Mittwoch, 17. September 2014

Geschmackvoll vertan

Meinem Bitten wurde nachgegeben, mein Wunsch bald wieder einmal von der Lady essen zu dürfen erhört.
"Mal sehen" bedeutet nicht ob sondern die Ungewissheit des Termins.
Sie weiß nicht wann.
"Nach dem Training mag ich nicht" antwortet sie lapidar.
"Warum?"
Ich bin überrascht. Warum denn nicht. Zu erschöpft?
"Hallo! So verschwitzt. Das mag ich nicht. Das willst du nicht."
"Weißt du das?" Sie schaut mich an. "Ich würde es gerne einmal probieren. Dich so schmecken wie du bist."
"Hm, mal sehen."
JA!

"Was ist...?"
Was soll sein? Ich hektike durch's Haus. Nach dem Renovieren ist noch ein Handlauf anzubringen. Rose steht vor dem Bad. Sie schaut mich an, leicht verschwitzt
"Oh, ja. Ich lasse dir ein Bad ein" beurteile ich die Situation.
"Will der Herr nicht?"
'Paul, pass auf. Sie nennt dich Herr.'
"Wolltest du nicht etwas anderes machen?"
"Ja" wende ich mich wieder der Wand, dem Handlauf zu.
"Ich dachte nur. Dann bade ich nun."

Wenn man das liest ahnt man bereits was Rose will. Aber für mich war ihr Ansinnen nicht existent.
Sie hatte trainiert. Jetzt wird geduscht. Was ist dabei?

"Ich kann dir nicht sagen wann du das nächste Mal die Chance bekommst."
Meine Chance? Trainiert! Voller Geschmack!!!
"Oh ja."
"Dann komm."

Kaum eine Minute später näherte ich mich gespannt ihrem Schritt. Ich lag zwischen ihren gespreizten Schenkel und schnupperte nach dem Duft der mich empfing.
Empfangen sollte. Da war nichts. Bin ich zu weit weg? Was wird es sein? Ist es streng? Salzig verschwitzt? Ihr Aroma gewürzt? Überdeckt?
Zitternd ging ich nach vorn. Meine Zunge schob sich heraus, berührte die Perle und ich wartete kurz.
'Das schmeckt nach... Nicht anders als sonst.'
Meine Zunge leckt darüber. Ich achtete auf ihren Geschmack. Kein Molekül sollte meiner Zunge entgehen. Sie schmeckte so gut. Und nicht anders als sonst.
'Dann... Nun hinein.'
Ich senkte mich ab, verharrte mit meine Zunge vor ihrem Spalt und sog ihren Duft erst mal ein. 'Rose' was ich roch war sie. Meine Lady. Pur, unverfälscht.
Es war Zeit sie zu schmecken. Ich streckte die Zunge vor, auf den Spalt, darauf entlang, hinauf, dann abgesetzt wieder hinab um nun ihre Lippen zu trennen, in ihre Muschel zu dringen, dort den Saft zu spüren, aufzunehmen, zu schmecken und zu wissen:
Das ist Rose. Genieße es, genieße sie. Nimm immer alles an, was du von Rose bekommst.

Und ich genoss. Jedoch ohne zu vergessen wem ich diese Wonne verdanke. Meine Zunge pendelte zwischen dem Kreisen auf der Perle und dem lecken durch den Spalt. Ich saugte an ihrer Muschel, kurz mal die Knospe und danach ihre Lippen ein.
Ihre Brust hob sich an, ihr Bauch senkte sich ab, ihr Becken erbeten, hob sich dabei. Ihr Kopf versank in den Kissen, ihr Stöhnen nahm zu und auf einmal schob Rose mich weg:
"Zieh dir was an."
'Schon wieder?' Ich durfte doch gestern in ihr und zur Verfügung sein.
Sofort war ich aus dem Bett. Gleich darauf das Condom übergerollt, noch nachgezupft und korrigiert, dann war ich bereits über meiner Lady.
'Sie lässt mich alleine. Ich danke dir Lady.' Heute hilft ihre Hand IHM nicht nach.

Meine Hüfte geht hoch, das Becken vor, ein kleines Stück noch hinab. 'Hier sollte ich... Nicht ganz. Etwas nach links. Ein klein wenig hoch.'
In dem Moment, als Roses Hand nach unten kommt rutscht ER zwischen ihre Lippen hinein.
'Warte bis sie liegt' beruhige ich mich.
Mit einem sanften Rütteln überbrücke ich den Moment, den ihr Arm braucht wieder locker neben ihr zu liegen.
Sofort dringend ich ein.

