"Schau mal" Rose ist total aus dem Häuschen.
"Schau, schau... Ich habe nur auf dich gewartet. Jetzt kann ich es endlich öffnen."
Auf dem Tisch steht ein großes Paket.
Von ganz weit Weg. Mit lauter Spezialitäten, die man hier nicht bekommt.
Angefangen über Limão-Bergamota aus dem eigenen Garten, garantiert ungespritzt. Und Marmelade, Backzutaten sowie zwei besonderer Tees.
Ein Care-Paket.
Wenn nur alle Leser meines Blogs...
...meine Adresse wüssten?
Ich danke euch Lady H. und J.
Alles aus ganz weit Weg verteilt sich nun auf dem Esszimmertisch. Wir wollen grillen. Dazu kam ich gestern bereits auf die Idee mit Sauerteig ein Brot zu backen. Seid zwanzig Stunden wartet der nun auf seine Weiterbehandlung.
Und nach einem halben Tag auf der Messe, sowie Staus auf der Autobahn bin ich vor allem eines: Voll durch den Wind.
Fotos machen, Fotos versenden. Brot kneten, Gemüse schneiden. Wäsche waschen, zusammenlegen, Feuer machen - ach ne, macht ein Kind.
Die Wäsche hängt, das Feuer brennt. Wir fangen an zu grillen. Derweil überlege ich, wie sage ich Dankeschön? Und, was mache ich mit den neuen Ideen, die seit der Messe auf mich wirken?
Selbst nach dem Essen denke ich noch daran, bis Rose mich aus den Gedanken holt:
"Ein Caipi mit Bergamotte. Aber human!"
Wunderbare Idee. Seit dem Auspacken rätsele ich bereits wie damit ein Caipirinha gemacht wird und gerade vor Fünfzehn Minuten kam von J. ein Rezept.
Rose lacht, als sie mich sieht wie ich jeden Schritt fotografiere, nur um ihm zu zeigen was ich mache und er mir vielleicht mailt, was man besser machen kann.
"Und, freust du dich schon drauf?"
Auf ...?
die Probenentnahme
die Woche des weiteren Entleerens
die Zeit wenn man weiß: hat geklappt
oder
die keusche Zeit danach
Statt einer Antwort gebe ich Rose den Drink.
"Schmeckt lecker" ist ihr erster Kommentar und versinkt bei jedem Schluck mehr in Begeisterung dafür.
"Noch einen" frage ich nach gut zwanzig Minuten.
Immerhin war das kein fünffach Prozentiger.
"Oh nein. Die sind so lecker, die Teile sollte ich nacheinander genießen.
Wie sieht es aus mein Zögling, bereit?"
Bereit zum Melken!
Rose saß bereits auf dem Bett, da kramte ich noch im Schrank. Die Tüte von Dr. V. enthält zwei bedruckte Proberöhrchen, zwei Versandtaschen sowie einen Auffangbecher. Doch nichts davon beschriftet.
Name:
Vornamen:
Geburtsdatum:
Probeentnahme am:
Das ist der Vordruck. Der Rest ist leer. Einzig auf den Röhrchen ist die Adresse des Arztes angegeben. Jedoch nicht auf den Versandtaschen.
"Fülle das schon mal aus."
Es dauerte, die kleinen Rollen zu beschreiben, die Umschläge mit Adresse und Absender zu versehen und wäre das Thema nicht so wichtig, hätte Rose bei meiner Rückkehr geschlafen.
"Subbi, endlich da!" Ptt ptt - zwei schnelle Klopfer auf das Laken vor Rose, gefolgt von einem "knie dich hin" zeigten mir, was die Lady erwartet.
Kaum kniete ich legte sich Roses Hand um den Schaft. Sie drückte zu, ließ los, packte IHN an SEINER Wurzel, schloss den Griff, ließ los, nahm die Bälle und zog daran.
Vorarbeit.
Die Kuppen ihrer Finger legten sich an den Kopf, strichen die trockene Eichel entlang, rubbelten hoch, holperten hinab - Öl? Lotion? Hat in der Probe nichts zu suchen.
Die Prozedur hatte nicht geschmeidig zu sein.
Melkprozess läuft - routiniert.
So sehr sich die Lady auch mühe geben sollte, ihre Nägel über meine Schenkel zieht, mich in die Warze kneift, nur wichst, nur reibt, das Ganze hat letztlich einen Zweck:
Das Melken läuft.
Kniend überblicke ich sie. Mein Kopf ist über ihren Haupt, mein Blick fällt hinab auf ihre Hand, die den Schaft wichst. Und auf SEINEN Kopf an dem Rose vier Finger liegen hat.
Es kribbelt im Bein, strahlt etwas hinauf, zieht dazu hinab und ich stelle fest, mein Bein schläft mir ein. Um das Blut nicht auch dort noch weiter zu stauen beuge ich mich etwas zurück.
