Donnerstag, 15. August 2013

Gefühllos

Rose hat es geschafft. Aus der Option, dass eines der Kids zum Schwimmen an den See geht hat sie drei gemacht.
"Wollt ihr hören, wenn ich laut bin?"
"Meinst du im Bett" fragte der Große belustigt zurück.
Auf die Antwort "JA" entscheiden sich alle drei dazu mit dem Onkel einen ruhigen Nachmittag am See zu verbringen.
Welches Kind möchte seine Eltern schon dabei hören.
Rose ist einfach herrlich direkt.

Ich verfolge die Diskussion nur aus der Ferne. Mir fiel auf einmal ein, das Bett habe ich morgens abgezogen, lüftet noch immer aus, wird aber gleich benötigt. Außer ich will Gerti spüren.
Gerti ja, dafür aber nein.
Das Bett ist bezogen, ich komme gerade noch rechtzeitig, die Kids zu verabschieden.

"Gehen wir jetzt einkaufen" frage ich treudoof meine Lady.
"Bin ich blöd? Jetzt wird gepoppt."
Herrlich direkt.
Rose soll tun, wonach es ihr ist. Sie soll, ich hoffentlich nicht....
In dieser Beziehung bleibe ich so blöd wie ich bin.

Kaum geht Rose aus dem Raum, ziehe ich mich aus. Als sie wieder erscheint stehe ich in der Küche, nackt.
"Was ist mit dir?"
"Ich backe ein Brot" gebe ich unschuldig zurück.
Schließlich weiß ich nicht, wann die Lady will.
"Wie lange braucht du zum Vorbereiten?"
"Also..." beginne ich.
"Zu lang. Komm."

Sekunden später sind wir im Schlafzimmer. Dort lässt sie mich vor sich stehen und öffnet ihren Schrank. Was wird es sein? Das Erste was ich sehe ist der Meinungsverstärker, der die Erinner-Michs macht. Den braucht sie nicht, ich bin artig genug. Zum Bestrafen gibt es keinen Grund. Dafür kommt das Band. Kaum habe ich es um den Hals betrete ich eine andere Welt.
Vor mir steht Tanja, meine Herrin.
"Leg dich hin" fordert sie mich auf. "Auf den Bauch."
Würde ich gerne, doch jemand hat etwas dagegen. Ich schaffe es auf die Brust oder den Schaft und den Bauch auf den Schaft. Aber egal wie, ER bekam mehr Druck wie ich IHM zugestehen wollte. Und hinter mir raschelte es im Schrank.
'Hat sie Gerti, Ruth, einen Stock?' Ein vielzüngiges Sirren dringt sanft an mein Ohr. Floggy, die sanfte Version.
"Rutsch etwas zu mir. Dann kommt dein Arsch etwas raus."
Der Arsch bin wohl ich, denn ich bin das einiges, das weiter aus dem Bett kommt. ER liegt knapp vor der Kante, bekommt so noch mehr Druck und durch das Abknicken in der Hüfte liegt mein Po freier da. Noch mehr gewölbt, nicht ganz so flach.
"Du weißt ja, dass du noch welche bekommst" beton Rose nochmal und schlägt zu.

Weich streichen die einzelnen Striemen über meine Haut. Sie treffen auf, fallen in sich zusammen, liegen auf der Haut und Tanja hebt sie erneut an. Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, für was diese Schläge sind, aber ich nehme sie gern. Vor allem, wenn es um ein Streicheln geht. Mein Po wird verwöhnt und ich bestraft, wenn es nicht härter wird.
'Pass auf was du denkst' schreiben mir Floggy langsam auf meine Haut. Strich für Strich, Striemen für Striemen wurde mir bewusst, es ist egal ob ich Wünsche ausspreche oder in Gegenwart meiner Herrin nur daran denke.
'Ich bestraft, wenn es nicht härter wird...?'
Es wurde härter. Zuerst versuchte Rose schnellere Schläge knapp an der Haut vorbeizuziehen, damit einzelne Riemen meine Haut küssten und Schamesröte an der Stelle zu erzeugen. Damit Tanja sieht, wie sehr ich die Riemen liebe, mich nach den Berührungen sehne und erröte, wenn sie schüchtern über meine Haut streicht. War es wirklich mein Wunsch, die Strafe zu spüren?
Tanja schien sich sehr genau daran zu erinnern, welcher Verfehlung ich die glühende Verehrung durch Floggy verdanke, die nun immer energischer auf mich traf. Wie eine unbeachtete Liebende drängte sie sich in mein Bewusstsein. 'Schau, hier bin ich. Beachte mich. Ich bin es.'
Mal hier, mal da trafen die Striemen auf meine Haut, bis mein Hintern in jenem Rot erstrahlte, das einem Stoppzeichen gleich kam. Rose hielt an.
"Dreh dich um."

