoch.
'Wie lang halte ich durch?' Wie gut widerstehe ich? Es ist lange her, dass Rose ihn berührt, dass etwas IHN berührt, dass ER in diesem Zustand ist. Vier Tage? Mehr!
Nein, nicht das Gefühl der Berührung allein sondern die Vorfreude, dass es spritzig werden kann. Etwas worüber ER sich freut. Wo mir die Vorfreude reicht.
"So, genug. Wir wollen ja nicht, dass ein Unglück geschieht. Gute Nacht."

Damit legt sie sich hin.
Ich gehe ums Bett und decke sie zu. Ein Streicheln, ein Kuss; "Gute Nacht".
Gleich darauf kuschele ich mich an sie.
"Lady, das wird für mich eine harte Nacht."
"Ja? Das ist gut."
"Ja" hauchen ich und zappelte dabei.
Meine Finger streichen über ihre Haut.
"Entschuldige bitte Lady dass ich das sage, aber das was ich gerade bekomme reicht mir aus."
"Wie meinst du das?"
"Alleine dich zu streicheln erregt mich total. Es bringt mich und IHN an eine Grenze. ER zuckt extrem, ER schmerzt sogar."
"Das ist schon mein Liebster. Dein Streicheln tut gut. Und mir reicht es auch."

Eine Weile liege ich Zappeln und Zucken wach neben Rose.
Dann schlafe ich mit SCHMERZENDER ein.


Vom Rosenzüchtling

Keine Kommentare:

Kommentar posten