Montag, 22. Dezember 2014

Auf Ihr

Ich hatte nichts besonderes im Sinn, als ich das Frühstückstablett ins Bett stellte und die Rollläden öffnete.
Wecken / Kuscheln. Frühstücken und schauen was der Tag so bringt.
"Guten Morgen mein Liebster" begrüßte mich Rose.
Mit einem "Guten Morgen Lady" stieg ich zu ihr ins Bett. Das mit dem Wecken hatte sich gerade erledigt. Nun lehnte ich über ihr und streichelte durch ihr Haar.
Mit einem Schnurren drehte sie sich auf die Seite. Rose rutschte dann nach vorn, machte mir Platz und hob die Decke. Ich verstand.
'Kuschel dich an. Wir schmusen noch.'

Mein Körper war eng an Roses geschmiegt. Mit angewinkelten Beinen lag mein Schritt an ihrem Po, wobei ER zwar nach hinten geklemmt keine Ruhe gab.
Eine Ladung nach der anderen strömte von IHM durch mich hindurch. Zappelnd und bebend lag ich hinter ihr ohne Aussicht mich zu beruhigen.
Von was? Warum? Nur weil ich die Lady berühre.
"Ist ja gut."
Roses Hand tröstet mich. Voller Fürsorge streicht sie auf meinem Schenkel entlang, zart in die Kniekehle hinein und sanft hinauf bis zum Po.
Es hilft.
Ich beruhige mich, soll heißen ER gibt Ruh.

Dann wimmere ich los.
"RRR RRR RRR" ganz langsam rattern Roses Nägel über meine Haut. Unerwartet zucke ich auf. Sofort drängt sich meinen leeren Schritt an ihr Hinterteil.
"Was soll das? Bedient sich subbi mal wieder selbst?"

Sie wartet keine Antwort ab. Ihr Arm schwenkt nach hinten, ihre Hand tastet hinab. Ein Finger tippt gegen einen Ball. Dann ein Patsch.
"AHRG", der traf.
Erneut schnellt mein Becken nach vorne. Roses Finger spielen herum, tippen abwechselnd links oder rechts, von unten, von vorn,  umgreifen den Beutel und schnüren ihn ab. Dann folgt der Zug.

Widerstand.
Tut das gut. Ich spüre keinen Schmerz, doch spüre ich was sie macht. Es ist mehr ein Liebkosen, als Belohnung zu sehen. Nicht hart, keine Strafe. Nur das Wecken von IHM.
"So. Nun Frühstück" entscheidet Rose.
Sie lässt los, richtet sich auf. Ich habe keine Wahl. Es ist Schluss.
Aber längst nicht für IHN.
ER tropft. Von SEINEM Kopf spinnt sich ein Faden hinab. Als ich ums Bett gehe um an meinen Platz zu gelangen pendelt der Tropfen hin und her, legt sich auf meinen Schenkel und lässt den Faden als Schleife in Richtung Boden schwingen.
Kurz bevor wir mit dem Frühstück fertig sind schaue ich auf IHN.
Noch immer zeigt sich die Sehnsucht, als Träne und See. Ein dicker Tropfen thront auf SEINEM Loch und ein kleiner Teich ruht auf meinem Bein. Ich tippe hinein. Sofort hängt an meinem Finger ein klebriger Faden. SEIN Teich ist erfüllt mit der Sehnsucht die Unerfüllt aus IHM quillt.

Ein paar Minuten später war das Tablett bei Seite geräumt und ich lag in den Armen meiner Lady.
Langsam glitt meine Hand hinab, strich über ihren Bauch, dann hinaus zur Seite, auf die Hüfte und über ihr Höschen in die Mitte. Kurz kreiste meine Hand auf ihrem Hügel. Vorwitzig tauchte immer wieder eine Finger ab, mal zur Perle, mal entlang des Spalts in ihrem Schritt.
Rose lag still da. Kein Krümmen ihres Rückens, kein leises Stöhnen. Ihre Atmung änderte sich nicht.
Schnell war klar, dass braucht sie gerade nicht.