Kaum lag ich richtig herum da setzte sie sich auf ihr hartes Stück. Langsam rutsche Tanja darauf entlang.
"So mein Lieber. Die hattest du dir wahrlich verdient. Ich weiß zwar nicht mehr warum. Aber fällig waren die Schläge schon lang."
So weit war es also schon. Normalerweise bekomme ich Zehn, auch mal Zwanzig Schläge von ihr. Aber da sie nicht wusste warum und wieviel bekam ich pauschal die Flatrate dafür.
Tanja rutsch auf meine Schenkel hinab, nimmt IHN in die Hand, wichst zwei Mal und schlägt schnell zwei Mal auf jeden Ball.
Alleine die Hübe am Schaft haben mich zappeln lassen. Den ersten Schlag steckte ich weg. Ab dem zweiten Schlag kam der Schmerz vom ersten dazu. Der Dritte war bereits genug und bei dem Vierten bäumte ich mich auf.
'Oft halte ich das nicht aus.' Wobei nicht der Schmerz das Schlimme ist. Was mich zum Einen irritiert ist, wie stark die Schläge mich erregen, zum Anderen, wie weit ich bereits bin.
Tanjas Hand spannt sich um ihren Schwanz. Vier Mal bewegt sie sie am Schaft entlang, gleitet der Ring aus Daumen und Zeigefinger über SEINES Köpfchens Rand, bringen mich hoch und mir gelingt es nur mit Mühe, mich zu kontrollieren.
'Quickspurt' leuchtet es in meinem Kopf. Kurz berührt und schnell gekommen. WIR sind reif.
'Autsch, Autsch. AUTSCH AUTSCH. AUAUAU..."
Schläge prasseln auf die Bälle ein. Unzählig viele, mit enormer Intensität. Den Ersten Schlag bekam ich mit. Die nächsten konnte ich nicht mehr zählen, so stark spannte sich mein Körper an. So sehr verlangten meine Bälle nach dem Schmerz, wollte ER, dass noch ein und noch ein Hieb kommt. ER stand kurz davor. Und ich hatte keine Kontrolle mehr.
Dann sah ich Licht. Tanjas Finger schnürten die Bälle ab. Keine Berührung am Schaft, kein Schlag auf den Ball. Wenn noch zwei Hiebe oder nur Hübe folgen komme ich gleich. So schnell so weit hatte mich Rose noch nie. Ob das an Tanja liegt?

