Dienstag, 4. August 2015

Sing Star

Ein kurzer Stab mit rundem Kopf.
In Vibration versetzt verbreitet es Freude.
Oder auch Schmerz, wenn zu lange und immer das Selbe, dazu noch falsch.

Das Mikro der Spiel-Station zum Singen von Sternen ist Schwarz und Kabellos betrieben.
Am Samstag Abend, ich wollte es nicht, habe ich so ein ähnliches Teil für Rose bestellt.

"Paul" zittert sie mich an den Rechner.
"Das" zeigt sie auf den Schirm damit ich für den Mittelsten eine Ukulele bestelle.
Drei Klicks später bin ich alleine und noch ein paar Klicks ist das Teil bestellt.
'Ich könnte doch' treibt mich der Schalk.
Das System ist noch offen, 'was könnte sie brauchen?' ich tippe ein:
magic wand
Sofort kommen duzende Bilder
- von Geräten aller Farben und Zusatzteile.

Aufsatz für den Mann - suche ich nicht.
Das Interesse wäre schon da. Aber wenn Rose nicht spielt.
Der Schrank ist gefüllt mit Teilen - nur einmal benutzt.
Und manches ist sogar noch eingepackt.

Aufsatz - Zwei Finger - wie tief der wohl reicht?
Bekomme ich damit ...?
Ob das geht ...?
Wird Rose damit richtig spritzen?

Ohne nachzudenken klicke ich darauf, lege das Teil in den Warenkorb.
'Was gibt es sonst noch zu kaufen?'
Black - Akkubetrieb ich klicke es an, schon liegt's im Warenkorb.

Halt. Nicht so schnell. Erst schauen was es ist.
Schon höre ich Schritte, meine Rose kommt.
"Kommst du mal, ich brauche dich hier."
So wie der Rechner nun steht kann ich ihn nicht lassen. Nicht mit dieser geöffneten Seite.
Hintergrund oder Sperren? Ach was, einfach bestellen.

Ein Klick - zur Kasse.
Ein Klick - bezahlen.
Ein Klick - einverstanden.
Letzter Klick - melde mich ab.

Habe ich das wirklich gemacht?
Habe ich gerade einen zweiten Magic bestellt?
Was ist schlecht an dem Ersten?
Was kann der Zweite besser?
Wie kann ich Rose begründen, warum ich den Kabellos kaufte?

PLING - Ein Mail.
Bestätigung und Versendet.
Ich werde den Magic gleich am Montag durch DHL erhalten.
Das ging schnell.
Ich gehe -wie gefordert- zu Rose.

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"Was hast du noch bestellt" erreicht mich Roses Nachricht in einer Besprechung.
"Ist für dich" tippe ich ein und sende es ab.
Für wen sonst! Für mich bestimmt nicht. Nie zum eigenen Spiel. Ich bin froh über ihre Nachricht, die mit einem Smilie schließt.
So sehr übel kann sie mir das Teil nicht nehmen.
Mal schauen wie es ist. Ob sie es heute noch benützt.

Abends daheim stelle ich fest, noch ist es verpackt und der Akku gehört aufgeladen.
Ich packe aus, schließe es an und versuche es so in meinem Nachtschrank zu verbergen. Das Kabel ist dünn, trägt fast nicht auf. So kann man fast komplett die Schublade schließen. Die schwarze Schnur führe ich zwischen Bett und dem Kasterl nach hinten herum, wird so nicht entdeckt und das Gerät lädt sich auf.

Zwei Stunden später schaue ich nach, lese zuerst die Gebrauchsanweisung.
6h laden vor dem Erstbetrieb.
4h laden ab dann.
Der Akku hält 2h Betrieb.
Vor dem Benutzen den Ladestecker ziehen.

Neugierig wie ich bin entferne ich das Kabel, ein Druck auf den Knopf und der schwarze Kopf brummt. Der nächste Druck geht auf den zweiten Knopf, das Brummen wird lauter, der Kopf schwingt schneller.
Beim nächsten Druck verstummt das Gerät, läuft kurze Zeit an und verstummt erneut.
Als Nächstes steigt das Brummen an, verstummt und schwillt im Wechseltakt.
Danach kommen Wellen, die in langsamer Folge auf und abschwillend das Köpfchen schwächer und stärker zum Schwingen bringen.
Meine Neugier ist erregt, längst nicht gestillt.
Wie fühlt sich das wo am Besten an?