Ich setzte mich auf um mich über die Lady zu knien. Auf ihren Beinen sitzen umfasste ich sie.
'Was für ein Körper. Um so vieles besser als Früher!
Stimmt nicht Paul. Ihr Körper war immer schön. Heute so, früher anders. Doch immer begehrenswert.
Heute fühlt er sich anders an. Das Becken, ihre feste Seite. Die Muskeln am Rücken, ihr stabiles Kreuz. Meine Augen sind geschlossen als meine Hände meinen Gedanken folgend jeden Bereich ihres Körpers erkunden. Hals, Nacken, Schultern, Arme und ganz besonders die Seiten auf Höhe der Brust. Dort, wo der Busen ansitzt lasse ich meine Hände kreisen. Die Flächen meiner Hände legen sich darauf, die Ballen pressen dagegen, schieben die Haut nach hinten, massieren zusammen mit meinen Fingern die festen Muskeln darunter und erneut bekomme ich SEINE Sehnsucht zu spüren.
Ich zittere los.

Auch Rose stöhnt.
Mir kommt ein Gedanke. Ich hatte vor, sie beim nächste Mal besonders zu verwöhnen.
'Wann sonst, wenn nicht jetzt!'
Ich stehe auf. Zwei Schritt zum Schrank.
Rose grinst. Ich öffne die Türe, fasse hinein...
"Ach nein. Das wird jetzt zu viel. Wir verschieben das auf heute Abend. Komm wieder her."
Verschoben. Die Lady wünscht es so und mir ist klar:
Gerade war die Möglichkeit. Heute Abend ist wieder komplett etwas anderes. Egal, ich gehe zurück.
Erneut knie ich mich über Rose, streichele ihre Seite, fahre sanft mit den Fingern durch ihr Haar, umfasse ihren Kopf und massiere ihre Stirn.
Während sich meine Daumen an ihrer Schläfe drücken liegen die kleinen Finger am Nacken und die restlichen Finger aufgefächert am Hinterkopf.
Rose schnurrt. Leicht krümmt sich ihr Rücken und hebt sich die Brust. Wieder streichle ich ihre Seite und vergehe mich am Ansatz ihrer Busen. Rose richtet sich auf. Meine Arme umschlingen sie. Ich halte sie fest, ziehe mich an sie heran und setzte mich weiter nach vorne.
Jetzt sitze ich auf ihrem Schoss.
Mir wird heiß.

"Lady, ich sitze gerne so bei dir."
"So!"
Es fühlt sich so gut an in diesem Moment. Meine Bäckchen, die auf ihre Schenkeln ruhen. Ihre Scham, die an SEINER Wurzel liegt. Doch vor allem der Druck dazwischen, direkt unter mir. Ein Gefühl, unbekannt, unbeschrieben. Vor allem Schön.
Ich richte mich auf, suche den Punkt der mir das Gefühl am deutlichen gibt. Ich wippe vor, kreise mit meinem Becken...

"Herr Zögling, ich kann verstehen, dass dir das gefällt. Aber meinst du nicht, das geht zu weit?"
Verständnislos öffne ich die Augen. Woher weiß sie, was mich beglückt? Doch nun sehe ich meinen Schaft. Zwischen ihren Brüsten drängt ER sich hindurch. Auf SEINEM Haupt thront wieder die Sehnsucht. Ein dicker Tropfen benetzt Roses Haut.
"Entschuldige Lady. Das wollte ich nicht."
"Ganz sicher nicht. Los, steh auf."

Ich selbst hatte gar nicht bemerkt wie ER an ihr reibt.
Ich war vertieft in das Gefühl, die Position auf ihrem Schoss.
Auf ihr das Unter Ihr Sein zu spüren hat etwas erregendes.

Macht neugierig auf mehr.


Vom Rosenzüchtling
P.S.
Zum Verwöhnen kam es am Abend nicht.
Wie so oft ärgere ich mich viel mehr darüber, wenn bei meiner Lady eine Chance verstreicht als die Lady selbst.
"Ich hole mir. Sorge dich nicht."
Leicht gesagt.
Dadurch fühlt es sich an, als ob es meiner Dienste nicht braucht.

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