Freitag, 8. März 2013

Bunt


Ostern kommt langsam näher.
Und damit auch die Tradition der bunten Eier.

Eier kochen, Eier färben, Eier ditschen.
Verstecken, suchen, finden, vernatschen.
Und der Osterhase darf das erste Mal kommen.

Ich durfte diesen Monat auch schon kommen. Es war erfüllend, doch nicht entleerend. Bereits am Tag danach spürte ich noch immer den Druck, der in ihnen herrschte. Und nun, gerade mal eine Woche vorbei ist die Spannung hoch. Der Druck bei der Massage schmerze bereits.
Wobei nicht Rose mich, sondern ich es war, die ihre Füße entspannte.

'Die Farbe...' noch sind die Kleinen nicht Blau.
Auch werden sie nicht gesucht.
Jedoch halte ich sie nicht versteckt.
Doch ist es, als ob meine Herrin sie kocht.

Ostern wird heiß.

Vom Rosenzüchtling

Angespannt

"So ein Käse" mailte ich einer Lady zusammenhangslos.
Einfach ein verwinkelter Hinweis auf einen Thread der gerade lief.
Die Lady wollte ein Rezept posten, dass eigentlich ich...
"Vorsichtig subbi. Zieh dich warm an" kam noch hinterher.

Es kribbelte sofort.
Heute Abend treffen wir sie und bleiben übers Wochenende. Da kann es schon warm werden. Ihren Worten nach benötige ich ein dickes Fell.
Gedanken beginnen zu rasen und meine Herrin meinte nur "da kannst du zeigen was du kannst."
Ich fiebere dem Abend entgegen.

Gestern Abend war die Spannung da. Auch bei ihm.
Rose hatte mir erlaubt ihre Füße zu massieren. Lange und sanft. Entspannend sollte es sein. Für jeden auf seine Art. Deshalb verabschiedete ich Rose zur Nacht. Ich nahm von der Butter, verstrich sie auf ihrer Ferse, verteilte es auf dem Span und massierte es auf der Sohle ein.
Von mir viel eine Last. Ich spürte förmlich, wie die Spannung aus mir wich. Immer weicher wurde mein Gefühl, wie meine Finger über die Haut glitten, sich in die weiche Sohle bohrten, die Sehnen spürten, wie die zerbrechlichen Zehen vor meinen Fingern flohen, zur Seite rutschten und ein sanfter Druck gegen die Sehnen sie bewegten.
Rose schlummerte bereits.

Noch war ich an ihrem ersten Fuß. Für IHN war es spannend genug. ER stand da, reckte den Hals und selbst ein kleiner Tropfen zeigte sich auf dem Kopf.
Entspannen. Jeder auf seine Art.

Genau wie Links bemühte ich mich um ihren rechten Fuß, massierte die Butter ein, spielte mit ihren Zehen und strich den Rest Butter auf der Wade ein.
Dann deckte ich sie zu, löschte das Licht und legte mich zu ihr.

Die Spannung ist da.
Genau wie die Ungewissheit was das Wochenende für mich bringt.



Vom Rosenzüchtling