Sonntag, 29. April 2012

Glückspilz

Sonntag Morgen, die Zeit des Frühstücks naht.

Wo soll ich es reichen?
Ich liebe es, ihr das Essen ans Bett zu bringen. Mit ihr zu kuscheln und sie so zu wecken. Mit ihr zu essen, die Brote zu schmieren, ihr alles zu reichen. Danach nochmals zu kuscheln. Geteast oder erlöst zu werden, nochmals zu essen oder stehen zu bleiben.
Ich freue mich auf jedes Wochenende, auf all die freien Tage. Nur dann ist es mir möglich, den Tag so zu beginnen.

Draußen ist es warm. Nicht heiß wie am gestrigen Tag. Gerade 18 Grad und bewölkt. Aber es reicht aus für ein Frühstück auf der Terrasse.
Ein Frühstück wie Rose es mag. Im Freien sitzen, der Natur zu lauschen, den Duft zu erleben. Sie mag es, wenn die Sonne in der Nase kitzelt, die Strahlen die Müdigkeit wegstreichen und sie sieht, wie der Tag erwacht.
Mit Milchkaffee, einem Croissant und etwas dazu.
Das ist ihre Art den Tag zu begrüßen.

Was soll ich tun?
Früher wie heute eine leichte Entscheidung.
Auf die Terrasse, zur Sonne. Hinaus in die Wärme.
Das war früher die leichte Entscheidung
Zu ihr ins Bett, das Frühstück dabei, komplett entkleidet.
Das ist heute die leichte Entscheidung.
Meine Wunsch, das was ich mag. Was auch ihr gefällt.

Ach ja, noch ein kurzer Chat bevor ich beginne.
"Meine liebt ihren Garten. Sie ist gerne dort."
Hihi, lustig. Genau wie bei meiner.

'Halt, wart mal!'
Genau wie bei meiner.
Sie ist gerne im Garten, gerne auf der Terrasse. Verbringt dort viel Zeit, frühstückt dort gerne jedoch meine Leidenschaft ist das Bett.

Um wen geht es ihr?
Mich anzukuscheln, Frühstück zu bringen und die Belohnung zu empfangen. Ja klar, es geht um mich.
Kurz darauf bin ich bei ihr, knie ich über ihr und kuschelte ich mich an sie.
Ich küsse sanft ihren Nacken, streichele ihren Hals, fahre hinunter zu ihrem Dekoletee.

"Was ist?"
Ihre Hand streicht über meine Hose, hat entdeckt, dass die Nacktheit fehlt.
"Frühstück auf der Terrasse."
"Oh, wie schön."
Dabei dreht sie sich auf den Rücken, die Decke rutscht von ihrem Körper, entblößt so eine Brust und legt das Höschen frei. Die Schenkel werden gespreizt, die Muschel geöffnet, sie bietet sich an.

Ich bin fast von Sinnen, falle über sie her. Meine Lippen sind auf ihrer Haut, auf der Backe, der Stirn. Bedecken die Augen und ihren Mund. Mit meiner Hand striche ich ihren Schenkel entlang, hoch zu ihrem Höschen, an dessen Bund und dann darüber. Über den Hügel der sich darunter befindet, fahre mit meinem Finger hinab auf die feste Kerbe, die die Perle verbirgt und den einen Weg anzeigt.

Sanft knete ich ihre Brust, umfasse sie von unten und hebe sie an. Meine Lippen stülpen sich um ihren Nippel, meine Zunge leckt darüber und ich spüre immer deutlicher ihr Verlangen nach mehr.
Noch weiter öffnen sich die Schenkel, noch schwerer beginnt sie zu atmen. Sie windet sich, als ich über den Nippel lecke, hebt ihre Hüfte, als meine Finger innen am Schenkel entlang streifen. Rose stöhnt leise auf als ich den Griff um ihren Busen schließe um ihn leicht zu kneten.

"Ich komme gleich."
Mit diesen Worten schiebt sie mich zur Seite. Ob sie bereits gekommen war weiß ich nicht. Jedoch meinte sie auf die Terrasse und zu mir zum Frühstück.
Ein flüchtiger Kuss und es war vorbei.

Das Frühstück im Freien war genau das Richtige.
Und ich bin froh, dass mir ein Freund die Augen für die richtige Entscheidung geöffnet hatte.

Ich danke dir.

Gruß, auch an deine Liebzuhabende.


Vom Rosenzüchtling


Belohnung

Die Gäste waren gerade alle im Haus und ich war alleine auf der Terrasse, betrachtete den Sternenhimmel.
Unvermittelt legten sich Hände auf meine Schultern und drückten sanft zu.

'Uuuaaahhhuuuu!'
Rose massierte mich.
Aus dem nichts, nein von den Sternen zurück landete ich direkt bei ihr, inmitten von Sternen. Die Lady weiß wirklich was gut für mich ist. Schauer durchliefen meinen ganzen Körper und Gänsehaut machte sich darauf breit.

Ich fühlte jeden Finger, wie er sich gegen meinen Körper drückte, an welcher Stelle und was das dann bei mir bewirkt.
So gut wie mir, so soll es dann ihr ergehen.

