Donnerstag, 10. September 2015

Die Frage

"Wie geht es dir?"

Die Frage ist wichtig. Careful!
Es geht nicht darum, wie es dem Partner gefallen hat. Es ist wichtiger in Erfahrung zu bringen, wie es ihm nun geht.
Minuten danach, Stunden oder gar Tage.
Dann, wenn man Abstand gewonnen hat. Wenn man reflektiert was mit einem geschah. Was machte es aus, was löste es aus? Will ich jemals ein nächstes Mal?

Jedes Mal...
Jedes Mal nachdem meine Herrin mein Halsband löste fragte sie später:
"Wie geht es dir?"
Und jedes Mal legte ich dankbar meinen Kopf an ihre Brust.
"Danke Lady. Mir geht es gut."

Stunden sind vergangen.
Wir fahren. Nach einigen verschwiegenen Minuten dann die Frage:
"Wie geht es dir?"
"Was?"
Die Frage war aus dem Nichts gestellt. Ohne Bezug vom Jetzt zum Vergangenen.
"Ich meine, hat es dir vorhin gefallen?"
"Oh DAS!" wird untermalt von süchtigem Raunen.
Ein lüsternen Lachen, "und wie mir das gefallen hat."
"Dann geht es dir gut?"
"Oh ja!"
"Lady, dass ist genau das was ich mir wünsche."
"Ja?" fragt sie nach.
"Kein Kommen und keine Schläge können mich so befriedigen, wie zu sehen, wie gut es euch dabei ergeht.
Und wenn ihr mir jetzt noch bestätigt, es geht euch gut und es hat euch gefallen, dann reicht mir das."

"Ja mein Zögling.
Es hat mir gefallen.
Mir geht es gut."

Leise brummend presst sie ihre Schenkel zusammen. Ihr Kreuz spannt sich durch, ihre Schultern drehen sich im Sitz.
Ich schalte zwei Gänge nach unten. Der Motor heult auf.
Der Wagen vibriert, der Sitz, Rose.
Sie öffnet die Schenkel und blitzt mich an.

"Ja. Das war gut."


Vom Rosenzüchtling

Aus der Zauber

"Hol dein Spielzeug."

Mein Spielzeug.
Der Name haftet mir an.
Ein Magic, für die Lady bestellt, von mir probiert -ausgekostet- und daraufhin von meiner Lady vor mir weggeschlossen.
'Mein Spielzeug' wird sie immer sagen um beide Wand voneinander zu unterscheiden.

Aber es gefällt mir, dass Tanja mich schickt.
Noch immer hat sie nicht genug. Hatte mich geritten, auf meinem Gesicht und ihrem Stück. Hat sich volllaufen und im Anschluss säubern lassen, war gut vier Mal bisher gekommen und verlangte nun nach dem Stab.

Schnell sprang ich auf.
Mein Schritt spannt. Ich selbst bin voll von mit Saft. Von ihrem als sie IHN ritt, von meinem was dabei aus ihr lief und von danach, als ER weiter sabbernd und tropfend alles loswerden will.
Auch mein Mundwinkel klebt. So weit ich komme lecke ich es mir meiner eigenen Zunge ab. Ansonsten hängen Reste am Kinn, laufen nun den Hals hinunter.
'Wow. Das ist g...' So zu laufen, sich (nicht) zu zeigen. Es dort zu lassen, wo man es sehen könnte, anstelle einfach mit der Hand darüberzuwischen.

Kurz darauf bin ich wieder bei der Herrin.
Ich knie zwischen ihren Beine. Ihre Lippen sind geschwollen -durch Erregung der Gedanken oder dem Reizen direkt außen kann ich nicht unterscheiden-. Sie glitzern feucht, Speichel, Muschel-, Zöglingssaft. Auf dem Spalt liegt weißer Schleim.
Kurz überlege ich, ihn aufzunehmen, direkt mit dem Mund - nie mit den Fingern, entscheide mich dagegen und lieber gleich den Wand zu benutzen.
Ich schalte ein.

Kaum lege ich den vibrierenden Kopf an Tanjas Hügel schon zuckt sie auf.
Ich hatte nicht erwartet, dass sie sich noch immer nach den Berührungen sehnt. Mir war bewusst welche Höhepunkte sie bisher erreichte und ich dachte, sie braucht den Wand um überhaupt nochmals zu kommen.
Da hatte ich mich getäuscht.

Ihr hungerte danach. Ihr Körper wollte sich quälen und den starken Vibration erliegen.
Langsam führt ich den Wand nach unten.
Auf den Lippen liegend lehnte ich ihn dagegen. Kein starker Druck aber ausreichend damit ihr Becken bebt. Tanja schüttelt ihre Hüfte, ihr Hintern wälzt auf dem Bett und zuckt nach oben als ich den Stab nach unten drehe um mit dem Kopf nach oben zu streichen, dort die Perle zu umkreisen und die Schwingungen wirken zu lassen.

Die Herrin stöhnt.
Der Rücken spannt sich durch, ihr Kopf stemmt sich in ihr Kissen aber fällt enttäuscht nach vorne als ich den Wand von ihrem Körper nehme.

Ich greife nur um. Ich drehe den Stab, suche den Schalter um ein anderes Programm zu wählen schon packt die Herrin zu.
Tanja will einfach nur...
Stimulieren, die Magie auf ihr spüren. Sie mag das Rütteln, das erregende Wackeln, will die Vibration auf ihrem Körper haben. Mit fester Hand presst sie den Stab hart an die Perle, stöhnt sofort aus und zuckt dabei.
Ihr Becken bebt. Als zusätzlicher Reiz zappelt die Perle am Wand vorbei.
Ich greife den Stab, sie überlässt ihn mir. So wie sie eben benutze ich ihn.

Ohne zu bewegen, immer auf der selben Stelle. Nicht hoch, nicht kreisend. Das macht sie alleine. Ihr Becken schiebt die Perle auf dem Köpfchen entlang.
Dann atmet sie tief.
Ihr Atem stockt.

Ihr ganzer Körper spannt sich an.
Arme, Hände und ihre Fersen pressen sich auf ihr Lacken. Der Kopf und Rücken drehen sich in das Kissen, ihr Kreuz spannt sich durch.
Tief unten in ihrer Lunge ballt sich ein kehliger Laut, gurgelnd bahnt er sich den Weg nach oben. Dann ist still.

Und dann wird es laut.
Tief dunkel fängt sie an zu stöhnen.

Ein, zwei Sekunden, dann schnappt sie zusammen. Ich schalte den Zauber ab, Tanja schließt ihre Schenkel.
Gleich darauf liege ich bei ihr, den Kopf auf dem Bauch, meine Brust an der Hüfte. Sanft streichele ich ihre Beine und die lockige Scham.
Sie nestelt an mir Pck das Halsband ist ab.

"Räum auf" sagt mir Rose, dann dreht sie sich weg.
Ich stehe auf und decke sie zu.
Der Dildo am Harness ist rundherum voll. Überall ist glibbriger Schleim. Weiß aufgeschäumt am unteren Rand. Ich wasche ihn und auch IHN zugleich. Dann räume ich auf.
Rose döst derweil.


Es dauert fast eine Stunde bis Rose im Wohnzimmer erscheint. Sie hat es geschlaucht, hat den Schlaf gebraucht. Es ist nicht einfach einem sub zu geben was der sich wünscht.

"Die Lady soll genießen!"



Vom Rosenzüchtling