Sonntag, 16. Dezember 2012

Gästebett

Tiger kommt demnächst wieder zu uns.
Aber unser Wiener ist auch da, in seinem Zimmer kann sie nicht übernachten.

Roses Worte von vor ein paar Monaten hallten in meinem Kopf:
"Was hältst du davon, wenn wir uns ein richtiges Gästebett kaufen?
Eines aus Metall. Mit Streben, an denen ich dich festbinden kann.
Dort kann ich mit dir treiben was ich will."
Ich war damals nicht abgeneigt. Wenn sich die Gelegenheit ergab hielten wir die Augen auf. Aber richtig gesucht hatten wir danach nicht.

Gestern meinte ich, wir sollten nach einem Bett suchen.
"Warum, mein Zögling" fragte sie mich.
"Weil Tiger bald kommt. Und dann hat sie ein richtiges Bett."
"Seit wann kümmert es dich wie Tiger schläft? Du willst das Bett. Damit ich daran fesseln kann. Und behandeln wie es mir gefällt."
Ich hatte an Tiger gedacht.
Denn sie kommt bald.
Aber ist sie dann weg bleibt das Bett sicher nicht unbenutzt.

Eine Stunde später hatten wir eins entdeckt und probierten es gleich aus.
Bequem war es nicht, aber es ist ja nicht zum Schlafen gedacht. Die dünne Futonmatratze kommt raus und eine Gute dafür rein.
Für Tiger? Eher damit sich Rose nicht die Knie ramponiert.
Aber nach Bequemlichkeit war nicht gefragt.
Passen muss es.

"Steck deine Arme aus."
An das hochgezogene Seitenteil gelehnt reichten meine Finger nicht ganz bis zum Kopf- und Fußteil.
"Leg deine Arme hoch."
Das Bett ist aus Metall. Die Handgelenke liegen an Querstäben.
"Passt. Schau, hier ist ein Ring."
Am Kopfteil ist in der Mitte ein Ring eingearbeitet an dem sich einiges befestigen lässt. Am Fußteil auch.
Ein Mann läuft vorbei und schüttelt den Kopf. Ein paar Meter danach eine ?seine? Frau. Sie lächelt mich an.
"Das Bett ist gut. Und stabil. Was meinst du?"
"Gibt es das auch in weiß?"
"Das ist mir egal. Wenn es mir nicht mehr gefällt, dann schleifst du es ab, damit ich es streichen kann."

Zwei Frauen an der Information beobachten uns und tuscheln miteinander als ich vom Bett aufstehe.
"Was brauchst du für einen Rost?"
Ich hebe die Matratze an.
"Ah, gut. Alles aus Stahl. Und miteinander verschraubt. Da halten die Seile. Mir fällt schon einiges ein."
Ich bin mir sicher, sie ist bereits nass.
"Mein Lieber, du freust dich doch schon darauf, wenn ich dich festbinde um dir den Arsch zu versohlen."
Wie hatte sie sich das vorgestellt?
Ich knie davor, meine Brust liegt auf dem Bett und meine Arme sind zur Seite gestreckt.
Bei den Leuten die zusehen, ob sie will, dass ich diese Haltung probiere?

"Willst du das Bett?"
Mit breitem Grinsen im Gesicht hauche ich "jah".
"Hast du überhaupt so viel Geld?"
"Das habe ich Herrin."
"Ja? Woher?"
"Das hast du mir selber gegeben."
"Dein Taschengeld?"
"Ja."
"Du hast es gespart? Dafür darfst du es ausgeben."
Und als sie mir erlaubt, das Bett zu kaufen taucht aus dem nichts ein Verkäufer auf.
"Sind sie bereits Kunde bei uns? Nein, darf ich dann um ihren Namen bitten."

Auf dem Weg zur Kasse drückte sie mir noch ein paar Sachen in die Hand.
"Hier. Dafür reicht das Geld noch. Ich habe dir Zwanzig Euro mehr gegeben als das Bett kostet."
"Ja Lady."
"Du hast das Geld noch, oder?"
"Ja Lady."

Als ich die Ware an der Ausgabe abholte wurde ich als einziges mit dem Namen ausgerufen und nicht mit der Nummer auf den Bon.
In dem Laden sind wir nun bekannt.

"Das mit dem Bett wird schön.
Ich binde dich fest.
Und ich verbinde dir die Augen.
Dann gehe ich weg.
Oder bleibe da.
Du wirst es nicht wissen.
Du wirst nicht wissen, wann ich wieder komme.
Du wirst dich nach mir sehen.
Und die Zeit wird vergehen.
Ach, wird das schön...?





Ich glaube, ich hätte mir vorher mehr Gedanken über so ein Bett machen sollen.
Und irgendwie denke ich, das war alles von Rose geplant.


Gruß RZ

P.S.
Das Bett steht und anders wie ich hat es ein Gast darauf bequem.


Samstag, 15. Dezember 2012

Genuss

Frühstück ist fertig, ich kuschel mich zu Rose ins Bett.
Weich schmiege ich meinen Körper an sie, während meine Finger über ihre Schulter gleiten und der Duft ihrer Haut in meine Nase steigt.
Ein zarter Duft und ihre Haut seidenweich von dem gestrigen Bad. Gestern sie, heute tut es mir gut.

Rose schiebt mir ihren Po entgegen, fasst um mich herum herum und presst meinen Körper an sich heran.
Ihre Hüfte bewegt sich kreisend hin und her, jedoch ohne dass sie IHN zwischen ihren Backen verliert.
Dankbar streichele ich ihren Hals während meine Lippen auf ihrem Nacken liegen und Küsse darauf hauchen. Die andere Hand liegt unter ihrem Kopf um Rose meine Kraft zu vermitteln, die von der Lady dominiert wird. Mit sanftem Zug ziehe ich sie hoch, halte sie und presse ihren Oberkörper an mich heran.
Ihre Hand geht an mein Stück packt zu und übernimmt wie so oft die Kontrolle über mich.

Ein paar Mal wichst sie an IHM und spielt mit einem Finger über seinem Kopf, greift sich die Bälle und lässt dann ab.
Dankbar küsse ich sinnlich ihren Hals, drehe mich hoch, lege mich auf sie fahre mit meinen Fingern ihren Nacken entlang und spüre ganz deutlich, wie meine Herrin gerade zerfließt.

Nach einer kurzen Pause blickt sie mich an.
"Du hast es bemerkt. Um wie viel schöner das ist. So sanft erreichst du viel mehr als mit deinen fordernden Küssen."
"Ja Ladyaaaaa..."
Ihre Fingernägel bohren sich in meine Haut und sie zeichnen die Richtung auf, in der ihre Nägel sich bewegen.




Rose gefällt es, wie ich mich winde, wenn sie ihre Nägel schnell über meine Rücken zieht, diese sich langsam an der Belastungsgrenze meiner Haut über meine Backen bewegen, sich in meine Seite bohren und nachdunkelnde Spuren auf den Schulter markieren.
"Knie dich hin."

Schnell richtete ich mich auf.
"Wunderbar."
Ein dicker Tropfen stand bereits auf SEINEM Kopf.
"Du bist bereit. Wir können frühstücken."




Ein kurzer Tease der mir ganz deutlich zeigt, wer bestimmt.


Vom Rosenzüchtling