"Das geht nicht gut" stellte Tanja fest. "Wenn ich so weiter mache, habe ich mir mein Vergnügen ruiniert."
So lange nur mich ruiniert. Aber auch das will ich nicht.
"Das hält DER ohne Betäubung nicht aus."
'Betäubung?' Tanja will IHN abschalten, will dass ich gefühllos bin. Ihr geht es nicht darum, dass ich mich völlig auf sie konzentriere, nicht abgelenkt bin um sie kümmern kann. Tanja will spaß. Lange, unbegrenzt, so lange sie kann. Ich freute mich darauf.
Noch ein letztes Mal spürte ich SEIN Verlangen, SEINE Lust und Härte als Tanja mit Handschuhen geschützt die Creme auf SEINEM Haut verteilte, gründlich einmassierte und IHM deutlich zeigte, was IHM ab jetzt entgeht. Tanja stand auf. Kurz danach kam sie mit dem Wand, Fußmanschette und der Klammerkette zurück.
Sorgfältig legte sie mir die Fußmanschetten an und klinkte sie ineinander ein. Bewegungsfreiheit hatte ich noch. Nur auseinander brachte ich meine Füße nicht mehr. Sie kniet sich vor mich ins Bett, schaltet den Wand ein und setzt ihre Muschel darauf. Wenige Zentimeter vor meinen Augen kann ich sehen, was der Zauberstab an der Muschel bewirkt. Sofort zittert ihr Bauch, ihre Hüfte bebt. Tanja schaltet ab.
Nicht nur ich, auch die Herrin scheint leicht erregbar zu sein.

Ich bin dran. Rose legt den Wand an SEINE Wurzel unterhalb der Bälle. Als das Vibrieren beginnt spüre ich es nur ganz dumpf. Aber es erregt. Kurz setzt ein Ziehen ein, läuft durch die Bälle, doch versickert es im Schaft. Die Wirkung der Creme setzt ein.
Die Herrin legt den Wand bei Seite, setzt sich rittlings über mich, spielt und schlägt gegen die Bälle und schiebt mir die Muschel ans Gesicht.
'Ich esse, sie spielt.' Doppeltes Vergnügen für mich, doch hat sie auch was davon wenn sie nur gibt?
Ein kräftiger Schlag auf die Bälle, ein Zwicken in den Sack, ein Zwirbeln an meiner Brust und ein Quetschen der Warze daran. Das kleine Potpourri an Schmerzen bleibt nicht ohne Folgen. Ich sauge ein, was vor mir ist, meine Lippen zwicken zu, was sie erwischen. Meine Zunge wedelt herum, presst und quetscht um Schmerzen zu verteilen, weiterzugeben, abzuleiten. Für mich alleine sind sie zu viel. Deshalb teile ich.
"HEY" ruft die Herrin empört aus.
Zwei kräftige Schläge machen mir deutlich wem die Schmerzen gehören. Und durch das Drehen meiner Nippel erfahre ich: die Schmerzen bleiben hier.
Tanja steht auf.

Kurz kramte sie in der Schublade, schmunzelte und übergab mir ein Kondom.
"Passt. Zieh an."
Auf der Plastikverpackung stand "Amor - extra strong". Die sparsame Herrin hat ein Stabileres gewählt, weil dann nur eines genügt. Bei den drei bis vier Kondomen im Monat fällt das wohl nicht ins Gewicht. Abwarten steht sie neben dem Bett, wartet bis ER angezogen ist, um die Klammern zu nehmen, an meine Warze zu setzen und doch erst auf mir abzulegen. Mit einer Hand packt sie meine Brust und zieht die Haut zusammen. Mit Daumen und Zeigefinger drückt sie nun die Brustwarze heraus, stellt sie frei und macht nun erst die Klammer daran. Bevor sie ihren eigenen Griff entfernt zieht sie die Klammer an der Kette fest, positioniert die Pads nach und zieht an der Kette stramm. Der Schmerz zieht deutlich an meiner Brust, wird jedoch schnell abgelöst durch den zweiten Schmerz der nun auf der anderen Seite entsteht.
Zur Kontrolle zieht sie noch einmal kräftig an der Kette und setzt sich auf.