Schon vor Stunden hatte ich sie gefragt und ihre Zustimmung dafür erhalten.
Ja, ich darf sie heute noch massieren.

Kurz vor Tagesende war es dann so weit.
Der Besuch war gegangen, die Wohnung aufgeräumt und die Revanche nun fällig.

Mein kostbares Lavendelöl. Nicht teuer, aber ich rieche es so gerne und die Flasche ist fast leer. Ich lasse es in meine Hand laufen, wärme es dort kurz an und gebe es auf ihre Haut. Noch zwei weitere Male, das muss reichen.

Ich greife mit meine Fingern fest in ihren Nacken, drücke die Muskeln ihrer Schultern und erinnere mich an das, was ich auf der Terrasse erleben durfte. Genau wie durch sie erlebt suche ich die Stellen, die sie erregen sollten und ihr die Gänsehaut erzeugen.

Ich achte auf die Reaktionen, auf ein leises Stöhnen, das Drehen ihres Kopfes oder das Zucken ihres Hinterns.
Nichts dergleichen kam.
Leicht enttäuscht machte ich weiter. Wenn es mir nicht gelingt, ihr diese wunderbares Gefühl zu geben dann doch zumindest die Entspannung und das Lockern ihrer Muskeln. Ihr Tag war lang gewesen.

Den Duft des Öls in der Nase machte ich weiter, massierte ich sanft ihre Seiten, den Rücken und die Lende. Mit den Fingern drückte ich um das Schulterblatt herum und strich mit der Hand auf ihren Armen aus.

Immer wieder fiel mein Blick auf ihre Backen. Sie lachten mich an, so schön weich und rund, zart rosa.
'Das Höschen fehlt!'
Bisher war mir das entgangen. 'Ohne Höschen' war doch die Einladung schlechthin. Zeigte es mir doch, was Rose wollte, zuließ oder erwartete: 'Mehr!'

Noch zwei weitere Male nahm ich Öl auf meine Hand und verteilte es auf den Backen und weiter unten auf den Schenkel. Meine Hände drückten dagegen, strichen sanft darüber und mit meine Fingern griff ich hinein. Zwei zarte Früchtchen genau jetzt reif zur Ernte.

Als ich sie leicht auseinander zog hörte ich das Schmatzen, das von dem Ort dazwischen ausging.
'Wie war das noch mit der Orange?' Saftig und beim Öffnet tropfte es gleich heraus.
Ich war kaum noch zu halten. Ab jetzt war es mein Bestreben, sie aufzuheizen und zu erregen so weit es nur ging. Wieder und wieder fuhren meine Finger innen an den Schenkeln entlang, hinauf bis zu der Frucht. Kurz davor jede einzeln auf eine Backe und dann dagegen, die Backe zu schieben und zur Seite zu drängen.
Der Blick frei auf die Muschel und die dunkle Pforte. Kaum zu widerstehen.

Mein Kopf senkte sich, legte sich auf meine Rose. Meine Lippen drangen in die Spalte, meine Zunge zum dunkeln Loch.

Sie hob ihren Hintern, entzog sich mir und drehte sich um.
'So schade', dachte ich nur. Wann schaltet sie um und lässt mich es tun, wenn ich doch mag.

"Eine Belohnung für dich."
Ohne es vorher zu bemerken lag ich nun zwischen ihren Schenkel und hatte die Frucht vor meinem Mund.
'Herrin, Belohnung für mich hießt, ich belohne nun dich.'
Hatte ich doch zuletzt bemerkt, wie sehr sie es mag, so hatte ich nun zu essen, gierig zu schlingen und mit großem Apettit.

Sofort waren meine Lippen um ihre, saugte ich kräftig daran, saugte den Saft in mich ein, bohrte mit meiner Zunge darin und schmatzte und schlürfte. Unanständig, ja unersättlich machte ich mich über meiner Herrins Frucht her.
'Wie lange mag es dauern', hatte ich doch gerade erst begonnen. Noch schmeckte ich ihre volles Aroma, floss mir viel von ihrem Saft in den Mund. Aber dennoch kam ihre Hand und zog mich nach oben, war sie bereits gekommen oder brach für sich ab.

'Jetzt darf ich sie nehmen', vielleicht selbst zu einer Erlösung kommen.
"Das war wunderbar. Die Belohnung gab es, weil du das Schmatzen gehört hast. Weil ich bemerkt habe, wie es dir gefiel und du genau dort weiter gemacht hast. Eben weil du so gut lernst."
Ich küsste sie zärtlich.
"So, genug. Lösche die Kerzen und dann komm."

Nichts mehr für mich. Kein kommen, nicht mal mehr ein teasen.
Sofort war ER prall und fest. Ich konnte nicht anders, umarmten meine Herrin und bedeckte sie mit küssen.

Genau jetzt, genau so.
Mich stehen zu lassen, mich meinen Qualen zu übergeben.

Wie zu erwarten, bekam ich eine quälend lange, gute Nacht.
Was war nun die von ihr besagte Belohnung?

Ich denke, sie hatte sich vertan und mich somit doppelt beschenkt.


Vom Rosenzüchtling