Dienstag, 13. März 2012

Frauenglück

Eine neue Fantasie.
Entstanden durch einen Text, durch ein Bild und durch das Gespräch mit meiner Rose.
Benutzt zu werden allein zu ihrem Glück, zu ihrer Befriedigung.

In der Geschichte ging es um Sprinter, die Schnellspritzer in Käfighaltung.
Nicht schnell und ohne Käfig ist es bei mir.
Dennoch eine Fantasie.
Ich will für sie da sein, hart, stramm und fest.
Von ihr gereizt, geteased und an die Grenze gebracht.
Abgebunden, stramm gehalten, zur Errektion verdammt.
Cockring drüber, Schnüre drum.



Und dann kommt das Frauenglück.
In der Geschichte eine Creme, auf dem Bild gut zu sehn.


Die haben wir nicht, muss es auch nicht sein.
Etwas zum entspannen, zum Beruhigen der Nerven.
Zum Abstumpfen oder Betäuben.
Tropfen drauf, teasen. Condom druber, reiten.



Bleibt ER stehen, knickt ER ein?

Schon allein bei der ersten Überlegung bekam ich einen harten Schwanz.
Keine Ahnung, ob es mir gefallen wird, ob es ihr gut tun wird.
Keine Ahnung, wie sie sich entscheiden wird.
Keine Ahnung, ob ich es erleben werde.



Montag, 12. März 2012

Lernen

Wie wichtig doch lernen für uns Menschen ist.
Wenn ich darüber nachdenken, so erfüllt das Lernen nur das eine Ziel, der Fehlervermeidung.

Das fängt schon als Kind an, zum Beispiel mit dem Laufen oder dem Benutzen eines Bechers.
In der Schule streben wir danach, nicht als Schlecht aus der Gruppe zu fallen, mit welchen Mitteln auch immer. Das lernt man dort.
Genau so ist es im Beruf. Fehler kosten Zeit, Geld oder Anerkennung.
Die Lösungen gegen Fehler sind Erfahrung und Wissen.
Nur dadurch können wir sie vermeiden oder umgehen, Strategien dagegen entwickeln.

Warum schreibe ich das?
Natürlich trifft das auch auf mich und mein Leben mit meiner Rose zu.
Erst gestern hat sie mir gezeigt, wie wichtig lernen ist.
Ihre Lektion war sehr einfach.
Zuhören und Ausführen.

Zugehört hatte ich ihr, jedoch ohne meine Ausführung war keine Wirksamkeitsprüfung möglich.
Es folgte die Konsequenz.

Letztes Jahr hatten wir Chilis gekauft. Kleine kernige Bieter.
Zum Überwintern haben wir sie in das Bügelzimmer gestellt und ich konnte noch lange Zeit frische Früchte ernten.
Dann übernahm ich die Verantwortung über die Pflanzen, vergaß sie zu gießen und die Chilis vertrockneten. Was blieb waren trockene scharfe Hüllen, die ich mir öfters mal ins Essen rieb.
Klasse.
Das Ernten verschob ich auf Morgen, immer auf den nächsten Tag.

Gestern war es dann so weit.
Die neuen Triebe sprießen, neue Blüten erscheinen und Rose befreit die Pflanze von ihrer Altlast.

"Wann wolltest du eigentlich deine Chilis ernten", fragte mich Rose beim Abendessen.
"Morgen."
Eine andere Antwort hatte sie glaube ich nicht erwartet.
"Das könnte noch klappen. Musst du aber gleich morgens machen."
Da es egal war ob morgens oder abends war irgend etwas im Busch.
"Wie meinst du das?"
"Morgen ist Biomüll."
Sofort war mir klar, was das zu bedeuten hat.
"Oh, du hast die Pflanze geschnitten."
"Du machst ja nichts. Und deine "Früchte" habe ich gleich zum Biomüll gegeben."
"In der Küche?"
Noch hatte ich Hoffnung, etwas retten zu können. Wir sprechen immerhin von gut 150-200 kleinen Bistern.
"Nein, draußen in der großen Tonne."

Lernen durch Verlust.
Die Lektion sitzt.
Ich bin mir sicher, die nächste Ernte mache ich rechtzeitig.


Vom versagtem Chilizüchter und Rosenzüchtling