Mit leichtem Schmatzen stülpt sich ihre Muschel um IHN.
Ich spüre fast nichts, sehe aber als Tanja sich senkt, wie ER die Erregung in ihr nach oben treibt, ihre Augen vergrößern und Tanjas Körper strafft. Ein kurzer Zug an der Kette. Ihr Mund geht auf. Anscheinend hat ER gezuckt. Von IHM spüre ich nichts. Das Einzige was zählt, ER gehört nicht zu mir. ER ist bei IHR, weg von mir. Ich fühle IHN nicht.
Die Hüfte meiner Herrin hebt und senkt sich. Während sie sich auf dem Schaft vergnügt legt sie noch ein wenig nach. All der stechende Schmerz, den mir die Klammer und die Zugkette beschert überträgt sich auf IHN. Bei jedem Ziehen lacht Tanja auf. Ihre Hände gehen vor legen sich an beiden Klammern an, ziehen dort direkt, prüfen wie fest sie sitzen, doch bei Zug packen die Klammern erst richtig zu.
Der Schmerz ist so groß, dass ich mich unter ihr wälze, mein Kopf tief in das Kissen dringt, ich mich biege, versuche dem Schmerz zu entkommen und Tanjas Hüfte den Spaß genießt.

Plötzlich war der Schmerz weg.
Die Klammern sind auf. Zwei bis drei Millisekunden ist alles gut. Dann ergreift der Schmerz den leeren Raum. Waren meine Brustwarzen gerade noch platt, so füllen sie sich jetzt wieder auf. Sie werden hart und fest, scheinbar nicht durch Blut, das wieder in die Adern strömt sondern die Pain, die darin einen Platz gefunden hat.
Ich schreie auf.
Und ich schreie noch mehr. Tanja weiß wie es ist, wenn ein Körperteil etwas taub geworden ist. Am Besten man reibt kurz daran, hilft dem Blut sich zu verteilen, schneller die einzelnen Stellen zu erreichen. Doch es ist nicht nur Blut, das durch die Arterien läuft. Die Herrin verteilt den Schmerz, wirbelt ihn auf und jagt in wilder Hast auf IHM entlang. Dem einzigen Teil, das normal reagiert, das keine Schmerzen spürt aber doch von ihnen profitiert.
Inzwischen hatte Tanja ihren ersten Höhepunkt erreicht. Ihre Hände liegen neben mir. Sie stützt ihren Körper ab, hebt ihre Hüfte an und hämmert sie hinab auf dem Schaft.
Mit tausend Händen versuche ich sie zu berühren. So sanft es geht, streichele ich schnell durch ihr Haar, auf der Brust entlang über ihre Stirn. Meine Finger sind auf dem Po, den Armen, den Schenkel, dem Bauch. Überall zu gleich möchte ich bei meiner Herrin sein. Zarte Hände umschmiegen ihre Haut und bilden einen Kokon in dem sich Tanja wohl fühlen soll. Einen geschützten Raum, in dem sie schwebt, sich frei fühlt, die Welt um sich vergisst...
Tanja kommt.

Sie setzt sich auf. Die zwei Orgasmen sieht man ihr deutlich an. Ein Griff zu dem Wand, unter die Perle gelegt und eingeschaltet lässt mich unberührt. Gefühllos wie ER ist lebt ER in einer eigenen Welt. Nur auf meiner Bauchdecke ist die Vibration zu spüren. Tanja schaltet auf Stufe Zwei.
Sofort stöhnt sie los.
'Bei ihr rollt es hinauf!'
Von ganz unten erhebt sich ein Punkt, läuft die Beine hoch und kommt in der Hüfte an. Ihr Becken geht vor, presst die Muschel nach vorn, die Perle gegen den Wand. Der Punkt strebt weiter hinauf. Deutlich ist das Strecken ihres Rückens zu sehen, wie Tanjas Brust sich hebt, ihr Hals sich strafft, ihr Kopf sich in den Nacken dreht und sich tief unten im Bauch ein Schreien sich formt.
Ob der Punkt den Schrei noch bremst oder der Schrei letztlich den Punkt nach oben drängt erkenne ich nicht.
Tanja schreit auf, legt den Wand aus der Hand und sackt in sich zusammen.

