Dienstag, 28. Juli 2026

Das Lieblingsthema

Dein Lieblingsthema - bekam ich gesagt


Der Begriff ist nie gefallen (ist er wohl)

Den Begriff hatte ich nie gelesen (oh doch)

Ich konnte mich nach so viel Jahren nicht mehr daran erinnern.

Und doch war es so.

Ich hatte es verwechselt, hatte das Thema darauf bezogen, was ich bekomme.

Doch zu bekommen war nie mein Thema gewesen. 

Deshalb verleugnet ich den Begriff.


Zu geben! Das war mir wichtig.

Zu geben, das war mein Thema.

Und ja, so manch anderes musste darunter leiden, 

damit ich das Thema pflegen, erleben 

und das Weitergeben genießen kann.

 

Dienen. Für sie.

Da zu sein. Für sie.

 

Nicht das empfangen.

Das war nie mein Thema.

Sondern genau das Gegenteil davon.
Das war meine Liebe.

Das war das Lieblingsthema.

 

 

(M)ein Traum

Ein Traum war, sie zu säubern, nachdem sie Freude empfangen durfte.

Von wem auch immer wäre einzig ihre Entscheidung und ich vielleicht nicht mal dabei.

Zuerst bei Rose - doch das war nie wonach sie strebte.
Die Chance danach?

Sie erkannte früh, ich hatte Probleme ihr alles zu geben.
Da war etwas, das ging so nicht.
Warum also nicht das was fehlt bei jemand Potentem holen?
Und dann zurück. Für mich die Chance zu dienen
und sie nochmals glücklich zu machen..

 

Ein Lieblingsthema von früher.

Jedoch war es bis zur Tragödie

Auch ein Lieblingsgedanke.

 

Vom längst Nicht-mehr-Paul



Eingestellt vom einem der sich einst Rosenzüchtling nannte

Meine Tragödie

In dem Moment als ich meinen emotionalen Hemmklotz fand war ich sofort voll für sie bereit. Ich erkannte meine Liebe für sie. Ich war so dankbar, mich jetzt voll auf die Partnerschaft einzulassen.

 

    Ich war frei!

 

In dieser "Partnerschaft" war es jedoch schon nach zwölf.

Sie hatte die Beziehung beendet.

Wenn ich ihr jetzt aber doch noch erzähle worin der Grund lag mich nicht voll auf sie einlassen zu können: Das öffnet eine Brücke, ein kleines Fenster, einen Hoffnungsschein.

 

So schrieb ich einen bewegenden Text, über mich, meine Gedanken und meine Erkenntnis. Ich war voller euphorischer Stimmung. Ich wusste, jetzt kommen wir wieder in einen Dialog.

 

Doch ihre Reaktion war anders.

Nie hätte ich gedacht, sie damit noch mehr zu verletzen und ihren Wunsch mich zu verlassen zu verstärken.

 

Ihren Kommentar des Entsetzens, der Frustration über verschwendete Jahre überflogen ich eilends um möglichst schnell meine Gefühle mitzuteilen.

 

Mal im Ernst, euch geht es schlecht.

Und der Typ der das verschuldet fragt nicht nur nicht nach. 

Nein.

Er übergeht deine Gefühle.

Schlimmer, stattdessen setzt er SEINE ganz obenauf.

 

Nun sitzt ich da. Was hab ich ihr angetan?

Zuerst ein Stich in ihre Brust. Und als ob das nicht reicht noch ein, zwei lange Nadeln hinterher

Wie kann ein Mensch wie sie so viel Rücksichtslosigkeit ertragen?

Sie kann es nicht. Sie will nicht mehr.

Es ist ganz aus.

Ich bin gebannt.

Ich hatte es doch gut gemeint - wie gesagt,

mal wieder aus meiner Perspektive heraus.

 

Ab diesem Stadium gibt es keine Chance mehr etwas zu sagen.

Es gibt keine Möglichkeit doch noch Empathie zu zeigen.

Was soll man fragen, was will man wissen?

Welche Stelle das erste Messer am Schlimmsten berührte?

Sie will es nicht hören, sie wird es nicht lesen.

 

Die Erkenntnis ist da.
Mann! Paul!

Nein, schon längst Nicht-mehr-Paul.


P.S.
Den Rosenzüchtling muss ich ändern.
Seine Art und sein Wesen bestehen nicht mehr.