Mittwoch, 8. Oktober 2014

Falscher Film

Meine Lage war optimal.
Liegend, die Lady auf mir sitzend spulte mein Kino genau den Film ab, nach dem ich mich lange schon sehnte.

Erst schmecke ich sie. Pur und unverfälschte rinnt der Saft ihrer Muschel über meine Lippen.
Danach wird sie mich benutzen. Sie wird ihren Geschmack mit meinem vereinen. Zuletzt darf ich sie säubern. Ich werde mich schmecken. Aus ihr heraus werde ich meinen eigenen Saft in mich aufnehmen dürfen.
'Hallo Kopfkino.... Darf ich kurz unterbrechen?'

Über mir regiert die Realität.
Nägel, die über meine Seite ratschen. Finger, die meine Warzen umschließen. Drehend, ziehend meinen Nippel verwöhnen. Ihr Becken, das schaukelnd ihre Lippen auf IHN drückt. Über IHN reibt. Die sich öffnen und auf ein Mal das Stück verschluckt.

Ich stöhne aus.
Es zieht. Direkt vom Schaft und Bällen hinauf ins Hirn. Nichts das stört. Kein Mantel, kein Mützchen wird IHN daran hindern ihr das zugeben wonach ihr verlangt.
SEIN Saft.
Vermischt mit dem ihren.
Zusammengeschmack.

Wer kommt zuerst? Sie oder ich?
Wird sie sich sofort erheben um sich auf mich zu setzen?
Wie will Rose kommen? Auf dem Stück? Auf dem Mund?

'Darf ich mal?'... die Realität.
Ihre Zunge teilt meine Lippen, bohrt sich tief in meinen Mund. Ein fester Griff an meine Warzen. Mein Schrei wird von ihren Lippen erstickt. Ihre Zunge fordert die Meine zum Duett.
'Warum flüchte ich in meinen Kopf wenn Rose das bessere Spiel auf mir spielt?'
Kaum strecke ich meine Zunge heraus saugt Rose sie ein. Der Druck all ihrer Lippen steigt.

Weich hebt sich ihr Kopf, hart senkt sich ihr Becken. Sie saugt ein, hebt ihr Becken, verharrt mit dem Mund und jagt auf dem Schaft entlang. Mit wilden Hüben treibt sich Rose nach oben. In meinen Zehen beginnt es zu kribbeln. Lange halte ich nicht mehr durch.
"Chächui" nuschele ich mit meiner Zunge in ihrem Mund.
"Chächui cch gonnge gchreich."
Ihre Augen zeigen 'mach was du willst'.

Ich komme. Ich spritze. Nach sechzehn langen Jahren das erste Mal wieder in sie. ER wird nochmal härter. Roses Ritt nochmals wilder. Ich 'chönge', meine Zunge ist noch in ihrem Mund.
Dann richtet sie sich auf. Ihre Hände legen sich auf meine Brust, pressen mich aufs Bett, reißen ihre Nägel auf meiner Seite entlang, hinab zum Bauch, legen sich auf die Schenkel und kratzen hinab zu den Knien. Stöhnend winde ich mich, zappelnd stoße ich meine Hüfte empor. Gefangen unter Rose, die auf mir sitzt und ihr Rodeo genießt.
Mit einem dunkeln Stöhnen kommt auch sie.

'Jetzt! Endlich! Für mich!'
Steif liege ich da. Ich erwarte die Herrin, die gleich ihren Thron besteigend mir gibt was gerade noch in IHM war. Noch denkt sie nicht daran. Noch pendelt ihr Becken. Kreisend reibt sie sich an dem Stück. Um sich langsam zur Seite zu drehen und von mir zu gleiten.
Und mich dabei auf sich zu ziehen.
'Wieso? Für was?'

Ich hatte verdrängt, ja vergessen wonach es Rose so drängt.
Ich kann weiter. Paulchen mach. Da ist nichts das verrutschen kann.