Still liegt sie auf meiner Brust.
'Der hat Kraft gekostet.'
Langsam kreist ihr Becken herum, hebt sich leicht, verweilt eine Zeit und senkt sich eben so langsam ab. Ich denke sie will, doch es fehlt ihr die Kraft. Noch einmal hebt sich ihr Becken und während Tanja zum Rückweg verweilt hebe ich mein Becken an. Ich senke es ab, dränge erneut in sie ein. Ich übernehme die Bewegungen. Die Herrin ist geschafft. Zärtlich streichele ich eine Strähne aus ihrem Haar, streiche über ihre Wangen und den Hals hinab. Tanja stimmt in die Bewegungen meiner Hüfte ein. Wir haben nicht den gleichen Takt, weshalb der eine Hub kürzer, dafür der nächste um so länger ist. Anscheinend genau das was sie braucht.
Als sie kommt rollt sie sich ab.
"Es reicht."

Ich beuge mich über sie.
"Nein, wasch IHN."
Dabei richtete sie sich kurz auf, entfernte das Halsband und trennte die Fußmanschetten voneinander
Ein Griff an das Kondom. Total nass. Beim Greifen rutsche ich ab, wickele mir das Reservoir um den Finger um besser daran ziehen zu können und versuche es unten zu packen, abzuheben und von dort abzuziehen. Auch SEINE Wurzel schwimmt. Das Kondom ist ab, ER trocken, unbenutzt. Der Regenmantel tat gut.
Im Bad seifte ich IHN ein, oder was auch immer da ist. Ich hielt etwas in der Hand, das nicht zu mir gehört, gefühllos ist. Selbst meine Finger waren irritiert. Gründlich wusch ich ES wobei ich mich beeilte. ES gefiel mir nicht. ES war fremd.

Mit klirrenden Manschetten kam ich zurück ins Bett und kuschelte mich an.
"Die Manschetten stehen dir gut."
"Soll ich sie anbehalten?" 'Zum Einkaufen vielleicht?'
"Spürst du IHN wieder" fragte Rose mich.
"Nein Lady."
"Ich will ihn noch spucken lassen."
'Wenn ich doch nur meinen Post schon geschrieben hätte. Mein ständiges Ringen zwischen kommen wollen und nicht.'
"Was ist? Willst du etwa nicht? Was geht dir durch den Kopf?"
'Es gibt noch viel zu tun. Und erst wenn das erledigt ist kann ich schreiben. An meinem Blog.'
"Du bist wie ich früher. Zu viel Sachen im Kopf. Kein Platz für Sex."
Es freut mich, wenn wir getauscht haben.
Das "Frauen können immer" ist geblieben.
Das "will immer" hat sie angenommen.
Und das eine Mal, dass sich Rose bei mir Konserviert schaffe ich alle mal.
Ihrem Vergnügen steht nichts im Weg, besser alles bereit.

"Dann werde ich IHN erst heute Abend spucken lassen."
'Jaja...'

Das glaube ich nicht.


Vom Rosenzüchtling


P.S.
Als ich kurz danach die Kondome entsorgte viel mein Blick auf die Umverpackung.
Tanja hatte recht.

Es passt.



Massage

Es tut sich nichts bei uns. Das heißt, ich tue zu wenig für meine Lady. Ich achte nicht mal richtig auf sie.

So ging sie am Dienstag eine lange Treppe vor mir her, beeilte sich deutlich mehr als sonst und ich trottete einfach nur hinterher. Kurz bevor wir oben ankommen dreht sie sich um.
"Typisch. Da gebe ich mir mühe, so aufreizend wie möglich vor dir zu gehen und du bemerkst es nicht einmal."
Stimmt. Ich habe Stufen gezählt so langweilig war mir.
Gestern beim Shoppen in Frankreich. Ständig war ich auf der Suche, unterwegs, immer weg von meiner Lady, die beraten von Kid#3 die Auswahl ohne mich traf. Gerade mache ich wohl mein eigenes Ding. Und am Abend hänge ich rum. Geschlaucht von der Fahrt oder enttäuscht von dem Tag sitze ich neben meiner Rose auf der Bank und friere. Mir ist kalt.

