Freitag, 30. Oktober 2015

Harte Zeit

Die Nacht war hart.
IHM ging es nicht gut. ER juckt und ziept.
ER will deutlich mehr wie er bekommt.

Eigentlich genau so wie ich es mir wünsche. ER ist dauerhaft auf der Höhe und reagiert sehr gereizt.
Ich klemme IHN nach hinten, zwischen die Beine, spüre dabei SEINE erwachsende Kraft. ER will wieder vor, sucht zusätzliche Reize. Aber die Berührung der Schenkel ist alles was ER bekommt.
Ein leichtes Ziehen und Zwicken der Bälle. Unter diesem süßem Schmerz schlafe ich ein.

Und wache früh am Morgen unter großer Spannung auf. Noch immer ist der Kleine nach hinten geklemmt. Ich hatte mich wohl kaum in der Nacht geregt. Und ER ist noch härter - ist morning wood
Wie lange noch dösen bis der Wecker klingelt? Ich bin schon munter, könnte jetzt schon aufstehen.
Zehn nach Zwölf? Kann das sein? Ein zweiter Blick. Ja, vor dem Doppelpunkt steht 'ne Null. Ich habe etwas mehr als eine Stunde geschlafen und fühle mich fit wie lange nicht mehr.
Eine Weile wälze ich mich hin und her, drücke und walge IHN mit den Schenkeln herum.
Zum Schluss drücke ich das Teil so weit es geht nach unten, drehe SEIN Köpfchen ganz nach hinten, stemme danach meine Wade dagegen und klemme IHN somit an den Schenkeln an.
Das Höchste der Gefühle.

Mehr gibt es für IHN nicht.
Kein Druck meiner Hände, kein Käfig drum rum.
Kein Reiben am Köpfchen, kein bewegen am Schaft.
Alles was IHM gefallen könnte kommt von ihr, meiner Lady.
Die jetzt schläft.

So verpackt gelingt es mir wieder in den Schlaf zu kommen.
Fest gedrückt und geklemmt, reizend versorgt.
Viele erholsame Stunden später, es ist morgen, hat noch nicht geklingelt aber ich bin wieder wach.
Der Blick auf die Uhr.
Ein Uhr und Vier.
Ja, ich bin munter und brauche nicht mehr schlafen. Aber es ist zu früh um aufzustehen. Zudem schmerzt ER stärker als noch vor Stunden. SEIN Verlangen nach Erlösung wächst stetig an.
Ich öffne die Schenkel, drehe IHN nach hinten, fasse mit der zweiten Hand um mich herum. Ich ziehe IHN lang, stelle IHN auf und presse meine Wade dagegen. Schon liege ich wieder auf der Seite.
Bequem? Für wen?
So zu liegen ist nicht wirklich entspannend. Vor allem ER fühlt sich dabei sehr eingeengt. Aber genau das ist es wonach ER sich gerade sehnt. Berührung und Druck. Die einzigen Reize die ER von mir erhält.
Wobei...

SEIN Köpfchen steht zwischen dem Spalt hervor, den Wade und Schenkel meiner Linken bilden. Wie ein Pilz der seinen Fruchtkörper nach oben schiebt sehnt auch ER sich danach SEINEN Samen zu geben.
'Vielleicht wenn ich reibe? Kann ich damit SEINE Sehnsucht vertreiben?'
Ich suche das Band und streiche darüber. Besser gesagt, ich rubble und hoppel. Alles ist trocken. Mein Finger liegt an der richtigen Stelle, fährt hoch und hinunter, darauf entlang. ER kann es zwar spüren, doch regt es IHN nicht. Was fehlt ist ein wenig Feuchtigkeit.
Aber es soll mir nicht gut tun, es soll IHN nur reizen. Es soll sonst nichts in die Höhe treiben. Vergeblich probiere ich viele Sekunden irgendwie irgendein Gefühl zu erzeugen.
'Bringt alles nix' ich klemme IHN fester, ziehe noch weiter die Beine an.
Verzerrt und verdrückt und krummgebogen bekommt ER zumindest ein paar Schmerzen von mir zurück.
Gleich darauf nicke ich weg.

'Vier Uhr vorbei' denke ich beim nächsten schmerzlichen Erwachen. Noch immer lässt klein-rz keine Zeit verstreichen sich mir ins Bewusstsein zu drängen. Ein Blick auf die Uhr.
Acht nach Zwei.
Das darf nicht sein. Weitere drei Stunden muss ich warten. Ich bin munter. Ich will den Tag beginnen. Ich will was machen damit SEIN Druck vergeht.

