Freitag, 7. Dezember 2012

Ein besonderer Tag

Ich habe viel zu tun.
Durch die Adventszeit habe ich einige der Haushaltspflichten vernachlässigt und mich nur der süßen Bäckerei gewidmet.
Das bedeutet, der Haushalt litt.
Noch zwei Tage bis zum Wochenende, bis dahin will ich wieder in der Spur sein.

Was steht an?
Die Küche braucht eine Grundreinigung, das blose Drüber wischen nach den Backorgien reicht nicht aus.
Das Esszimmer litt auch.
Das Bad sowieso.
Und Gebügelt hatte ich zuletzt vor zwei Wochen. Meine Hemden werden knapp.
Wäscheberge gibt es nicht, das ist das einzige wo es klappt.
Dann mal los, womit fange ich an?

Zuerst mal ein Brot. Es ist keines mehr da aber heute ist genug Zeit.
Ansetzen, Kneten, gehen lassen, in knapp zwei Stunde kommt es ins Rohr.
"Du fährst mich zur Arbeit und kaufst dann ein."
Kein Problem, zwischendurch mal kurz weg ist immer drin. Das teile ich mir ein.
"Was brauchen wir?"
"Mal sehen. Erst mal das Wochenende. Dann eine Woche improvisieren. Die Woche drauf kommt der Große. Hier ist der Speiseplan. Mit Weihnachten und Silvester bis er wieder geht. Bekommst du das hin?"
Ich überfliege ihn kurz. Heilig Abend Ente, Weihnachten Gans. Wild, Raclette, Fondue verteilt auf zwanzig Tage, dennoch ein strammes Programm. Menus mit Dessert und dann braucht's auch noch Brot.
"Das geht", 'können wir los, ich hab noch zu tun.'
"Dann schreibe ich den Einkaufszettel dazu."
'Oh.'

Das Eine brauchen wir frisch. Anderes holen wir gleich, Heilig Abend liegt diese Jahr schlecht.
Rose schreibt. Und schreibt. Und schreibt und schimpft und schimpft und streicht aus. Sortiert um, korrigiert. Der Einkaufszetteln ist bereits nach Läden sortiert.
Sie ist gut organisiert und es wird an alles gedacht. Zahncreme, Deo, Waschmittel und Salz.
"Haben wir noch Essig, was ist mit Öl? Milch, Eier, Mehl ist deins. Da kümmerst du dich drum!"
Ich werde geschickt, stiere im Schrank. Geh in den Keller und schaue im Bad.

Und dazwischen sitze ich rum und surfe im Netz.
Was soll ich tun? Beim Bügeln schaffe ich so nicht mal ein Hemd.
Zum Backen ist die Zeit zu knapp, wobei die erste Stunde ist bereits rum.
Soll ich das Brot formen damit es Fertig geht? Ich warte lieber noch, sonst geht es dort zu lang.

Rose schreibt. Sie ist genervt von der Liste und inzwischen von mir.
Helfen kann ich nicht. Sie fragt mich was noch fehlt, mir fällt nichts ein.
Ich surfe im Netz.
'Soll ich helfen, was kann ich tun?'
Aber die Fragen stelle ich nicht, ich surf im Netz.

Als sie fertig ist räumt sie auf.
Kochbücher, Rezepte "lass liegen, das mache ich."
Ein Augenaufschlag von ihr, sie sagt nichts dazu doch der Blick spricht:
'Bis jetzt hat es dich nicht interessiert, belass es dabei.'

Und auf einmal ist sie weg.
Nikolaustag. Ich weckte sie nicht und vergass die Geschenke für die Kids.
"Soll ich es gleich verteilen?" - "Nein, ich packe es noch ein." So war der Dialog von heute Morgen.
Jetzt ist sie bei den Kids. Das Packmaterial liegt noch rum, sie verteilt es doch so.

Die nächste Stunde ist rum.
Jetzt könnte das Brot in den Ofen.
Mit Bügeln wäre ich durch, warum hatte ich sie nicht einfach gefragt.
So ist die Stimmung im Haus wie die Scheiben am Auto.
Unterkühlt und teilweise gefroren.
Das mache ich heute nicht mehr gut.
Der Tag bringt mir nicht nur verlorene Zeit.