Mitte August; ich sitze dick eingepackt und mit Decke über den Beinen auf der Terrasse. Die Frage, ob ich Glühwein machen soll, wird von Rose bejaht.
Nein, es ist kein flapsiges "Ja". Rose meint es ernst. Die Temperatur hätten wir. Aber für mich geht das im August zu weit. Irgend etwas muss sich, muss ich tun, wenn sich etwas ändern soll.
Ich werde Rose massieren.

Das Schlafzimmer ist vorbereitet. Die Kerzen stehen bereit, das Öl ist ausgesucht und das Handtuch liegt auf dem Bett. Noch ein bis zwei Stunden, dann bekommt die Lady eine Massage, die vor allem mich wärmen soll. Doch noch friere ich neben ihr.
Ein Blick in den Himmel, sternenklar aber keine Sternschnuppen zu sehen.
"Ich sollte dich heute spritzen lassen" platzt Rose in die Stille hinein.
'Nain!'
'Auf gar keinen Fall!'
'...und warum sperre ich mich wieder dagegen?'

"Ich möchte dich heute massieren."
"Ich habe es gesehen. Ich Schlafzimmer ist es warm und ich wollte bereits die Fenster aufmachen."
'Oh, für eine Massage war es dort fast zu frisch.'
"Aber als ich die vorbereiteten Sachen gesehen habe dachte ich, lass es lieber"
"Danke Lady."
Rose gab mir einen Kuss. Dabei drehte sie sich über mich. Ihre Hand fuhr auf meinem Rücken entlang. Alles stellte sich bei mir auf. Mir wurde warm.
"Ich kümmere mich viel zu wenig um dich. Du gehört ständig bespielt. Jeden Tag geteased. Ich sollte dich öfters an die Kante bringen.."
Wie soll ich so etwas kommentieren? Natürlich hat sie recht. Aber ich werde mich nicht beschweren. Die Lady macht was sie will. Entweder das sie mich zehn Mal am Tage teased oder auch mal zehn Tage nicht.

Noch eine Weile saßen wir danach im Freien. Den Blick in den Himmel gerichtet bekam ich langsam einen steifen Hals. Den Kopf in den Nacken gepresst und nichts geschieht. Besser man liegt. In den Armen oder im Schoss seiner Liebsten, ihr Gesicht über mir, die Sterne im Hintergrund. Da gehört sie hin.
"Lady, mir ist kalt. Ich gehe ins Haus."
"Ich komme gleich nach."

Kurz darauf liegt Rose im Bett.
Zwei Öle habe ich ausgesucht. Das Lavendelöl mit seinem Duft für den Oberkörper und das Rosenöl für den Rest. Allein bei dem Gedanken wird mir warm. ER richtet sich etwas auf. So richtig prall wird ER sobald ich Rose berühre. Erst wärme ich das Öl in der Hand, verteile es auf ihrem linken, dann rechten Bein und gebe vieles davon auf den Po.
"Zwischen meine Beine kommt nichts" ordnet Rose an.
"Ja Lady", 'doch warum?'
Es gehört zu meinem Plan, dass ich dort Öl brauche. Nicht wie sonst, ein paar Tropfen hineinlaufen zu lassen sondern sie dort zu massieren. Rose sollte sich wohl fühlen. Sich entspannen und ganz langsam nach oben treiben. Dazu brauche ich Öl, vor allem dort.
Also lasse ich das Öl dort erst einmal weg.