An der Eichel, am Schaft oder gleich auf dem Bändchen? Zwei Sekunden später ist meine Hose unten.
Ich entscheide mich für die Bälle, lege den Magic darunter, schalte ihn ein -nicht Schlecht- und betrachte ihr zucken.
Die Bälle wackeln -wie erwartet- im Takt, in dem ich das Brummen vernehme. Ich schalte um und um und probiere mich durch. ER ist bereits hart. Doch mehr durch meine Gedanken.
'Nicht schlecht. Da könnte sub was draus machen' überlege ich mir und packe ihn weg.
Die Hose oben, der Wand in der Lade. Der braucht noch vier Stunden und ich gehe zu Rose.
Die übt mit drei Nichten einen Hula-Tanz ein
während sub unkontrolliert ihr neuestes Toy ausprobiert.

Zwei Stunden später, vier Stunden sind um. Noch immer lädt sich Magie.
Erneut steigt in mir die Neugierde auf, möchte ich den Wand probieren. Ein kurzer Griff, die Hose ist unten, der schwarze Stab in meiner Hand.
Ich lege den weichen Kopf unter die Bällchen. Kaum schalte ich ein, richtet ER sich auf stellt sich über die Bälle. ER juckt, zuckt leicht, will wissen wie es ist.

'So schlimm wird es nicht sein ' überlege ich noch und lege den Wand bei IHM an.
Sofort ist ER hart. Die Vibration dringt tief. Die Magie zeigt ihre Wirkung.
'Und wenn ich...'

Geht dem subbi eine Chance.
Sofort wird Dummes damit tun!


Kaum liegt der Wand an SEINEM Band beginnt der Zauber aufzusteigen. Er rüttelt, es ziept, ER zuckt, Punkte beginnen sich zu lösen. Fünf Sekunden sind g'rad mal um, schon wird es zu gefährlich.
Ich setze ab und schalte aus, überlege noch mal kurz.
Das, Heute, Jetzt ist meine Chance den Magic zu probieren. Ist er erst mal weg geschlossen kontrolliert Rose seinen Zauber.
Erneut schalte ich an, suche ein Programm, setze den Wand auf SEINEN Kopf.
Ein schönes Gefühl. Nur sanftes Kribbeln.
Und wieder lösen sich die Punkte.
Sie schwärmen aus, das Kribbeln schwillt an und bläht mein Stückchen prall-hart auf.
Fünf Sekunden. Länger nicht. Denn kommen muss nicht sein.

Ich ziehe mich an, verstaue den Magic, stöpsel ihn ans Kabel.
Noch zwei Stunden laden, dann ist er voll.
Bereit für Ladies Spiel.

Um Zehn geht es ins Bett.
Schnell eile ich vor, nehme den Wand leg ihn auf Roses Bett und decke ihr Bettzeug drüber.
Dann gehe ich ins Bad zur Abendtoilette, kehre nach kurzer Zeit zurück.

"Da muss die Lady ja ganz schön aufpassen wenn sie sich zu Bett begibt."
Ich grinse.
"Da steht das Kid neben mir und ich schlage das Deckbett zurück."
Mein Grinsen erfriert.
"Er hat nichts gesehen. Aber so ohne Vorahnung. sub, sub, sub" schüttelt meine Lady den Kopf.
Sie hält den schwarzen Stab in der Hand. Wie das Mikro beim Singen. Dann schaltet sie ein, es brummt und vibrierte, in jedem Programm etwas anders.
"Interessant. Aber heute nicht mehr. Mein Bauch. Ich fühle mich nicht."

Nichts mit spielen.
Nichts mit spüren. Keine Vibration an den Bällen.
Kein gefesselt - draufgeklemmt. Kein mehrstündiges Melken.
2h Akku-Laufzeit sollte reichen subbi zu quälen.
Sollte reichen ihn kommen zu lassen so lange bis es schmerzt.

Subbies träume.
In der Nacht wache ich auf.
SEINE Gedanken pulsieren. Der EINE steht fest. Ich werde selber nichts machen.
Nicht wenn die Lady Nichts will.

Der Sternenhimmel funkelte gestern wunderschön.
Auch ohne mein Singen.


Vom Rosenzüchtling

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