Montag, 7. April 2014

Dauerstrom

"Es ist zu spät" meint Rose.
Ich löste mich von ihren Beinen und deckte sie zu.
"Ich muss darauf achten, dass wir früher zu Bett gehen."
"Ja Lady" antworte ich. "Ich achte nicht darauf."
"Es ist auch nicht deine Aufgabe mich ins Bett zu schicken. Es liegt bei mir."
So sehe ich das ja auch. Weshalb ich nichts zu später Stunde sage.

Meine Hand legt sich unter ihren Kopf. Sanft streiche ich eine Strähne aus ihrer Stirn, hauchte einen Kuss darauf...
"Komm ins Bett. Löffeln. Ich Groß, du Klein."
Gabeln hatte ich gestern in der Hand. Die Große fügte sich besser in die Kleine. So wie bei uns.

Also löffelte ich mich mit nach hinten geklemmtem Stück bei Rose ein, die ihr Knie anzog und an die Bälle legt.
Das war's.

Ach ja, ihr Arm.
Um mich gelegt, die Hand auf meiner Hand, aufgelegt an meine Brust schlummerte ich bald.
Und wachte auf.
Meine Brust wurde warm. Ihre Hand, die mich dort nicht berührt strahlte enorme Hitze für mich aus. Ich beugte meinen Hals, küsste ihre Finger und ein Zucken eilte durch mich hindurch.
Dann ging es ab.

Ohne das Rose etwas machte fing ER wild zu zucken an. Ich zappelte immer mehr, zitterte in ihrem Arm, begann mich zu winden und stöhnen - Selbsterregt.
ER bebte.
"Schhhht, ist ja gut" versuchte Rose mich zu beruhigen.
Doch half das nichts.
ER war wie aufgezogen. Einmal entsichert wurde all seine Spannung frei. Ein permanenter Strom durchlief mich. Alles was mir blieb war zappelnd darauf zu warten, das ER stoppt, die Spannung fällt.
Rose ließ mich los. Es half.

Noch immer drückte sich ihr Knie an die Bälle, aber oben bekam ich Abstand zu ihr.
Langsam beruhigte ER sich. Wenige Zuckungen später blieb ER still. Starr, doch still.

War das ein Ding.
Unvermittelt. Von innen heraus.
Ohne Erregung von Außen trat es auf, hielt an und wer weiß, wie weit ER sich getrieben hätte.

Kurz drauf schlief ich ein.


Vom Rosenzüchtling

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