Samstag, 2. März 2013

Kopfschmerz

Der Schmerz im Kopf. Er bestimmt, was macht. Was man nicht macht besser gesagt.
Er lähmt den Drang zu tun was man will.
Man bleibt liegen, versucht dem Schmerz zu entgehen.
Betäuben ist nicht immer der richtige Weg.
Woher kommt der Schmerz, halte ich ihn aus?

Wenn man da liegt und spürt, wie das Blut pulsiert.
Sich in den Kopf dringt und dort zu klopfen beginnt.
Jede Berührung tut weh, direkt am Kopf.
Nur ganz sanftes Streicheln lässt man noch zu.
Ein zartes Massieren mit den Daumen am Ansatz.

Es ist, als ob man das Blut zurücktreibt, die Nerven entspannt und den Druck vom Kopf nimmt.
Das wirkt nicht lange, der Druck kommt zurück. Bohrt sich tief hinein, schwillt an.
Entlastung hilft, Entspannung, eine Massage komplett.
Langsam, weich, mit möglichst viel Öl.
Hände und Finger die sich dem Schmerz annehmen, ablenken, die Konzentration auf andere Bereiche ziehen. Dort schöne Gefühle erzeugen, zu lang anhaltender Entladung führen.

Ich hoffe sie schafft es
und nimmt sich der Sache an.
Denn diese Massage wird gebraucht.
Und nur wenn sie die Massage annimmt,
geht ihr Kopfschmerz vorbei.
Und wenn ich die Massage gebe,
weicht mein Kopfschmerz bei mir auch.
Ich weiß, SEIN Kopfschmerz nimmt dadurch nicht ab,
ER steigert sich so noch mehr hinein.
Obwohl SEIN Schmerz die gleichen Symptome aufweist,
ist dieser Kopfschmerz doch schön.




Und für SEINE Herrin hält ER ihn noch bis zum nächsten Mal aus.



Vom Rosenzüchtling


Schwerer

Er wird zunehmend schwerer für mich.
Sowohl die Bälle selbst, die ich deutlich beim Laufen spüre wie auch der Schmerz.

Grundsätzlich mag ich diesen Schmerz.
Immer wieder kommt er hoch, sticht kurz in einen Ball und verschwindet kurz darauf. Unregelmäßig und in unterschiedlichen Situationen.
Im Job, in der Bahn. Wenn ich abends mit den Kids einen Film anschaue.
Am deutlichsten wenn ich entspanne. Am Bügelbrett. Dann habe ich Zeit und meine Gedanken schweifen herum. Dann ist er da, zeigt mir deutlich, wie weit ich bin.

Doch das Ertragen ist schwerer geworden für mich.
Es pocht, ER reizt. Ein Berührung täte gut. Doch ich fasse nichts davon an. Das quält und lindert nicht.
Schade, vielleicht schwillt der Schmerz danach noch weiter an.
Unterstützt das noch was Rose erreichen mag.

Was soll's.
Es ist eh bald vorbei.
Gestern war zu spät, doch heute ist es so weit.
Rose lässt ab. Sie ist zu neugierig darauf.
Sie will wissen was passiert.
Sie hat ja einen Plan.
Etwas schönes neues für mich.

Jetzt gibts Frühstück.
Dazu einen Nachschlag und einen Tease?

Wer weiß.


       
Vom Rosenzüchtling