Mittwoch, 5. August 2015

Good vibs

Der Hula-Tanz geht weiter.
Bis Samstag nächster Woche stehen noch einige Proben an.

Als die ersten Nichten kommen verschwinde ich für kurze Zeit, gehe ins Schlafzimmer und beschäftige mich mit dem Wand.
Eine Minute später bin ich zurück.
Die Mädels plaudern erst, da eine Nichte fehlt.

Ich mische Sirup mit weißem Wein und etwas Sekt. Ein Stückchen Eis um es dann den Prinzessinnen zu servieren. Meine Königin nimmt auch, stößt an und ich ziehe mich in die Küche, ins Schlafzimmer zurück.

Hose runter, Wand in die Hand und kaum Dreizig Sekunden später bin ich wieder in der Küche zu finden.
Das geht alles ganz schnell. Drei Dinge gilt es für mich zu beachten.
Nicht zu kommen. Schwierig bei dem mächtigen Zauber.
Nicht in die Hose zu tropfen. Zumindest die dunklen Stellen vermeiden.
Mich nicht mit strammem Teil den Mädels zu zeigen.

Es klingelt. Vor der Türe ist die dritte Nichte.
Sie geht zu der Truppe, ich verschwinde mal kurz.
Ein Blick auf die Uhr - nur zwei Minuten später bin ich vom Erforschen der Magie zurück.

Die Mädels stellen sich auf. Kaum startet Rose das Video bin ich erneut ins Schlafzimmer entschwunden. Die Hose ist aus, der Wand in der Hand. Wo war ich zuletzt? Programm Nummer Drei.
Ich schalte ein, wähle durch und vier Mal ertönt ein anderes Brummen.
Das Schwingen des Kopfes schwillt an und geht aus. Nach zwei Sekunden steht ER bereits. Der Wand liegt am Bändchen. Es kribbelt im Schaft. Ein Zucken der Wurzel, besser höre ich auf. Schnell packe ich zusammen und ziehe mich an.
Insgesamt einer Minute hat der Spaß nur gedauert. Es geht immer schneller. ER bleibt jedes Mal härter.
Ich überlege zu probieren wie lange ich durchhalte. Doch wohin soll das führen? Mir wird es nicht gelingen ihm zu widerstehen.

Die Hüften rollen, Arme schwingen, zeichnen Figuren in die Luft. Nach erst zwei Mal trainieren muss ich schon sagen, was die Mädels hier machen wird richtig genial.

Apropos genial.
Inzwischen bin ich beim siebten Programm.
Jedes Mal wenn das Video wieder startet läuft meine Uhr. Drei Minuten Fünfzig, so viel brauche ich nicht. Vor allem das Probieren geht wirklich schnell.
6s ins Zimmer 6s zurück.
2s für die Hose und in 4s wieder an.
Es dauert 5s den Stab aus der Packung zu nehmen und ebenso 5s um ihn danach darin zu verstauen. Somit brauche ich nicht mal 30 Sekunden für hin und her um dazwischen forschen zu können.

Programm Sieben. Der Hammer. Auch zu was ER dadurch wird. Zwei Sekunden brummt es. Dann ist Pause. Zwei Sekunden lang.
Aber als dann das Teil wieder beginnt zuckt ER auf um sich mit all SEINER Kraft dagegenzustemmen. Zwei Sekunden. Die hält ER durch. Null Problem. Danach zwei Sekunden zum Entspannen doch der Wand schlägt dann zu.
Der nächste Start kommt aus dem Nichts. Auf ein Mal geht das Brummen los. Der Kopf beginnt am Köpfchen zu rütteln. Und nach einer Sekunde steigt die Gefahr.
Kaum beginnt der Wand zu schwingen zuckt mein Schaft auf. Das Köpfchen spannt sich, die Eichel wird prall. Binnen einer Sekunde ist der Schaft voll gepumpt und in der zweiten Sekunde geht es darum nicht zu kommen.
Wahnsinn! Wie langsam doch die Sekunden streichen beziehungsweise wie schnell sie um sind wenn Pause ist.
ER konnte sich kaum erholen.

Noch immer prall und aufgepumpt startet die nächste Runde.
Sofort stemmt ER sich dem Schütteln entgegen, versucht alles um endlich zu kommen, zuckt und schleudert Punkte heraus. Ein erstes Kribbeln  -  Pause.

ER bleibt stehen.
ER ist auf das Ende der Pause vorbereitet, lässt nicht nach, kein Entspannen. Dann geht es los, das Brummen beginnt.
WEG platzt es in meine Kopf.
Sofort entferne ich den Wand. Eine viertel, höchstens eine halbe Sekunde hat ER die Erschütterung ausgehalten. Nach nicht einmal Dreizig Sekunden war die Chance nicht zu kommen fast überschritten. Zehn Sekunden schütteln und die Pausen dazwischen hatten gereicht IHN an die Grenze zu bringen.
Nach wieder Mal einer Minute stehe ich in der Küche, höre die Mädels über die Choreographie reden während mein Stück sich gegen die Hose stemmt, beide Bälle inzwischen mehr als nur pochen und mein Schenkel feucht wird.
Roses Eigentum weint.