Dabei gebe ich meiner Lady den Raum schnell und fest an ihrem Schwanz zu reiben.
Gekonnt gleitet ihre Hand hinab, dann reißt sie sie hoch, zieht die Bälle mit nach. Jedes Mal entsteht dabei ein Ton, ein Laut den sie kennt:
Flapp flapp flapp...
"Du wirst mir heute sagen müssen wann du kommst" spricht Rose und holt den Becher zu sich.
Sofort setzt ein Kribbeln bei mir ein.
Aber als ich darauf "ja Lady" sage ist es weg.
Das Kribbeln kommt und geht. Ich merke nicht einmal wie echt es ist. Kommt es nun vom Knien oder den Punkten in mir.
Kurz zuckt ER auf, sofort nimmt Rose den Becher zur Hand und lässt los.
'Ruiniert! Danke Rose.' Das ist genial.
Noch kam nichts. Und es dauerte weitere vier Fehlalarme bis ich das erste Mal zu verstehen gab:
"Lady, ich komm."
Sofort ließ sie los. Langsam lief es heraus. Kein Spritzen, nur rinnend in den Becher hinein.
Sorgfältig wurde jedes bisschen des Melkguts abgeschabt, in dem Becher gesammelt und dann umgeleert.
Ich stand auf mich zu säubern und das Röhrchen in den Umschlag zu geben, den zu verschließen und in meine Tasche zu stecken um wenig später zurück bei Rose in ihren Armen in den Schlaf zu finden.
So ruiniert, wie es schien war das Kommen wesentlich einfacher für mich. Nicht alles ist weg was mir besser steht.
"Du nimmst das Covert mit in die große Stadt. Es ist besser, wenn du es dort einwirfst."
"Warum besser? Klar mache ich das."
"Dann sind die Dinger nicht so lange im heißen Postkasten."
"Lady, die Mikro-rzchens sind alle kaputt. Es ist egal ob es kocht. Es dürfen gar keine mehr drinnen sein."
Eine Stunde später stand ich vor der Post. Den Umschlag in der Hand schaue ich mitleidig auf den Postkasten. Der hat's nicht leicht.
Nächste Leerung: 09:30
Und dann auch noch drei Mal!
Am Tag!
Endlich können wir wieder die wärmeren Abende genießen, an denen ich mit meiner Lady den Sternenhimmel erblicke, den Kopf im Nacken neben ihr sitze und das Leben genieße.
Ich hoffe es hält an.
Sternenklare Nacht.
Sterne sehen.
Dabei erzählt mir Rose von einem fernen Freund, der nun auch zu spüren bekommt, was es heißt eingesperrt zu sein. Der süße Schmerz, der in den Bällen steckt und die Sehnsucht aufsteigen lässt. Die sich dann langsam in Tropfen und Fäden zeigt.
Ich gönne es ihm.
"Was machen wir heute bei dir?"
"Ich weiß nicht Lady."
"Nehmen wir die Probe heute oder erst morgen?"
Dabei presst Rose ihre Hand fest in meinen Schritt.
"Morgen" antworte ich, " dann hat ER noch Zeit."
"Für was" schaut sie mich fragend an.
"Zum Wachsen."
Im Moment machen IHM Roses Berührungen kaum was aus. Ein wenig denkt ER daran, SEIN Köpfchen zu heben. Aber nicht sehr weit.
"Mach dir darüber keine Gedanken. Das wird schon."
Wie recht sie hat.
Ihre Hand presst sich auf das schlaffe Teil.
Sie fährt hinab, presst den Handballen auf, ziehen die Hand hinauf, legt die Finger an den Schaft, drückt gegen den Stoff, der sich über IHN spannt und zwängt IHN ein.
Mit Erfolg.
"Siehst du. Geht."
Ich liebe sie.
Es ist so schön bei der Lady zu sein und Sterne zu sehen. Im Moment nur am Himmelszelt.
Aber das kommt.
"Herrin, darf ich etwas für dich tun?"
Vor ihr kniend streicheln meine Finger ein Bein.
"Nein" antwortet sie hastig. "Lass bloß die Finger weg von meinem Fuß."
Japan-Dorf war eine Tortur. Ihre Füße werden noch einige Tage die Erinnerung daran tragen. "Ich meinte anders, meine Lady. Kann ich dir dienen? Darf ich mal naschen?"
"Jetzt nicht. Erst müssen wir die Probe entnehmen."
"Ja Herrin."
"Ich habe inzwischen genug Übung darin. Und wenn es sein muss mache ich es Rücksichtslos wie ein Mann."
"Wie meinst..."
"Flap Flap Flap bis es kommt."
"Ah!" - oh, hoffentlich nicht.
Es kam, wie es kommen sollte.
Wenige Zeit später gehen wir zu Bett. Das Thema wird nicht mehr angesprochen. Ich sitze es aus. Nicht ganz...
