" So mein Zögling, ich hab mir das mal überlegt..."
Es ist kurz nach dem Frühstück. Mein Rücken sendet mir das Bild, das ihn ziert.
Mit schnellen Nägeln gemalt tritt es gerade sanft heraus - Rot auf Weiß - und wird dabei unterstützt von Roses Griff. Sie hat IHN, hat mich in der Hand.
Es reift der Schmerz. Ein Stechen ist in den Bällen zu spüren. Nach Tagen des Leerens und der folgenden Abstinenz ein Zeichen des Friedens.
Kommt Zeit, kommt die Sehnsucht.
Komm ich nicht, kommt der Schmerz.
"In vier Wochen ist nie nächste Probe fällig. Nicht viel Zeit. Wie oft sagtest du musst du bis dahin kommen?"
"Gar nicht. Darüber steht nichts drin."
"Ach was... Ein Durchschnittsmann..." sie lacht laut aus "... und das bist du ja jetzt, kommt jeden zweiten Tag. Das macht bei achtundzwanzig Tagen genau vierzehn Mal."
Ich schlucke. Inzwischen sind vier Tage um. Zwei zum Aufholen.
"Hältst du das durch?" lacht sie erneut.
Ich schüttele betroffen meinen Kopf. Durchhalten klar. Aber ich will das gar nicht. Ich weiß wie mein Körper darauf reagiert. Wie er abfällt, was mir fehlt. 'So oft bitte nicht.'
"Also, wir machen das genau Zehn mal. Das macht zweieinhalb je Woche. Das hältst du aus. Eventuell sogar nur jeweils Zwei. Uns dann schau ich mal, ob wir die Probeentnahme schon mit dem achten oder nach dem zehnten Mal machen.
'Nach dem Zehnten?' Dann sind es Elf!
"Ja Lady" stimme ich zu und stöhne auf.
"So ist es brav."
Mit Daumen und Zeigefinger umschloß sie den Beutel und zog ihre Hand langsam hinab. Spannend, was so an den Bällen entsteht. Die andere Hand tippelt auf dem Köpfchen entlang. Deren Finger reiben am Bahn und um den SEINES Köpfchens Rand, gleiten zart über die trockene Haut, die sich gerade entspannt und zu lederartiger Gestalt zu runzeln beginnt.
"Na, so richtig angetan scheint ER ja nicht von der Idee zu sein. Ist das auch deine Meinung?"
"Nein Lady."
Wie zur Bestätigung erscheint ein kleines Tropfen auf dem Loch.
"Na also. Du sehnst dich. Das ist gut."
Und wie.
Und wie ich mich sehnte.
Halbstark tropfend, ein leichtes Pochen im Schaft, ein erträgliches Stechen der Bälle über Stunden hinweg. So erhalte ich lange Zeit Signale von IHM.
Als ob sie IHN hält.
Als ob ein Ring um SEINE Wurzel liegt.
Als ob ein Käfig IHN nach unten zieht.
Immer wieder den Schaft umspannt.
Dauerhaft bespielt obwohl da nichts ist.
Ab jetzt habe ich noch zehn Mal zu kommen.
Doch, wie oft je Woche? Die Erste der Vier ist Morgen vorbei.
Vom Rosenzüchtling
Montag, 26. Mai 2014
Freitag, 23. Mai 2014
Ein Gefühl
Es dreht sich mal wieder was bei mir.
Hormone, somit Gefühle. Stimmungen und Gedanken.
War mir das früher nicht bewusst oder vielleicht egal so möchte ich heute wissen woher es kommt und will es verstehen.
Ich war früher nie in der Lage zu müssen, wenn ich nicht wollte. Mann drehte sich um und ließ Frau allein mit ihren Bedürfnissen.
Mann machte es selbst bis an den Punkt wo Mann die Lust nicht mehr spürt. Mann hört dann auf. Mann macht da nicht Mehr.
Nun war es Mittel zum Zweck.
Sechzehn Mal in Acht Wochen. Die noch um Zwei auf Sechs gekürzt. Ein alles langsam Angehen lassen hat meine Punkte kombiniert - zum einem Fleck.
Was hat's mir gebracht?
Ein neues Gefühl. Das der befriedigten Unzufriedenheit.
Sobald ER SEIN Haupt zu Boden neigt fehlt mir der Schwung, SEIN Teil der gemeinsamen Aufmerksamkeit.
Es gelingt mir noch nicht mit dieser neu empfundenen Leere umzugehen, glaube auch nicht, dass ich das brauche.
Meine Lady hat erkannt, es tut sub nicht gut.
Es muss auch nicht sein, das sub dauerhaft kommt.
Ich bin froh auch dieses Gefühl gelernt zu haben.
Ich will immerhin meinen Körper verstehen.
Ich will wissen woher was kommt.
Will wissen, was will ich,
was kann ich vermeiden.
Die Gefühle im Körper, sie gehören zu mir.
Das was ich da dabei fühle,
das bin ich!
Vom Rosenzüchtling
Hormone, somit Gefühle. Stimmungen und Gedanken.
War mir das früher nicht bewusst oder vielleicht egal so möchte ich heute wissen woher es kommt und will es verstehen.
Ich war früher nie in der Lage zu müssen, wenn ich nicht wollte. Mann drehte sich um und ließ Frau allein mit ihren Bedürfnissen.
Mann machte es selbst bis an den Punkt wo Mann die Lust nicht mehr spürt. Mann hört dann auf. Mann macht da nicht Mehr.
Nun war es Mittel zum Zweck.
Sechzehn Mal in Acht Wochen. Die noch um Zwei auf Sechs gekürzt. Ein alles langsam Angehen lassen hat meine Punkte kombiniert - zum einem Fleck.
Was hat's mir gebracht?
Ein neues Gefühl. Das der befriedigten Unzufriedenheit.
Sobald ER SEIN Haupt zu Boden neigt fehlt mir der Schwung, SEIN Teil der gemeinsamen Aufmerksamkeit.
Es gelingt mir noch nicht mit dieser neu empfundenen Leere umzugehen, glaube auch nicht, dass ich das brauche.
Meine Lady hat erkannt, es tut sub nicht gut.
Es muss auch nicht sein, das sub dauerhaft kommt.
Ich bin froh auch dieses Gefühl gelernt zu haben.
Ich will immerhin meinen Körper verstehen.
Ich will wissen woher was kommt.
Will wissen, was will ich,
was kann ich vermeiden.
Die Gefühle im Körper, sie gehören zu mir.
Das was ich da dabei fühle,
das bin ich!
Vom Rosenzüchtling
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