Ihre Rückseite ist komplette mit Öl bedeckt, auf Po und Beinen das Rosenöl verteilt und auf dem Rücken beginne ich nun, mit dem Lavendelöl zu massieren. Langsam streichen meine Hände hinauf, ziehen kleine und große Kreise, schieben die Haut vor sich her. Mit etwas höherem Druck kann ich die Muskeln spüren, fühle, wie sie sich gegen meine Finger wehren, erst ausweichen, dann stäubern um zuletzt doch unter ihre Druck durchzutauchen. Die Massage ist nicht zu fest, dazu habe ich noch zu viel vor.
Nach gut fünfzehn Minuten wechsele ich zu den Waden hinab, massiere erst die links, dann den Schenkel und wechselte zum anderen Bein. Ihren Po hatte ich mir aufgehoben. Den bearbeitete ich separat. Nochmals strich ich innen die Schenkel hinauf, zog meine Hände hinaus, öffnete etwas den Spalt, massierte den Po, schob in zur Mitte, gleich danach hinaus und achtete auf das Schmatzen, dass von ihr kam. Eindeutig. Rose ist nass.
Leider nicht wo ich will. Das Schmatzen kam vom Öl, dass zwischen ihren Schenkeln war. Nicht aus dem Schritt. Es war nur die Haut, die sich an den Beinen traf, die ich dort auseinander zog und die sich schmatzend trennte.
Wie stand es um mich?
ER war sich sicher, dass WIR UNSER Ziel erreichen. Und das heißt Öl bei Rose überall und einen wundervollen Höhepunkt.
"Lady, dreh dich bitte um."
Bange wartet ich ihre Antwort ab.
"Hm.. je... an..."
'Was bedeutet das?' Ich erwartete ein Ja oderNein, aber keine Satz, den sie in die Decke murmelt. Dreht sie sich, bleibt sie liegen? Sagte sie, jetzt bist du dran? Ich will nicht. Das ist mein Spiel. An mir kann sie hinterher spielen, wenn ihr überhaupt noch danach ist. Die Massage sollte so entspannen sein, dass die Lady danach Schlafen aber nicht Arbeiten will.
Sie hebt ihren Kopf, stützt sich ab und dreht sich um.
Gewonnen! Fehlt nur noch die Sache mit dem Öl.

Wieder verteile ich das Rosenöl auf den Beinen, lasse auch diese Mal die Spalte aus. Das mache ich hinterher. Frisch und viel. Das Lavendelöl gebe ich auf die Brust, verteile es auf ihrem Dekolleté und ihrem Bauch um erst einmal ihre Arme zu massieren. Danach glitt meine Hand unter ihren Busen, hob ihn an, glitt mit dem Öl zum Brustansatz, an der Seite hinab, den Bauch hinauf, hob ich erneut die Brust, glitt darüber hinweg und stütze sie mit der anderen Hand ab. Zärtlich massierte ich den Busen, ließ meine Finger über die Knospe reiben, zwirbelte sie leicht, ließ die Brust langsam ab um nun der zweite die gleiche Zuwendung zukommen zu lassen.
Danach war ich an ihren Beinen.

Zuerst stellte ich ihren linken Fuß an, um ihre Wade zu massieren, das Bein abzuwinkeln und etwas über den Schenkel zu streichen.
'Den Schenkel lasse ich aus.'
Mein Ziel ist es, ihre Muschel zu verwöhnen. Und da komme ich am Besten von den Schenkel aus ran. Sanft nahm ich ihren Fuß hoch, streckte das Bein, legte es ab und nahm den anderen Fuß in die Hand. Zart streiche ich über ihren Span, stellte das Bein an, massierte zum Alibi ihre Wade und winkelte ihren Schenkel ab.
Der Ernst beginnt.

Ich begann an ihrem Knie, fuhr Innen den Schenkel entlang, bog kurz vor der Muschel ab, strich zur Hüfte hinaus und Außen wieder zurück. Von der Mitte ihre Schenkels massierte ich in immer größeren Bahnen wieder hinaus, zum Einen zum Knie, zum Anderen zu meinem wahren Ziel. Doch hielt ich mich von ihren Lippen fern. Noch berührte ich sie nicht. Während meine Hände auf ihrem Schenkel lagen blieb meine Handkante ein paar Millimeter von der Muschel entfernt. Sie glitt an ihr vorbei, zur Hüfte hinaus und den gleichen Weg wieder zurück.
Ein paar Mal erahnte ich, das Rose bereits zuckt.
Sie ist reif, ich nahm vom Öl.