Mein Kopf an ihrer Brust streichelt mir Rose durchs Haar:
"Du bist also heute drum rum gekommen. Dann ist es also morgen so weit. Ich weiß, du willst am liebsten nicht. Doch rechne mal durch.
Morgen die erste Probe. Vier Wochen später ist die Zweite. Wir haben dann Juni. Wenn da alles in Ordnung ist, dann darfst du bis zu meinem Geburtstag nicht kommen. Wie findest du das?"
"Wunderbar. Danke" flüstere ich.
Es kribbelt. Fast einen Monat! Indem sie mich hoffentlich spüren lässt was es heißt nicht kommen zu dürfen. Nicht nur zu brauchen. Nicht zu müssen. Sondern das Spiel zu erleben, an dessen Ende das nicht Gestatten, ein Happy Edging oder sonst wie geartetes Ruinieren des Vergnügens ist.
"Herrin, weißt du was ich mir wünsche" säusele ich in ihr Ohr.
"Was, mein Zögling?
"Ich möchte mit mein Zunge sanft um deine Perle kreisen. Ganz weich darübergleiten. Ich möchte sie verwöhnen."
"Dann mach doch."
'Äh, was?' So schnell hatte ich das nicht erwartet. Noch bevor ich mich bewege zieht sie die Knie an, ihr Höschen aus und hält ihre Decke für mich etwas auf.
Trotz sternenklarer Nacht ist es dunkel. Das Zimmer, unter der Decke, zwischen ihren Beinen und so verwunderte es mich nicht, erst mit der Zunge ihre Scham und mit der Wange eine Lippe ihrer Muschel zu berühren. Ich bin falsch, bewegte mich etwas nach rechts und meine Kopf ganz langsam vor. Als meine Nase ein Kitzeln erahnt streckt sich meine Zunge suchend hervor, tastet die Dunkelheit ab bis sie auf die erste, die zweite Lippe trifft. Sie gleitet hinauf, spürt den kleinen Widerstand der Knospe und tippt daran.
So weich und rund wie ich es versprochen hatte kreist die Spitze meiner Zunge um die Perle, stupst dagegen, leckt drum herum. Und ER hebt mich an, drückt mich ab vom Liegen auf der Matratze als Rose begann ihren Hintern zu heben und ihre Hüfte meinem Mund entgegenzuschieben. Und dazu stöhnt.
Eine ganze Sekunde lang benötigt meine Zunge über die Perle zu gleiten. Danach lasse ich mir nochmals soviel Zeit, die Zunge unter die Perle zu bringen und dort anzulegen um sie erneut eine lange Sekunde auf der Perle nach oben zu ziehen.
Die Lady stöhnt. Und das nimmt zu. Ab dem Moment wo die Pause pausiert, meine Zunge sich beeilt von oben so schnell es geht gleich nach dem Absetzen unter der Perle den Kontakt zu finden aber noch immer sehr langsam über die Knospe zu lecken.
Das Becken der Lady geht hoch. Ihre Hüfte bebt. Eine Hand legt sich an meinen Kopf und drückt mich in ihren Schoss.
Ich öffne den Mund.
Der stützt mich ab.
Grotesk, jedoch je mehr sie mich mit einer, danach mit beiden Händen gegen ihre Muschel presst um so einfacher wird es für mich, mich zurückzunehmen. Mir gelingt es, meine Zunge im Mund zurückzuziehen, meine Lippen über ihre Muschel zu stülpen ohne sie zu berühren.
Nur die Zunge tief in meinem Mund tippt noch immer sanft gegen die Perle und die Lady wird wild. Ihre Finger krallen sich in mein Haar, ziehen mich daran weg um mich gleich darauf noch fester in ihren Schritt zu pressen. Die zwei Hände an meinem Kopf drücken mich bei ihr auf, verwehren mir so das Atmen und ich gebe nach.
Meine Lippen schließen sich. Der Perle im Mund, frei- bloßgestellt, presse nun ich meine Zunge auf, sauge die Perle dazu ein, worauf Rose stöhnend ihre Arme fallen lässt, hebe meinen Kopf, nehme die Knospe zwischen meinen Lippen mit, ziehe, sauge, lecke sie und Rose stößt mich weg.
Das war zu viel.
Jedoch nicht, wie ich im ersten Moment glaubte, ich hätte ihr wehgetan.
Anders zu viel.
Rose kam.
"Danke Herrin" hauchte ich neben ihr liegend.
"Ja. Jetzt schlaf. Morgen kommst du."
'Eigentlich schade' dachte ich. Die dreizehn Mal hätte Rose genau so nutzen können, IHN dreizehn Mal auf den Punkt zu ruinieren. Es geht doch nicht um einen Höhepunkt. Nur das es läuft. Aus IHM heraus.
Letztendlich hat meine Lady recht.
Warum irgendein Risiko einzugehen.
Was, wenn durch den Höhepunkt etwas ausgelöst wird was dem Leeren dient.
Nur um mir zu bewahren was nicht mir sondern ihr gehört?