Freitag, 2. März 2012

I'm Your Man

Meine Rose kommt heim. Schon als sie dir Türe öffnet bemerke ich, dass sie strahlt.
Groß und Stolz kommt sie auf mich zu und strahlt mich an.
Ja! Was für eine Lady sie doch ist.



Ich stehe unter ihr, schaue zu ihr hinauf während sie sich herunter beugt und mich küsst. Mich küsst und IHN prüft.
Ihre Küsse werden heftiger, verlangender. Sie ist mit IHM zu Frieden.

Rose zieht sich aufs Sofa zurück und ich mache ihren Kaffee.
Als ich ihn ihr bringe prüft sie erneut. Immer wieder packt sie zu, hält mich fest. Wie gerne möchte ich noch stehen bleiben, muss aber zurück, nach meinem Kaffee schauen bevor er überläuft. Ihr noch die Milch und den Zucker bringen.



Rose mag es, wenn sie mich so in Stress bringt, mich erregt und ich mich zu entscheiden habe.
Soll ich mich von ihr Losreißen mit all den Konsequenzen oder bei ihr bleiben bis sie mich gehen lässt und anschließend die Küche putzen müssen.

Ihr ausweichen, anders herum laufen, sie in beider Wortsinne umgehen?
Nein, ich mag ihre Berührungen, bin ihrer, gehöre ihr.
Ich selbst mag es wenn ER hart und stramm steht.



Doch Rose stoppt lieber. Sie hat Angst zu überziehen. Meinen Punkt zu überschreiten, an dem es für sie nichts mehr gibt.
"Obwohl, wenn du später nicht mehr kommst, gibt es um so mehr für mich. Um so länger habe ich meinen Spaß mit dir."

Ich komme so gerne nach Hause. Es ist schön, wenn es dort hart zugeht. Und auch wenn ich weiß, was mich erwarten ist es doch immer wieder überraschend.

Wie sind die Aussichten für heute Abend?
Ich soll sie verwöhnen, sie mal ficken.
Sie wünscht es sich von mir.
Richtig schön, lange und ausdauernd.

Ich werde ihr zu Diensten sein.


Vom Rosenzüchtling
 
 

Ihre Gelüste

Ich sitze neben ihr und sie streicht über mein Armband.
Auch heute noch, Monate nachdem sie es mir geschenkt hatte der selbe Kitzel.
Sobald sie es berührt, daran entlang fährt kribbelt es bei mir.

Als ich in ihre Augen sehe, frage ich mich:
was hat sie die letzten Tage gemacht?
Wie hat sie die letzten Tage verbracht?

Keusch, auf mich wartenden...
Sich befriedigend, ihren Gelüsten nachgegeben.
Machen, was ich ihr gönne,
ich mir von ihr wünsche?

Und mir wird klar:
Das geht mich nichts an!
Habe nicht zu fragen,
braucht mich nicht zu kümmern!
Es hat mir egal zu sein.

Egal ist es mir nicht.
Wissen brauche ich es nicht.
Sagen soll sie es nicht.
Ich hoffe nur, sie hat es getan.


Vom Rosenzüchtling