Auf dem Rücken liegend strecke ich meine Beine. ER liegt oben, die Bälle noch unten. Nun zerrt ER an dem Beutel.
'Wenn ich...  Ahh, nicht schlecht.'
Ich hebe die Schenkel aber senke das Becken. Der Beutel spannt sich mehr. Der Druck auf die Bällchen nimmt zu. Der Zug an der Vorhaut steigt. Das Bändchen wird gestrafft.
'Jo, so könnte es bleiben.'

Leichte, langsame Bewegungen. Neben mir schläft Rose. Ist es falsch was ich mache? Zumindest nicht richtig. Es fehlt ihre Erlaubnis. Ich höre auf, aber was dann?
Ich dösen ein. Wache auf, schaue auf die Uhr.
Elf nach Zwei. Die Zeit geht kein bisschen weiter.

Meine Hand geht nach unten. Ich berühre SEIN Köpfchen, dann den Schaft, lege die Finger darum.
Und lasse sofort wieder los.
Das Gefühl mag ich nicht!
Mag ich nicht mehr. Konditioniert? Früher... ach wie lange, wie oft hielt ich meinen Schwanz umgriffen. Zum Bespielen, zum Vergnügen. Jetzt gehört ER aber ihr. Es fühlt sich nicht nur falsch an. Meine Hand gehört dort nicht hin. Ich drehe den Daumen nach unten, fasse zu. So rum würde es gehen.

Geht was? Was will ich? Warum greife ich zu?
Gut, ich kann gerade nicht schlafen. Aber das muss nicht sein.
Wieder reibe ich mit dem Finger über's Band, rubble wie vor zwei Stunden darauf entlang. Auch dieses Mal reizt es IHN nicht.
Ich habe Durst, stehe auf und gehe was trinken.

Ich sehe ein Licht an meinem Smartphone blinken. Eine Nachricht. Und ein Mail. Schon bin ich am Rechner. Nichts Wichtigstes um dafür aufzubleiben. Gibt es sonst etwas Neues? Im Blog auf manch Seiten?
Gerade fange ich an mich durchzuklicken, schon höre ich Rose aus dem Schlafzimmer kommen.
Sie geht ins Bad. Ich schalte ab. Sie kommt zurück, ich liege schon.
"Was ist mit dir?"
"Ich war was trinken" antworte ich kurz.

Während Rose schnell in den Schlaf findet liege ich wieder rum. ER quält wieder los.
ER ist wieder hart und es ziept im Schaft, die Bällchen zwicken, SEIN Köpfchen juckt.
Ich öffne die Schenkel dränge IHN nach hinten, schließe meine Schenkel und zwänge IHN ein.
Das beruhigt IHN ein bisschen.
Jedoch die Bälle nicht. Ein pulsierendes Ziehen geht von ihnen aus.
'Ich könnte doch mal...' dabei fasse ich nach hinten, öffne die Beine und angele nach den Bällen. Lange ziehen, erst nach hinten, dann nach oben, dann lege ich sie an den Schaft und klemme zusammen. Der Beutel hält. Ich greife nach, ziehe so weit es geht die Bällchen weiter. Zum Schluss drückt sich meine Ferse auf mein Stück, das sich jetzt sehr fest an die Bälle schmiegt.
Ich will es nicht glauben: zusammengekrümmt, die Bälle gequetscht, den Schaft ganz komisch nach oben verbogen. Der Schmerz SEINER Sehnsucht auf SEINEM Haupt und ich bin befriedigt und schlafe ein.

Wenige Minuten später wache ich auf. Ein Blick auf die Uhr. 'Was? Doch schon Fünf!'
Endlich hatte ich "durchgeschlafen", noch immer klemmt meine Ferse ihr Eigentum ein.
So selber fixiert habe ich anderthalb Stunden geschlafen. Ohne Bewegung, ohne Befreiung für IHN.

Muss ich mir merken.


Vom Rosenzüchtling

Donnerstag, 29. Oktober 2015

M

Gebucht.
In der Adventszeit geht es wieder zu Tiger.
Das Hotel ist reserviert, die Fahrt ist bezahlt.
Ich freue mich darauf mit meiner Lady zu Tiger zu reisen.

München.
Immer wieder denke ich an vertane Chancen.
Chancen, die wir nicht nutzen, weil
Chancen die wir nicht brauchten, weil
Chancen die wir nicht wollten.

