Dienstag, 29. Dezember 2015

Spiel mit mir

Ich habe es mir wieder einmal Bequem gemacht.

Die Bälle sind umwickelt.

Sie bilden ein straffes Paket, dass wenn hinter die Beine gelegt dort selber verklemmt.
So lange ich stehe, mich normal bewege, einfach laufe oder Treppen steige kommt es nicht nach vorne.
So sehr ER auch zerrt.

Das Paket bleibt wo es ist.
Hinten - unter mir wenn ich sitze.

Sitzen ist nicht gut. Den Stress der Bälle halte ich aus.
Aber wenn sie schmerzen -und sei es nur leicht- beginnen die Bedenken - 'sind sie schon blau?'
Was quetsche ich ab?

Das ist es nicht werte, die Schnüre dauerhaft zu tragen ohne zu wissen was geschieht.
Sind sie außer Sicht, sehe ich sie nicht, dann darf es nicht schmerzen.
Zur Sicherheit.

Ich ziehe mich an.
Die enge Jeans wird über die Knie und Schenkel nach oben gezogen. Dabei ist der Bund der Hose nach unten gestülpt um so weit es geht in die Röhre zu steigen.
Dann beuge ich mich nach vorne, greife um mich herum an die Bälle, ziehe sie straff und zwischen die Bäckchen. Beim Aufrichten klemmt sie sich in den Pospalt hinein.
Jetzt noch den Bund der Hose darüber, den Hintern verpackt. Das Paket ist verschnürt und als dicke Beule deutlich hinter mir zu erkennen.
Danach das aufrechte Teil an den Schenkel gelegt, die Hose geschlossen - Fertig gepackt.
So ähnlich ausgewölbt war ich vor dem Frühstück bereits im Supermarkt.
Ein tolles Gefühl so zu laufen. Und mit Mantel darüber sieht es nicht jeder.

Es geht laufen.
Mit Rose und Hund.
"Nur eine kleine Runde. Hier vor Ort."
Was für ein Glück. So prall verschnürt wäre es mir kaum gelungen im Auto still zu sitzen und mich auf den anderen Verkehr zu konzentrieren. Das war heute Morgen schon schwer.
Wir laufen - ich stöhne.
ER zerrt an den Bällen, die ziehen zurück.
Bei jedem Schritt drückt einer der Schenkel sie nach hinten. Links, rechts im Wechsel. Wogegen ER sich wehrt. ER zieht dagegen. Was für ein Gefühl.
Pausenlos ist Spannung auf dem kompletten Paket. Pausenlos bewegt ER sich mit. Nach nicht mal hundert Schritten bleibe ich stehen. Die gleiche Strecke nochmals und im selben Tempo würde genügen um den sehnsüchtigen Kerl zum Kommen zu bringen.
So eine Reaktion, so intensiv hatte ich es nicht erwartet.
Mein Schenkel wird kalt.

Genau an der Stelle an der SEIN Köpfchen anliegt spüre ich die Kälte, die nach unten rinnt.
Es sind nur Tränen. NOCH sind es nur...!
Wird es IHM gelingen diesen Spaziergang zu überstehen?

Nach über einem Kilometer spazieren wir inmitten von Feldern. Nirgendwo in der Ferne ist jemand anderes zu sehen.
Erneut bleibe ich stehen, es reizt zu extrem.
"Lady" drehe ich mich zu ihr und umarme sie, "ihr habt mir doch vorhin an den Hinten gefasst."
"Ja! Und das hat dir gefallen. Ich habe es bemerkt."
Dabei streicht sie über meinen Schritt, findet ihr Stück, streicht auf dem harten Teil entlang.
"Hmmm, gefällt mir was ich fühle."
Anstelle zu reden muss ich nun keuchen. Ein Rosenkuss erstickt mein weiteres Stöhnen.
"Du meinst so" fährt ihre Hand nun über meinen Hintern.
"Ich meine hier" drehe ich meiner Lady meinen Körper entgegen.
Sie fühlt das Paket.
Lüstern streicht sie darüber.
"Hast du IHN dir nach hinten gebunden."
"Nein. Nur die Bälle sind umschnürt. Hinten halten sie von alleine. Aber ER zerrt so arg. Es reibt so stark. Ich muss aufpassen, dass nichts passiert."
"Das solltest du auch. Du weißt...!"

Die Lady hatte sich gestern über mich geärgert. Nachdem ich ihre dunkle Seite verspürte und ihrem daraus resultierenden Vergnügen hatte sie mir gesagt, es ist fraglich wann ich das nächste Mal komme.
"Dieses Jahr nicht mehr" hatte ich darauf gefragt aber keine Antwort erhalten.

"Herrin, bitte Spiel mit mir" drücke ich mich fest an meine Lady. "Mach was dir gefällt. Nimm mich als dein Toy."
Rose schaut etwas irritiert. So unverblümt habe ich noch nie bei ihr gebettelt.
"Mach es genau so wie gestern. Nimm dir was du willst. Spiele mit mir indem du mich benutzt oder einfach nur ignorierst" stelle ich meine Bitte ins richtige Licht.

"Ich bin dabei."
The dark side is rising


Vom Rosenzüchtling

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