Donnerstag, 6. August 2015

Zecklos

Widerstand ist zwecklos.
Die Magie ist zu stark und ich erliege ihrem Zauber.

Auch für IHN ist es schwer ruhig zu bleiben.
Sobald die Magie an IHM wirkt steht ER auf.
... wird ER fest
... bleibt ER hart
... beginnt ER zu zucken
Beginnt es im ganzen Schaft zu kribbeln.
Innerhalb von Sekunden erreicht das ein Niveau bei dem nur das Eine herauskommen kann.
Zwecklos für mich, dagegen zu kämpfen.

Ich würde verlieren.
Den Kampf und die Kontrolle.
Der Zauber jagt mich über den Punkt ohne Wiederkehr hinweg.
Katapultiert mich in Sekunden in eine Höhe in der es nur eine Erlösung gibt.
Zwecklos zu versuchen, dies in die Länge zu ziehen.

Und doch kann ich mich der Magie des Stabes nicht entziehen.
Mittwoch morgen.
Ich hatte gefrühstückt, bin fertig zum Gehen.
Rose beginnt mit ihrem Frühstück.
Doch bevor ich gehe mache ich -wie sonst auch- noch schnell das Bett.
Ich hatte mich beeilt, hatte versucht in der Küche fertig zu sein bevor Rose kommt.
Ich wollte die Zeit nutzen, während Rose isst.
Wollte ins Schlafzimmer gehen und das Bett richten.

Kaum im Zimmer, Hose auf.
Den Slip bereits unten greife ich mir den Wand, packe ihn aus und schalte ihn ein.
Ich schalte hinauf, nutze irgendein Programm, lege den Magic an SEIN Köpfchen und lasse ihn brummen.
ER wird langsam fest und richtet sich auf. Doch bevor ER hart wird kribbelt es bereits.
'Zu schnell zu viel' schalte ich aus, packe den Wand wieder ein, Nein lege ihn doch nur zur Seite.

Mache das Bett und zurück zu dem Wand.
Mein Teil ist jetzt hart. So will ich IHN haben um nun den vibrierenden Kopf an SEIN Bändchen zu legen.
Es brummt und schwingt, es rüttelt IHN durch.
Fünf-Sechs Sekunden. Schon schalte ich aus.

Jetzt packe ich ihn weg.
Und packe IHN ein, richte mein Hemd, schließe meine Hose.
Gehe zu Rose und küsse sie kurz.
"Tschüss meine Lady" verabschiede ich mich.
"Tschüss mein Zögling" haucht sie mir nach.

Sie hat keine Ahnung von meinem gestrigen Treiben.
Sie hat keine Ahnung was gerade war.

Aber wenn sie es weiß,
wer gnadet mir dann?


Vom Rosenzüchtling

Mittwoch, 5. August 2015

Weg

Ich komme Heim. Schon beim Öffnen der Türe höre ich die hawaianischen Laute. Die Mädels üben.
Da will ich nicht stören und gehe gleich, mich umzuziehen.

Mir ist heiß. Ich möchte nur raus aus den Geschäftsklamotten, raus aus der Hose und...
Die Mädels üben ihren Tanz. Ich weiß ja nicht was Rose bisher gelesen hat. Aber wenn sie von meinen guten Vibs liest wird sie reagieren.
Wie auch immer.
Deshalb, ein vielleicht letztes Mal nehme ich mir den Wand.

Nackt öffne ich den Schrank und
... das Fach ist leer.
Hatte ich den Wand an eine andere Stelle gelegt?
Nein. In keinem der Fächer ist er zu finden.
Soll heißen, Rose hat gelesen, hat reagiert.
Der Wand ist verschwunden.
Liegt er bei ihr?
Hat sie ihn probiert?
Von seiner schnellen Magie gekostet?
Wo ist er jetzt?
Im Schrank?
Der ist verschlossen. Wobei, ich könnte. Ich weiß wo der Schlüssel sich befindet.
Und ich sehe, die Schublade ist nicht ganz geschlossen. Wie so oft.
Aber ist es dieses Mal ein Test?
Der Spalt ist so klein, fällt fast nicht auf.
Paul, Finger weg. Das riecht nach... meine Lady stellt keine Fallen. Sie braucht mich nicht prüfen, mich nicht überwachen. Sie braucht nur später zu lesen. Dann erfährt sie alles. hier riecht es danach, dass meine Lady den Schlüssel benutzte um die Magie zu beschützen.
Ohne mich weiter darum zu kümmern -und doch weiter daran zu denken- ziehe ich mich an, gehe zu den Mädels,
die tanzen.

Die Hüften schwingen, die Arme kreisen, schreiben Figuren in die Luft um zu zeigen, was er singt.
Sie lächeln mich an. Doch Rose schaut ernst.
Blickt zu mir 'rüber, die Augen sauer, zusammengekniffen.

Ich habe doch jetzt nichts gemacht.
Ich hatte doch immer nur Chancen genutzt.
Die sich boten.

Doch nun sind sie weg.
Die Magie ist weg.
Der Zauber bleibt.
Den werde ich spüren, wenn er später über mich kommt.

Erträglich?
Das werde ich erfahren.
Hab 's nicht anders gewollt.

Vom Rosenzüchtling