Tränen, dünne Fäden sind an IHM zu finden als kurz darauf das Video wieder startet.
Programm Acht wäre dran, doch ich will nochmal Sieben.
Nur dieses Mal nicht am Bändchen.
sub will mehr davon haben.

Als ich einschalte liegt der schwarze Stab von vorne her an meinem Schaft. Das hintere Ende berührt gerade noch SEIN Köpfchen. Der größere Teil liegt eng am Schaft.
Das Rütteln setzt ein.
Unwiderstehlich erhärtet das Stück schütteln sich Punkte aus dem Köpfchen frei. ER zuckt schon los, es kribbelt schon da kommt die erste Pause.
Lange geht das nicht gut. Das Brummen setzt ein.
Schluss reiße ich den Stab von IHM weg.
Drei Sekunden - Negativrekord.

Der Tanz der Mädels ging lang.
Das Video wurde oft gestartet.
Ungezählte Male habe ich den Stab nun studiert.
Alle Programme -manche mehrfach- ausprobiert.

Ich war -wie es sich gehört- nicht ein Mal gekommen.
War einmal davor einen Ruinierten zu kriegen.
Wohlgemerkt war das Erforschen unerlaubt.

Aber was Rose nicht weiß...
Woher soll sie's erfahren?
Ich sage ja nichts.
Ich schreibe nur auf.

Vom Rosenzüchtling

Dienstag, 4. August 2015

Sing Star

Ein kurzer Stab mit rundem Kopf.
In Vibration versetzt verbreitet es Freude.
Oder auch Schmerz, wenn zu lange und immer das Selbe, dazu noch falsch.

Das Mikro der Spiel-Station zum Singen von Sternen ist Schwarz und Kabellos betrieben.
Am Samstag Abend, ich wollte es nicht, habe ich so ein ähnliches Teil für Rose bestellt.

"Paul" zittert sie mich an den Rechner.
"Das" zeigt sie auf den Schirm damit ich für den Mittelsten eine Ukulele bestelle.
Drei Klicks später bin ich alleine und noch ein paar Klicks ist das Teil bestellt.
'Ich könnte doch' treibt mich der Schalk.
Das System ist noch offen, 'was könnte sie brauchen?' ich tippe ein:
magic wand
Sofort kommen duzende Bilder
- von Geräten aller Farben und Zusatzteile.

Aufsatz für den Mann - suche ich nicht.
Das Interesse wäre schon da. Aber wenn Rose nicht spielt.
Der Schrank ist gefüllt mit Teilen - nur einmal benutzt.
Und manches ist sogar noch eingepackt.

Aufsatz - Zwei Finger - wie tief der wohl reicht?
Bekomme ich damit ...?
Ob das geht ...?
Wird Rose damit richtig spritzen?

Ohne nachzudenken klicke ich darauf, lege das Teil in den Warenkorb.
'Was gibt es sonst noch zu kaufen?'
Black - Akkubetrieb ich klicke es an, schon liegt's im Warenkorb.

Halt. Nicht so schnell. Erst schauen was es ist.
Schon höre ich Schritte, meine Rose kommt.
"Kommst du mal, ich brauche dich hier."
So wie der Rechner nun steht kann ich ihn nicht lassen. Nicht mit dieser geöffneten Seite.
Hintergrund oder Sperren? Ach was, einfach bestellen.

Ein Klick - zur Kasse.
Ein Klick - bezahlen.
Ein Klick - einverstanden.
Letzter Klick - melde mich ab.

Habe ich das wirklich gemacht?
Habe ich gerade einen zweiten Magic bestellt?
Was ist schlecht an dem Ersten?
Was kann der Zweite besser?
Wie kann ich Rose begründen, warum ich den Kabellos kaufte?

PLING - Ein Mail.
Bestätigung und Versendet.
Ich werde den Magic gleich am Montag durch DHL erhalten.
Das ging schnell.
Ich gehe -wie gefordert- zu Rose.

## ### ## # ## ### ## # ## ### ## #

"Was hast du noch bestellt" erreicht mich Roses Nachricht in einer Besprechung.
"Ist für dich" tippe ich ein und sende es ab.
Für wen sonst! Für mich bestimmt nicht. Nie zum eigenen Spiel. Ich bin froh über ihre Nachricht, die mit einem Smilie schließt.
So sehr übel kann sie mir das Teil nicht nehmen.
Mal schauen wie es ist. Ob sie es heute noch benützt.

Abends daheim stelle ich fest, noch ist es verpackt und der Akku gehört aufgeladen.
Ich packe aus, schließe es an und versuche es so in meinem Nachtschrank zu verbergen. Das Kabel ist dünn, trägt fast nicht auf. So kann man fast komplett die Schublade schließen. Die schwarze Schnur führe ich zwischen Bett und dem Kasterl nach hinten herum, wird so nicht entdeckt und das Gerät lädt sich auf.

