Dienstag, 20. Oktober 2015

Leckerlich

"Zunge raus" befiehlt mir Rose, "ich habe genug von deinen Eigenmächtigkeiten."
Ich gehorche. Ab jetzt ist demütiges Nicken angesagt. Mein Kopf geht hoch, geht runter, geführt von meiner Lady.

Ihre Hände haben meinen Kopf umschlossen, ihr Becken schiebt sich mir entgegen. Ich brauche nur zu nicken.
Rose putzt sich ihre Perle. Meine feste Zunge gleitet darüber, hoch und runter, wieder und wieder. Die Lady stöhnt.

Was war falsch?
Ich hatte sie geweckt.
Ich hatte sie gestreichelt und es erreicht, dass ihre Lust erwacht.
Sie zog sich aus, sie spreizte die Schenkel.
Ich lag dazwischen und begann zu lecken.

Zart darüber, dagegentippen, die Perle umkreisen ihr Verlangen erkunden. Meine raue Zunge reibt darüber, drückt mit der Spitze von unten, schiebt die Knospe hoch. Ich prüfe die Lippen, lecke sie sanft und sauge eine davon an.
Was war falsch? Mag sie das nicht? Wollte sie schnell mehr?
... zum Frühstücken kommen?

Bei "Zunge raus!" brauchte ich kurz. Sie war nirgends drin.
'Oh! In meinem Mund.'

'Wow! Das ist hart.'
Die Lady scheint sauer. Sie macht richtig ernst. Aber anderer Seits je wütender sie ist, je erregte ist sie je erregender wird's. Auch für mich gab es ein paar harte Stellen.
Auf der Einen lag mein halbes Gewicht. Die zweite Stelle verkrampft.
Der Lady war's recht.
Das was sie eigentlich hart spüren will hält längst nicht mehr lange genug Stand.
Und das was ihre Muschel sonst zärtlich verwöhnt wird mit besonderer Härte gestraft.
Wie lange noch?
Mein Mund ist offen. Luft habe ich genug. Meine Nackenmuskeln halten das aus.
Aber meiner Zunge wird es zunehmend unangenehm. Sie trocknet, wird fester, verkrampft.
Ich verliere die Kontrolle, die ich garnicht hatte.
Immer hoch und wieder runter wird mein Kopf gedrückt. Hoch und runter immer wieder nicke ich vor ihr.

Es ist ein schönes Gefühl so benutzt zu werden, meiner Lady zu dienen. Ich bin erregt. Ihr Eigentum drückt. Es tut schon mächtig weh.

Hoch und runter, meine Zunge verkrampft. Ihr Stöhnen nimmt langsam zu. Dann keucht sie einmal kräftig aus und reibt mich hoch und runter.
Anstelle gleich ihre Schenkel zu schließen, ihren Höhepunkt wie sonst zu genießen lässt sie mich weiter lecken.

"So. Frühstück" schiebt sie mich plötzlich weg.
Dann setzt sie sich auf.

Benutzt.
So soll es sein.


Vom Rosenzüchtling

Montag, 19. Oktober 2015

Zum Schutz

"Heute ist ER fällig" sagte Rose am Samstag abend.
Ihr Blick ruht auf meinen Schritt.
Ich öffne die Hose und ziehe mich aus.

"Ach Schitt! Das geht so gar nicht. Dann ein anderes Mal."
Direkt neben ihm bin ich gedeckt mit Folie. Die Haut um's Tattoo ist abgeklebt.
Am Freitag wurde nachgestochen, manch dünne Linie erst vollendet. Schattierung wurde nachgelegt. Jetzt ist es perfekt.
Doch es stört.
Nicht das Tattoo selbst. Die unverheilte Haut, manch offene Poren.
Ich weiß nicht für was der Kleine fällig ist. Aber Öl und Creme soll so frisch bemalt nicht ran.

Sonntag morgen: 'duschen?' Erst einmal trainieren.
Gleich Mittags nach dem Training dusche ich. Die Folie bleibt auf der Haut.
Das soll dem wohl so sein.
Der Schutz geht vor.
So lange es nützt werde ich es tragen. Danach wird es sofort abgemacht. Auch wenn es mich nicht stört.

Sonntag war doof.
Alleine sein ist doof.
Alles könnte gehen.
Aber nichts passiert.
Ich denke an die Kids.
Wie oft hatten sie uns gestört.


Noch vor Elf geht es ins Bett. Sehr viel früher als sonst.
Ich bin müde vom Nichtstu-Wochenende. Ob Rose noch was will?
Halbnackt, nur mit Schlafshirt an stehe ich in der Türe. Als Rose meine beklebte Seite sieht legt sie sich in ihr Bett.

Auch jetzt noch schützt die Folie.
Ich lese lieber vor.


Vom Rosenzüchtling