Ein Kontakt zu Blogfreunden.
Abgerissen.
Er schreibt nicht mehr, sie leben es nicht mehr.
Zu Nahe an der Sonne.
Dazu kamen auch Kinder.
Zudem verträgt sich manch veröffentlichtes Leben nicht mit jedem Job.

Ich kann es verstehen.
Dennoch fehlen sie mir.
Mit ihnen zu Chatten brachte uns alle voran.
"Mal besuchen, mal treffen. Ich könnte dir Paul mal einen meiner Käfige spenden."
Wir waren nicht so weit.
Nicht ich und nicht Rose. Und ich glaubte sogar nicht mal sein Lady.

Jetzt geht es also mal wieder nach München.
Wo sie wohnen, was sie machen zieht mich hypnotisch an. Ich fühle mich wie ein Wolf der seiner Beute folgt.
Vor Jahren standen wir einmal vor ihrem Haus. Es schien uns leer, der Garten verwildert. Die Fahne war weg die einst dort wehte.
Umgezogen?



"Paps kannst du mir bitte..."
Gerade wollte ich mein Smartphone zur Nachruhe schicken das erscheint eine Nachricht in der obersten Zeile. Ich mache sie auf.
Es ist der Wiener, "...ein Rezept für schnelle Brötchen geben?" steht in der nächsten Zeile.
"Ich möchte sie zum Frühstück machen."

Für die Antwort am Smartphone wird die Antwort zu lang.
Ich mache am Rechner mein web.WA an.
Großer Bildschirm, dazu Maus, Tastatur. Multitaskingfenster mit Copy und Paste.
Schnell habe ich die Infos zusammengesammelt und an das Kid nach Wien verschickt.
Danach aber das Smartphone aus. Die Verbindung ist weg und ich gehe zu Rose.
... will ich gehen.
Nur noch kurz den Blog durchchecken.
Alles wie gehabt. Nirgends was Neues. Es fehlen alte Freunde. Wie der aus der Schweiz.
Sieh an, sieh an, ein letztes Internetzeichen. Ein Tag vor Roses Geburtstag von ihm ein Kommentar.
In der gleichen Zeitung kommentierte er schon früher, dass Mann für die Verhütung zuständig ist. Das Frau viele Möglichkeiten zur Befriedigung hat. Aber er (eben der Mann) nur die Eine für sich kennt.
Daraus resultiert, er soll sich drum kümmern und die Frau so leben dass sie Spaß dabei findet.


Genau diese Art der Kommentare hatte ich an ihm so geschätzt.
Er lebt es nicht nur. Er spricht es auch aus.
Auch meine Lady muss grinsen als ich ihr erzähle wer der Urheber der Zeilen ist.
Ich suche immer weiter, der Abend vergeht und auf einmal suche ich wieder in München weiter.

'Paul. Das geht schon an's Stalking' ertappe ich mich selber.
Wir wohnen dann Viereinhalb Kilometer entfernt von jenem scharfen Gewürz.
Wie lange ist es her seit dem letzten Kontakt?

Ich erschrecke richtig vor meiner eigene Suche. Inzwischen kann ich die Lady verstehen. Auf einmal fühlt man sich enttarnt, hilflos und nackt dem Netz ausgeliefert.
Transparent und durchleuchtet durch wenige Klicks.
Kein Wunder wenn sie damals in Panik ausbricht.

Ich denke ein wenig anders darüber.
Es ist wie vieles andere bei mir.
Lerne ich etwas nur kennen dann will ich mehr erfahren. Ich möchte wissen wie es so ist. Immer bei München denke ich an die beiden, frage mich oftmals was wäre wenn vielleicht daraus geworden?
Die anderen Kontakte die wir auch real schon hatten driffteten im Laufe der Zeit wieder auseinander.
Man kennt und schätzt sich. Pflegt lockeren Kontakt. Aber für regelmäßig Treffen steht vieles im Weg. Entfernung, Kinder, das eigene Leben. Ist bei uns und den anderen oft kompliziert.
Ich weiß es vom Chattet, dem Hin und Her schreibt.

Aber gerade von den Münchnern ist kaum was bekannt.

So geht es auch dieses Mal wieder dahin. Überall wo wir laufen schaue ich mich um. Wie groß ist die Chance in dort mal zu treffen?
4,4 Kilometer in einer Metropole wie München bedeutet auch tausende Menschen.
Ein Wochenende.


Vom Rosenzüchtling