Donnerstag, 2. März 2017

Lange gewollt

Beauty-Tag.
Die Lady lässt sich verwöhnen, geht shoppen und zum Friseur.
Gegen Mittag kommt die Nachricht:
"Shoppe bis du mich abholst.
Melde dich dann."

Jetzt wird es eng.
Denn genau so ist es gewollt.
Der Lady geht es gut, sie nutzt ihre Zeit während ich arbeitender Weise meine Zeit im Büro verbringe.
Sie geht shoppen, lässt mir die Wahl:
'Hol mich bald ab oder verdiene DAS Geld.'
Ich spüre das Blut in den Kopf hochsteigen.
Bei mir staut sich was auf, schwillt richtig an.
Es ist bedrückend wenn es so eng hergeht wie jetzt.
Der Käfig eisern ihr Schwänzchen umschließt.

"Was ist" fragt Rose gegen halb Sechs Uhr nach.
"Ich brauche noch etwas. Lass dir Zeit."
Ihr Anruf gab nochmals einen deutlichen Kick.

Sie gibt aus was ich für sie verdiene wobei ER sich im Käfig an die Enge gewöhnt. Es dauert lang, ein harter Tag für mich und ebenso IHN.
Kurz vor Sieben dann daheim. Noch trainieren, dann duschen.

Es ist einfach für mich aus dem Käfig zu kommen.
Die Herrin schließt auf wenn ich duschen möchte - und IHN dabei zu waschen.
Morgens, das Duschen ist mein Problem. Da wird das Schloss wasserfest in eine Tüte gepackt. Das Ganze mit einem Gummi zugeschnürt. So werde ich unten sauber, ER aber nicht.
Nach dem Trainieren ist es anders.
Da darf ER raus, der Käfig ab.
Alles wird sauber gemacht.

Nach dem langen Tag und dem Spüren wie es ist, wenn die Lady ihre Shopping- und meinen Käfigewunsch erfüllt ist das Reinigen besondere nötige. ER ist schmierig. Auch der Käfig. Überbleibsel SEINER Sehnsucht.

Lange dauernde Enge
Einsam-Zeit.

Vom Rosenzüchtling



Mittwoch, 1. März 2017

Space

"Ich finde den Großen besser."

Wir unterhalten uns gerade was besser zu mir passt.
Sie hat ja recht. Groß zeigt Größe. ER ist nicht so klein um IHN in ein möglichst kleines Teil zu zwängen.
Doch das Problem, es geht hier nicht darum den Wünschen der Lady gerecht zu werden. Auch das eigene Ego möglich immer Größe zeigen steht hier nicht zur Diskussion.
Es geht um Komfort.
Es geht um IHN.
Es geht darum IHM ein Heim zu schaffen das zu IHM passt.
Nicht nur ein, zwei Tage sondern dauerhaft.
Es ist nicht erwünscht IHN über Monate hinweg unter Verschluss zu halten.
Aber wenn das geht sind eine Woche, viele Tage absolut kein Problem.

"Das passt nicht zu IHM" erkläre ich Rose.
"Jetzt mehr Platz ER hat um so mehr scheuert ER sich auf."
Das musste ich bereits am ersten Käfig erkennen, am Bon4 - aus Silikon.
"Der aktuelle ist gut. Sitzt fast schon perfekt."
"Warum dann einen Neuen" fragt mich Rose.
"Der ist zu schlecht verarbeitet. Ecken und Kanten wurden vor dem Verchromen nicht entfernt. Ich hatte versucht ihn Nachzuarbeiten. An diesen Stellen fehlt nun das Chrom. Zudem gibt es ein paar Stellen gegen die ER sich stemmt. Und wenn ER sich dazu noch bewegt sind die Schlitze zu kantig."

Ich weiß was ich will.
Dank try and error
Kostspieliges Lernen; aber wie ich finde, gefühlt geht das schnell.

Möglichst viel offen. Mann will IHN ja säubern.
Zu dünnes Blech ist zu vermeiden, wenn ER sich regelmäßig durch die Schlitze presst. Allein der Druck der lockeren Hose klemmt empfindliche Haut scharf über Kanten. Stechende Schmerzen auch ohne Bewegung. Ständig zuppelt man alles zurecht.
Dann der Halt, die Befestigung. Wie der Ring an die Röhre kommt. Bloß keinen Spalt in den etwas rutscht. Was sich öffnet oder bewegt ist in der Lage einzuklemmen. Schlimm wird es dann wenn es gerade mal reicht nur einen Hauch von Haut zu erwischen, diesen nicht mehr loszulassen sondern wieder und wieder einzuzwicken.

