Mittwoch, 17. Dezember 2014

Zu kurzgekommen

Sonntag morgen.
Mir war bewusst, meine Lady ist noch erschöpft von den Vorkommnissen des letzten Tages.
Ähm, nö. Von heute morgen. Von vor Acht Stunden.
Jetzt ist Neun, Frühstück ans Bett.
ER ist gespannt und harrt der Dinge, die der heute Tag bringen wird.
Ich spüre SEINEN Druck. SEIN Verlangen, SEINE Lust. In diesem Zustand kann sie alles mit IHM machen. Teasen, melken, mit Creme verwenden. Streicheln, kneten, reiten. Für sich verwenden.
Auch ich fiebere was sie wohl vor hat.
Was wird am heutigen Abend geschehen?
WIR werden sehen.

Wie immer stelle ich das Tablett auf meine Seite und wie immer hänge ich den Bademantel auf. Wie sonst auch gehe ich auf ihre Seite, öffne den ersten, dann Rollladen Nummer Zwei.
Doch anders als Sonst liegt meine Lady im Bett.
Der Platz den ich sonst einnehmen kann ist nicht da. Hinter ihr ist kein Platz. Vor ihr schon.

Ich hatte nicht darauf geachtet als ich das Tablett ins Bett stellte. Dass Rose schon auf meiner Seite liegt bemerke ich erst jetzt. Vor ihr ist dagegen ausreichend Platz.
Anders als sonst lege ich mich vor sie.
Kaum liege ich kommt ihre Hand. Keine Chance für mich meine Lady zu streicheln. Schon liegt eine Hand auf mir um die Haare meiner Brust zu kraulen. Ein Finger, ein Daumen. Dann das Zwicken der Warze. Schon stöhne ich los. Ab jetzt ist mir klar, sie hat etwas bestimmtes im Sinn.

Rose dreht sich zu mir.
Ein Knie drängt sich zwischen meine Beine. Rose schiebt sich hoch und rutscht herum bis ihrer Muschel an meinem Bein liegt. Ganz leicht stelle ich es an, versuche meiner Lady entgegenzuwirken, die nun ihren Hügel dagegenstemmt und mit dem Becken hoch und runter wippt.
Das ist so geil.

Nicht nur, daß ich ihr letzte Nacht dienen durfte. Nun liege ich da, zur Benutzung bereit. Was immer sie macht, bitte spiele mit mir. Ich will nur dabei sein.
So kommen brauche ich nicht.

Mit einer Hand an meiner Schulter zieht Rose sich hoch. Ich erhalte einen Kuss. Ihre Muschel liegt vor IHM. Langsam beginnt ihre Hüfte zu kreisen. Fest drückt sich ihr Hügel gegen den Stab. Hart stellt ER sich ihrer Begierde entgegen. Dann greift sie hinunter und nestelt herum.
Meine Frage 'was hat sie vor' wird beantwortet von ihrer Hand, die IHN umschließt, nach unten biegt. Nun steht ER nach vorne, drückt sich gegen den Spalt.
Roses Hüfte kreist weiter.
Sie sucht noch mehr Spaß.

Erneut nestelt ihre Hand unten herum. Ich spüre den Stoff ihres Höschens dass sie IHM überzieht. Macht sie das denn wirklich? Es fühlt sich an, als wickelt sie IHN ein, als ob sie das dünne Bändchen des Slips um SEIN Köpfchen legt.
Mit der wenig Kraft eines einzelnen Fingers drückt sie IHN etwas nach unten. Ihr Becken schiebt sich vor.
"UOAhrg!"
Überraschend für mich stöhnt Rose laut aus. Diese Urgewalt kenne ich sonst nur, wenn ER nach langer Abstinenz in die Lady dringt. Aber jetzt, warum jetzt? Was ich spüre ist ein Reiben auf der Oberseite des Köpfchens. Kein Umschließen des ganzen Kopfes, wie sonst wenn ER in sie dringt.
Ist Rose so sehr auf Entzug, dass ihr das wenige schon reicht? Alleine ein bißchen Reibung, schon stöhnt sie wild aus?
Sie hält mich fest umklammert an meinen Schultern, zieht sich zu mir heran...
"Uooooh" jetzt bin ich es der inbrünstig stöhnt.
'ER ist drin. Tatsächlich drin.' Der erste Hub ging noch, ab jetzt tickt die Zeit. Ende Oktober das letzte Mal gekommen. Anfang Dezember war perfekt ruiniert. War jetzt der Moment an dem mein Nichtkommen endet?
Auf diese Weise?
'Sei stolz!'
Be her toy
Richtig. Egal wie es kommt. Ich nehme es an.
So ist es von der Lady gewollt.

Noch immer liege ich seitlich von ihr, von ihren Armen umschlungen. So reicht gerade SEIN Kopf bis zu ihr, vom Schaft dringt nichts in sie ein.
'Zu kurz' denke ich gerade und 'viel zu kurz' fällt mir auf, als ich bemerke 'ich komme!'

Innerhalb weniger Hübe, bereits nach ein paar Sekunden setzt ein Kribbeln ein.
"Lady ich komme gleich" versuche ich sie zu warnen.
'Mach so weiter und die lange Enthaltsamkeit verpufft in einem Moment.'
Rose macht unbeirrt weiter und nun weiß ich:
sie will ihn einfach so spüren wie ER ist.

Kurz stöhne ich aus. Dann spritze ich ab. ER entlädt sich in meine Lady.
"Schön" und "ist doch gut" kommentiert sie mein Kommen.
Als ER schlaff und leer neben ihr liegt streichelt sie sanft durch mein Haar.
"Es ist nicht so schlimm wenn du kommst. Glaube mir, ich habe genügend Möglichkeiten mein Verlangen zu stillen. Da kannst du einfach kommen."
"Danke Lady" antworte ich. "Ich möchte immer dann kommen, wenn du es willst. Nicht öfters aber auf keinen Fall mehr weniger."
Jedoch ging es mir nicht darum sie zu enttäuschen sondern ihr nur mitzuteilen, dass ich gleich kommen werde. Damit sie entscheidet ob ich denn darf. Hier will ich sie nicht enttäuschen.

Ja gut.
Ich hatte mir meine nächste Hormonausschüttung anders vorgestellt.
Aber Rose war nicht danach.
Gut denn...
Die letzten Wochenenden hatte ich auf Humbler und Co. in meiner freien Zeit verzichtet.
Ich wollte meine Bälle nicht extra belasten. Ich wollte behalten was in ihnen war.
Vorbei.
Leer.
Das nennt man ab und zu kurz gekommen.


Vom Rosenzüchtling

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