Über meine Lady gebeugt senke ich meine Hüfte und dringe langsam in sie ein. Ein Heben, darauf ein Senken. Das ist eine andere Welt.
Wie bei einem uralten Film kommt langsam die Erkenntnis zurück:
'Du kannst es doch. Du kannst es noch. Es lag nie an dir. Es war wegen dem Gummiüberzug.

Wissen strahlt mich meine Herrin an. Ihr war klar was sie erhält wenn zwischen uns keine dünne Folie verrutscht.
Alles war auf einmal anders. Frei. Ungezwungen. Voller Dankbarkeit nahm ich die Lady in den Arm und trieb ihr Eigentum weiter und tiefer in sie hinein.
Sie nahm mich an. Zuerst krallten sich ihre Nägel in meine Po. Danach ratschten sie meinen Rücken hinauf, gruben sich fest in die Schultern hinein, eilten zum Hintern hinab, hinauf sofort wieder hinab und trieben mich, trieben IHN weiter an. Ich stieß kräftig zu. Je stärker meine Hüfte nach vorne stieß um so fester krallte die Herrin zu.

Frei!
Befreit vom Film. Der alte Trott. Kommen und raus. Nein - vorbei!
Es gibt keine Grund mehr inne zu halten. Keinen Grund zu stoppen und auf das Kondom acht zu geben.
Hinein. Hinein. So will es die Herrin.
Meine Zehen ziehen, mein Becken kribbelt.
Ich komme zum zweiten Mal.
Weiter dringe ich ein, halte aus.
Ich halte durch, bis auch die Lady kommt.

Frei.
Sie lässt mich verweilen.
Noch immer in ihr liegend spüre ich ihre Lippen an IHM saugen. Das Zucken. Ein Pulsieren. Auch von mir. Wir genießen uns wie lange nicht mehr.
Genug, ich werde zu schwer. Die Lady schiebt mich weg.
Doch nicht zur Seite sondern hinab. Oder doch zur Seite? Nach unten? Wohin will sie mich?
Ich gebe dem Drängen nach.

"Oh nein" lacht sie los und packt mich fest am Ohr.
Es war wohl nicht ihrem Drängen dem ich erlag, sondern mein eigenster...
"Genau das ist der Wunsch in dir. Genau das willst du schon so lange. Ich wusste es ganz genau. Nein, nein, mein subbi. So nicht."
Sie zog mich hoch zu sich.
Ein Kuss, dann grinst sie mich an:
"Ich will deine Finger. Mach's mit deiner Hand."

Der falsche Film!
Ich darf sie nicht... ich darf nicht von ihr probieren?
Das ist absolut un...
So un...
Ungeahnt ist wohl das richtige Wort.

Nein.
Es kann nicht der falsche Film sein.
Es ist nur ein Teaser.
Ein kleiner Film der Geschmack auf den Ganzen macht.
Ich habe so viel gewonnen.
So viel in den letzten Minuten erlebt.
So viel von früher zurückbekommen.

Der falsche Film - wenn es den gab - lief Anfangs.
In meinem Kopf.


Vom Rosenzüchtling

Kommentare:

  1. Hallo RZ,

    deine Rose ist wohl keine Wunscherfüllerin, aber immerhin hat sie anscheinend nicht das gefordert, was du seit Jahren nicht mehr willst und das sie dir vor kurzem angekündigt hatte.

    Von daher scheint doch wirklich alles optimal.

    Eine Frage aus Eigeninteresse habe ich doch.
    Du schreibst seit 16 Jahren nicht mehr ohne Kondom.
    Dem sehr genau geführten Blütenkalender habt ihr nie vertraut?
    Sonst käme ich ja auch nicht in diesen Genuss :-)

    Na ja, diese Zeiten sind ja jetzt vorbei.
    Viel Spaß

    Gruß
    Michael

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    1. Ein Blütencomputer ist lästig.
      Den Blütenkalender zu führen auf Dauer auch.

      Und da meine Lady diesen Wunsch schon vor fünfzehn Jahren geäußert hatte war es an mir meinem Versäumnis entgegenzuwirken.

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