Erst träufelte ich es in die Hand, dann benetzte ich ihre Scham. Das Öl lief den Spalt hinab, kam zwischen ihren Beinen an und...
"Hatte ich nicht gesagt, dort nicht?"
"Ja Lady. Aber ich möchte dich hier massieren. Es wird dir gefallen."
Rose ließ mich gewähren. Doch kenne ich sie zu gut. Sie gibt mir knapp eine Minute Zeit. Gefällt es ihr nicht, so bricht sie ab. Mit aller Konsequenz.
Ab jetzt fuhr ich mit meiner Handkante auch durch den Spalt. Sorgfältig achtete ich dabei, immer nur über die Lippe zu streicheln, auf deren Seite ich gerade bin. Meine Hand glitt mal rechts und mal links entlang, aber immer unvorhersehbar für die Lady. Meine Finger flutschten durch die Spalte hindurch. Ob des Öls oder allein von ihr erkannte ich nicht.
Nun legte ich zwei Finger darauf, zog sie langsam hinab, wieder hinauf, kreiste kurz auf der Perle und streichelte erneut über den Spalt. Genau wie erhofft war Rose ganz entspannt. Ihre Arme lagen locker neben ihr, ihre Beine waren leicht gespreizt und ihre Atmung war flach.
Noch... das ändert sich.

Minutenlang strich ich nun über den Schritt. Zeit, mehr von den Lippen zu verwöhnen. Vorsichtig legte ich zwei Finger an, drückte gegen den Spalt und meine Finger drangen ein. In kleinen Kreisen streichelte ich die eine Wand, zog meine Hand dabei weit genug hinauf um ebenfalls ihre Perle zu berühren. Ab jetzt muss sie reagieren. Es kann nicht mehr lange dauern, dann...
Roses Hüfte hebt sich, sie rollt leicht herum aber bleibt gleich darauf wieder liegen ohne dass sich etwas tut.
"Merkst du nicht mein Zögling, dass das alles nichts bringt?"

'Doing!'

Natürlich merkte ich nichts. Bis zu diesem Moment war ich so von mir fasziniert. Mir ging es gut. ER stand still, tropfte die Decke unter sich nass.
'Was heißt bringt nichts?'
"Ich hatte dir gleich gesagt, lass es mit dem Öl."
Hat die Lady recht?
Zur Bestätigung fuhr ich noch ein paar Mal durch den Spalt und rieb über die Perle hinweg.
"Glaub es mir. Da tut sich nichts."
"Entschuldige Lady für das Öl."
"Nicht so schlimm. Der Rest hat mir gefallen."
"Kann ich noch etwas für dich tun? Ich möchte dir noch vorlesen.
"Gib mir mein Hemd. Dann darfst du."
Schnell stand ich auf ihr Nachthemd zu holen, räumte auf, öffnete die Tür und legte mich zum Lesen dicht zu ihr.

Rose war müde.
Die Massage an sich hatte funktioniert. Genau so hatte ich es mir erhofft. Ich massiere sie und im Anschluss schläft sie im siebten Himmel ein. Gut, der Siebte war es nicht. Wir waren noch vor dem Sechs. Dennoch ging es Rose gut, was ich zu spüren bekam.

Wie wunderbar ist es, wenn ich der Lady vorlesen darf. Sie hat UNS dabei im Griff, ich habe mich zu konzentrieren. Auf das, was dort steht. Im Buch und in ihrer Hand. Beides wird sonst von ihr überwacht. Doch nicht heute. Rose döst.
Ab und zu wälzt sie sich leicht. Jedoch bleiben ihre Hände bei ihr und ich überlege, mache ich gleich Schluss? Ohne sie macht das Lesen nur halb so viel Spaß und auf einmal brannte im Flur draußen Licht. Der Große geisterte herum. Ging ins Bad, in sein Zimmer, wieder zurück. Immer am Schlafzimmer vorbei, während ich Rose vorlas. Ich mühte mich ein ganzes Kapitel lang ab, ohne einen Händedruck, ohne das ER sie dabei spürt, in der Gewissheit, das Rose mich hört, beim Klang meiner Stimme entschläft und wunderbare Träume bekommt.

Sind die Massagen für mich,
so ist das Vorlesen für sie.



Vom Rosenzüchtling