Oben im Ort hatte ich mir keine Sorgen gemacht, dass uns der Regen betrifft.
Das Wasser fließt gut ab, einen Hang der rutscht ist nicht da und vom Hochwasser sind wir weit genug entfernt.
Der Weg zur Arbeit bleibt frei, für den Einkauf ist gesorgt.
Wir haben kein Problem.
Dachte ich, bis mittags um Elf.
"Alles Blockiert, kein Durchkommen. Er kommt nicht weg. Er bleibt."
"Wie lange?"
"So wie es ausschaut bis Mittwoch."
Was willst da machn?
Unser Wiener kommt nicht Heim, zwar aus Deutschland heraus aber in Österreich nicht weit. So bleibt er hier.
Ich komme nach Haus, die Couch ist belegt. Wo sonst vier Personen und ein Hund Platz haben liegt nun ein Buch, ein Laptop, zwei Fernbedienungen, ein Film. Dazu ein Kind mit einer Tüte Chips. Kein Platz mehr für jemand anderen.
Die zwei Kleinen gehen hoch, der Hund liegt zu seinem Fuß und was machen Rose und ich?
So lange wir nichts sagen macht er keinen Platz.
Warum denn auch? Wenn keiner den Platz will nimmt er ihn sich.
So sitzen wir weit von einander entfernt, jeder an seinem Rechner und haben getrennten Spaß.
Hochwassergeplagt.
Aber zum Glück nur durch unser Kind.
Vom Rosenzüchtling
Montag, 3. Juni 2013
Deutung
Es ist komisch für mich, wie ER sich benimmt.
Überhaupt nicht, wie nach einem ruinierten Höhepunkt.
Und mir ergeht es bereits zum wiederholten Mal so.
Minimalistisch, MAN nimmt, was MAN bekommt. Da wird sogar ein Microorgasmus zu höchsten Gut erkoren.
Zu Fühlen gab es dabei fast nichts, bis auf die Scham die Aufgabe nicht zu erfüllen.
Aufgabe, was für ein Wort in diesem Zusammenhang. Sich aufzugeben, sich ihr hinzugeben. Zu tun, was sie will und nicht aufzugeben, dies zu tun um die Aufgabe zu erfüllen...
ER reagiert auf nichts, steht morgens nicht mit mir auf, steht nicht im Weg, hängt rum, schmollt und die wunderbaren Reize von IHM bleiben aus.
"Bei dir ist es anders" hatte Rose vor einer Woche gemeint.
Zu einem Zeitpunkt, als ich so oft durfte, wie die vorherigen Monate im Jahr zusammen. Da war ER da, ständig aktiv und ließ nicht nach, damit ich mich nach meiner Herrin sehnte.
Ob das Anders sein auch bei den Ruinierten zutrifft hatten wie noch nicht bemerkt.
Aber auf einen Microruin wohl doch.
Vom Rosenzüchtling
Überhaupt nicht, wie nach einem ruinierten Höhepunkt.
Und mir ergeht es bereits zum wiederholten Mal so.
Minimalistisch, MAN nimmt, was MAN bekommt. Da wird sogar ein Microorgasmus zu höchsten Gut erkoren.
Zu Fühlen gab es dabei fast nichts, bis auf die Scham die Aufgabe nicht zu erfüllen.
Aufgabe, was für ein Wort in diesem Zusammenhang. Sich aufzugeben, sich ihr hinzugeben. Zu tun, was sie will und nicht aufzugeben, dies zu tun um die Aufgabe zu erfüllen...
ER reagiert auf nichts, steht morgens nicht mit mir auf, steht nicht im Weg, hängt rum, schmollt und die wunderbaren Reize von IHM bleiben aus.
"Bei dir ist es anders" hatte Rose vor einer Woche gemeint.
Zu einem Zeitpunkt, als ich so oft durfte, wie die vorherigen Monate im Jahr zusammen. Da war ER da, ständig aktiv und ließ nicht nach, damit ich mich nach meiner Herrin sehnte.
Ob das Anders sein auch bei den Ruinierten zutrifft hatten wie noch nicht bemerkt.
Aber auf einen Microruin wohl doch.
Vom Rosenzüchtling
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