Zwei Stunden später schaue ich nach, lese zuerst die Gebrauchsanweisung.
6h laden vor dem Erstbetrieb.
4h laden ab dann.
Der Akku hält 2h Betrieb.
Vor dem Benutzen den Ladestecker ziehen.

Neugierig wie ich bin entferne ich das Kabel, ein Druck auf den Knopf und der schwarze Kopf brummt. Der nächste Druck geht auf den zweiten Knopf, das Brummen wird lauter, der Kopf schwingt schneller.
Beim nächsten Druck verstummt das Gerät, läuft kurze Zeit an und verstummt erneut.
Als Nächstes steigt das Brummen an, verstummt und schwillt im Wechseltakt.
Danach kommen Wellen, die in langsamer Folge auf und abschwillend das Köpfchen schwächer und stärker zum Schwingen bringen.
Meine Neugier ist erregt, längst nicht gestillt.
Wie fühlt sich das wo am Besten an?

An der Eichel, am Schaft oder gleich auf dem Bändchen? Zwei Sekunden später ist meine Hose unten.
Ich entscheide mich für die Bälle, lege den Magic darunter, schalte ihn ein -nicht Schlecht- und betrachte ihr zucken.
Die Bälle wackeln -wie erwartet- im Takt, in dem ich das Brummen vernehme. Ich schalte um und um und probiere mich durch. ER ist bereits hart. Doch mehr durch meine Gedanken.
'Nicht schlecht. Da könnte sub was draus machen' überlege ich mir und packe ihn weg.
Die Hose oben, der Wand in der Lade. Der braucht noch vier Stunden und ich gehe zu Rose.
Die übt mit drei Nichten einen Hula-Tanz ein
während sub unkontrolliert ihr neuestes Toy ausprobiert.

Zwei Stunden später, vier Stunden sind um. Noch immer lädt sich Magie.
Erneut steigt in mir die Neugierde auf, möchte ich den Wand probieren. Ein kurzer Griff, die Hose ist unten, der schwarze Stab in meiner Hand.
Ich lege den weichen Kopf unter die Bällchen. Kaum schalte ich ein, richtet ER sich auf stellt sich über die Bälle. ER juckt, zuckt leicht, will wissen wie es ist.

'So schlimm wird es nicht sein ' überlege ich noch und lege den Wand bei IHM an.
Sofort ist ER hart. Die Vibration dringt tief. Die Magie zeigt ihre Wirkung.
'Und wenn ich...'

Geht dem subbi eine Chance.
Sofort wird Dummes damit tun!


Kaum liegt der Wand an SEINEM Band beginnt der Zauber aufzusteigen. Er rüttelt, es ziept, ER zuckt, Punkte beginnen sich zu lösen. Fünf Sekunden sind g'rad mal um, schon wird es zu gefährlich.
Ich setze ab und schalte aus, überlege noch mal kurz.
Das, Heute, Jetzt ist meine Chance den Magic zu probieren. Ist er erst mal weg geschlossen kontrolliert Rose seinen Zauber.
Erneut schalte ich an, suche ein Programm, setze den Wand auf SEINEN Kopf.
Ein schönes Gefühl. Nur sanftes Kribbeln.
Und wieder lösen sich die Punkte.
Sie schwärmen aus, das Kribbeln schwillt an und bläht mein Stückchen prall-hart auf.
Fünf Sekunden. Länger nicht. Denn kommen muss nicht sein.

Ich ziehe mich an, verstaue den Magic, stöpsel ihn ans Kabel.
Noch zwei Stunden laden, dann ist er voll.
Bereit für Ladies Spiel.

Um Zehn geht es ins Bett.
Schnell eile ich vor, nehme den Wand leg ihn auf Roses Bett und decke ihr Bettzeug drüber.
Dann gehe ich ins Bad zur Abendtoilette, kehre nach kurzer Zeit zurück.

"Da muss die Lady ja ganz schön aufpassen wenn sie sich zu Bett begibt."
Ich grinse.
"Da steht das Kid neben mir und ich schlage das Deckbett zurück."
Mein Grinsen erfriert.
"Er hat nichts gesehen. Aber so ohne Vorahnung. sub, sub, sub" schüttelt meine Lady den Kopf.
Sie hält den schwarzen Stab in der Hand. Wie das Mikro beim Singen. Dann schaltet sie ein, es brummt und vibrierte, in jedem Programm etwas anders.
"Interessant. Aber heute nicht mehr. Mein Bauch. Ich fühle mich nicht."

Nichts mit spielen.
Nichts mit spüren. Keine Vibration an den Bällen.
Kein gefesselt - draufgeklemmt. Kein mehrstündiges Melken.
2h Akku-Laufzeit sollte reichen subbi zu quälen.
Sollte reichen ihn kommen zu lassen so lange bis es schmerzt.

Subbies träume.
In der Nacht wache ich auf.
SEINE Gedanken pulsieren. Der EINE steht fest. Ich werde selber nichts machen.
Nicht wenn die Lady Nichts will.

Der Sternenhimmel funkelte gestern wunderschön.
Auch ohne mein Singen.


Vom Rosenzüchtling