Es beginnt eine einzige Bewegung bei der SEIN Kopf ihre Muschel teilt und der Schaft so tief es geht in Rose dringt. Dabei genieße ich jeden Millimeter, den ihr Becken mir entgegenstrebt. Aufgetrieben von jedem Zentimeter der sich in sie schiebt, die Lippen trennt, ihren Spalt weitet und darin reibt krümmt sich ihr Kreuz. Ihr Becken weicht aus bis zum Schluss. Dann schiebt es mir die Lady entgegen. Ihr letzter Millimeter den sie bestimmt. Sie stöhnt, verharrt, entspannt.
Mein.
Es ist genial, wie sehr sich Rose mir gibt. Aber noch ist nicht Schluss. ER ist nicht drin. Ein Millimeter fehlt, vielleicht ist es nur ein halber. Nun drücke ich. Meine Hüfte geht vor, presst mich in ihren Schritt und ihre Schenkel weiter auseinander. Und IHN wie auch immer einen Tick weiter hinein.

Welch Geschenk hatte ich hier meiner Lady gemacht. Nochmals bäumt sie sich auf. Ihr Kopf presst sich in das Kissen, ihre Schultern schweben frei. Ich nutze den Raum, meine Hand, meinen Arm unter Rose zu schieben, sie an mich zu ziehen um IHN zurückzuziehen.
Der Anfang hat gepasst. Nur zwei Hübe sind nötig bis Rose stöhnt und nochmals drei Stöße bis sie zu Wimmern beginnt.
'Leichtes Spiel' denke ich. Das halte ich durch ohne zu kommen.
'Blödsinn Paul. Du darfst nicht Nicht-Kommen.' Sie hat doch was vor. Ich muss mich entleeren. Kaum verliere ich den Gedanken, da verliere ich das Spiel. Das Kribbeln beginnt in den Beinen und strebt hoch zum Bauch.
Was braucht Rose heute?
Ein langsamer Hub - darauf reagiert sie kaum.
Dann eben zwei Feste - die schienen zu hart.
Ich schiebe zwei Schnelle und Tiefe hinterher.
Sofort stöhnt Rose. Ist es das? Erst mal behalte ich das Tempo. Roses Stöhnen hält an. Gleich darauf spüre ich wie sie fällt. Wie mehr von ihr in meinen Armen liegt. Ihre Arme locker auf dem Laken liegen. Dann ihre Hüfte sich hebt, ihr Po sich löst, ihre Schultern sich in meine Hände pressen.
Sie stöhnt laut aus.
Ich ebenfalls.

Es folgen Sekunden, in denen wir beide in unserer eigenen Welt gefangen sind. Erlösend verkrampft. Gemeinsam doch jeder allein.
Rose scheint sich als Erste gefangen zu haben. Ich spüre ihre Hand streicht sanft durch mein Haar. Zurück aus dem Reich der erreichbaren Höhen liebkosen ich sie, dann löse ich mich.

Oder sie mich?
Ihr Druck auf meinen Kopf nimmt zu. Rose schiebt mich nach unten. Mein Blick fällt auf's Kondom. Was ich sehe lässt mich stutzen: 'Ist es kaputt?' Ein kurzer Griff beruhigt mich. Das Reservoir ist in Takt. Nun widme ich mich der Lady, mein Kopf geht hinab.

Doch auch hier sind Spuren zu sehen die verkünden, dass Kondom ist kaputt. Aus dem Ende ihrer Muschel quillt dicke Saft.
Das flashed. Eine Welt voller Emotionen rast durch mich hindurch.

RZ, dass ist genau das was du dir wünschst. Genau das willst du von deiner Lady kosten. Ob von dir oder von ihr war immer egal.
Auf los. Nun hole es dir. Der Saft dort ist dein.

Ja aber...
Der Gummi. Der Geschmack des Kondoms.

Was soll damit sein?
Sonst macht der dir auch nichts aus.


Wer war Engel und wer Teufel? Wer rät mir gerade ab, die Lady nicht auf's höchste zu beglücken?
Was ich brauchte war Zeit. Also begann meine Zunge auf die Perle zu tippen. Das Becken schnellte vor.

'Glück RZ. So wie es aussieht kommt es gar nicht so weit'

Glück? Was heißt Glück. Vertane Chance trifft es eher. Runter mit dir. Schlürfen es ein!

Nein Paul, überlege doch: der Gummigeschmack. Warte noch eine Weile, dann gibt's den nicht mehr.

Runter sag ich. Ach was, ich flehe dich an. Trau dich. Probiere es. Du wirst es mögen. Glaube mir doch...

Ich traute mich nicht.
Und ich ärgere mich heute.
Das Bild noch vor Augen wie es aus Rose läuft.
Das Kondom war in Ordnung. Das hatte ich im Anschluss mit 'nem Knoten geprüft.
Ob die Chance nochmals kommt?

Was bleibt ist die Frage wie geschmackvoll es war. Roses pures Aroma. Nach dem Training, dazu noch aufgeschlagen. Angedicktes Rosenmark.


Vom Rosenzüchtling

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