Die Strafe folgte am Abend.
Lächeln sitzt sie neben mir, ich sehe ihr kaum etwas an.
Doch kenne ich meine Lady gut um zu wissen, dass noch etwas kommt.
Ich bereite das Schlafzimmer vor, Kerzen an und Decke zurück.
Wenn etwas geht, dann am ehesten eine Fußmassage.
Rose kommt und meint "du glaubst doch nicht, dass du heute massieren darfst."
Ich war mir sicher, dass ich das nicht darf, aber zumindest probieren muss ich es.

"Leg dich hin und schlaf."
Ich deckte sie noch zu und kuschelte mich an sie.
Kuscheln, so weit sie es zuließ.
Verschlossen lag sie da.
Kuschelentzug.
Die Strafe, die bei mir zieht.

"Überleg dir ob du nochmal so arschig sein willst."
Überlegen brauche ich nicht.
Ich muss aber aufpassen, dass ich es trotzdem nie mehr bin.


Vom Rosenzüchtling


Donnerstag, 6. Dezember 2012

Wackelpeter

Nach dem Frühstück ein Dessert.

"Morgen früh lasse ich dich essen."
Ihre Worte von gestern Abend und vor dem Frühstück wiederholt.
Jetzt ist es so weit. WIR zwei können es kaum noch erwarten. Aber ein gutes Dessert braucht Vorbereitung. Und zum Glück hat sie mich gelehrt was sie will.
So streichele ich sie zart, liebkose sie und langsam wandert meine Hand zu den Schenkeln hinab. Sanft gleiten meine Nägel über ihre Haut, fahren an der Innenseite der Schenkel entlang, hinauf bis zum Höschen, kurz darüber hinweg und auf dem anderen Schenkel hinab.
Ihre Muschel wird warm und schmort bereits im eigenen Saft.
So wie die Muschel sich öffnet gehen ihre Schenkel mit. Wird es zu heiß, dann öffnet sie sich. Mehr Spielraum für meine Hand, die über die Unterseite des Schenkels streicht, in den Schritt fährt, von dort das Höschen hinauf, die Spalte fühlt und auf dem Hügel liegt, zur Seite fährt...
"AU!"

Ich zucke zurück.
"Du kannst nichts dafür. Da bin ich vom Rasieren wund."
Warum macht sie es dann, wenn sie es nicht verträgt?
"Das wird nichts mit dem Essen. Entschuldigung."
"Wofür entschuldigst du dich? Für mich gehört das dazu. Du bestrafst doch eher dich."
"Du hast recht. Und das nächste Essen musst du dir nun erst wieder verdienen. So!"
Kommt davon.

Aber so einfach lasse ich sie nicht gehen.
Sie hat mehr verdient als nichts.
Ich streichele ihr Haar, ihre Wangen und ihren Hals, lege mich hoch und küsse ihr Gesicht.

STARR.
Das Aufrichten von mir war nicht gut. Nun hat sie freien Griff und nutzt es sofort aus. Sanft hatten sich ihre Finger um den Schaft gelegt und die Kontrolle übernommen.
Ich kann nicht mehr. Wimmernd liege ich über ihr. Doch plötzlich lässt sie los.
"Das reicht. Sonst passiert noch was."
Ich bin noch weit von einem Orgasmus entfernt, der Tease hat mir gefallen, aus welchem Grund bricht sie ab?
"So hat ER noch nie gespritzt."
'Gespritzt? ER?' Das hätte ich bemerkt.
Und doch ist weit weg ein Spritzer Precum.
'Die Liebestropfen spritzen hinaus?'
Jeden Tag lerne ich neues über meinen Körper.
Den Körper, der mir nicht mehr gehorcht und mich ständig überrascht.

Letzte Woche war soweit alles gut. Am Sonntag durfte ich und seit Montag tun mir die Bälle weh.
Sie sind dick und schmerzen wie ich es nicht von ihnen kenne.
Mein Schaft ist ständig halb erigiert. ER tropft vor sich hin, dazu genügt bereits ihr Blick. Ein Rosenkuss und ER steht.
Ich kenne meinen Körper nicht mehr.
Er ist neu und gut und stolz.
Und er gehört ihr.

Sie packte wieder zu, strich auf der Eichel entlang und ich sank auf ihren Leib.
Die Lady hielt IHN fest, spielte mit IHM, strich über sein Loch und freute sich als dort erneut ein Tropfen erschien.
Ich zappelte in ihrem Griff und das Dessert, das mir entging hielt sie nun in der Hand.





Götterspeise sollte es sein.
Wackelpeter für meine Göttin allein.


Vom Rosenzüchtling