Dazu wie gesagt alles möglichst klein. Ist es zu groß dann kann ER wachsen, das bedeutet sich bewegen. Die Vorhaut hier und da mal einzuklemmen um beim Wachsen daran zu ziehen, über enge Kanten oder Ecken versuchen Haut vom Beutel nachzuzerren.
Und was sich bewegt tut irgendwann weh.

"Den oder den?"

Ich entscheide mich für den Kleineren.

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"Lady, als ihr mir gesagt habt ihr hättet mir beinahe schon den Käfig bestellt wollte ich vorab mit einem günstigen Model noch den Tragekomfort der Befestigung testen bevor ich dann den teureren bestelle."

"Toll gemacht subbi" schreibt sie fett gedruckt und fügt ein wütenden Smilie an.
"Was willst du jetzt noch testen. Du hast gestern bestellt!"
Jetzt füge ich ein Bild SEINEM Status bei.



"Was bitte ist das?"
"Den hatte ich vor Wochen zum Testen geholt."
"UND WANN PROBIERT?"
"Bisher noch nicht. Habe ihn heute das erste Mal an."
"Rausgeschmissenes Geld" ihr Smilie kocht.
"Dieses Mal bekommst du richtig Ärger."

Das war mir klar. Der Schaden war da.
Der war spätestens am Tag davor entstanden als ich bestellte ohne über diesen Bescheid zu sagen.
Aber selbst dessen Bestellung nach eigenem Dünken, zu machen was ich will. Mit ihrem Schwanz!

Kaum zehn Minuten später war ich zu Hause. Ich hatte Glück, keine Strafe in Sicht. Rose selbst plagt such gerade mit ständigen Schmerzen und Unwohlsein.
Nicht wirklich schlimm, aber unangenehm. Und keinem Kopf sich dem subbi zu widmen.

Ich trainierte erst, wollte dann duschen gehen, gab Rose dafür zwei Schlüssel vom Käfig.
"Schließ selber auf, gib die mir hinterher."
Ich machte mal wieder was die Herrin befahl.

Doch ich wäre nicht subbi wenn ich nicht was probierte, tauschte beim Käfig einen der Spacer. Der Abstand vom Röhrchen zum Ring ist nun kleiner. Der Komfort ist noch gleich, eher besser.
'Der bestellte Käfig... hat der das auch?' Die Überlegung ist nicht ob, sondern sind die dabei?
'Ich denke schon' So eng ist doch gut. Die Bällchen sind zu groß um hier durchzurutschen.
'Ein kleinerer Ring?' Soll ich wirklich nochmals alles auseinander bauen, um den kleinsten der Ringen einzusetzen? Ehrlich gesagt, irgendwie ja, dich ganz sicher? Nein!
Halt! Bessere Idee! ER zerrt gerade am Käfig.
Der Ring ist vorn, liegt nicht bei mir an, umschließt nur SEINEN Schaft.
Hinter dem Ring, bis zu mir hin ist der Schaft frei zum Probieren.
Ich nehme den Ring und....
Passt so schon nicht
... setze an, drücke, drehe, schiebe mache alles das er sitzt.
Doch den Ring noch schießen geht wirklich nicht.
Ich habe den richtigen gewählt.

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War es wirklich der richtige?
Ist der Spacer korrekt gewählt?
Den gestrigen Tag hatte alles Platz, hatte noch alles gepasst.
Am Abend hatte ich den Abstand verkürzt war völlig zufrieden damit.
Doch dann kam die Nacht.
Ein Blick auf die Uhr - Achzehn nach Zwei.
Der KERL macht richtig Rabatz.
Die Bälle sind Prall! Der Beutel gespannt. Der Schmerz hält mich wach.
Ich versuche den Käfig hin und her zu drehen, versuche dem Beutel mehr Haut zu gönnen.
Doch der Spacer macht alles sehr eng.
Es geht irgendwie. Das halte ich aus. Drei Stunden? Die Zeit geht rum.
Ein Blick auf die Uhr - Drei Uhr Dreiundzwanzig.
Das geht nicht gut! Das Spannt zu sehr.
Das ist nicht mehr Gesund.

Ich stehe auf, gehe ins Bad schaue herab auf IHN.
Die Farbe ist gesund. Doch der Beutel spannt extrem.
Und die Bälle scheinen Riesengroß.
Es dauert eine Weile, bis ER sich entspannt, ich das Ding in Ordnung bringe.
Zwölf Minuten später wieder im Bett.
... um eine Stunde später vor Schmerz aufzustehen.
Gut Vierzig Minuten vor der Zeit bin ich aus dem Bett.

Kein Problem - ist doch gut.
'Was willst du überhaupt' will ER mir sagen.

Trotz dem kleineren Spacer hat ER ausreichend Platz,


Sehnsucht läuft bei IHM heraus


Vom Rosenzüchtling