Mittwoch, 7. Januar 2015

Aufgesetzt

"Lass uns aufstehen" ist nicht das Kommando für mich aus dem Bett zu springen.
Es ist eher das Vorsignal, dass die letzten Minuten beginnen.
Als Rose am Sonntag morgen das Kommando gab richtete ich mich auf und begann im knien nochmals ihren wundervollen Körper zu streicheln. Wie gesagt fällt es mir schwer meine Finger von meiner Lady zu lassen. Don't touch? Was mir bei IHM gelingt scheint für mich an ihr unmöglich zu sein.

Ich streiche über ihre Beine, umfasse ihre Hüfte und lasse meine Finger nach oben wandern. Entlang der Seite, hinauf zur Brust, lege ich mich über sie um nun ihren Hals zu liebkosen und ihre Stirn zu küssen.
"Auf hoch" folgt Kommando Stufe Zwei.
Letzte Minute. Sollte mir jetzt kein besonderer Reiz gelingen ist es vorbei.

Ich liege auf ihr.
Langsam schieben sich meine Arme unter ihren Körper. Ein letztes Mal drücken. Fest in die Arme schließen, küssen.
"Gut. Reicht."
Aus.

Also setze ich mich auf, jedoch ohne von ihr zu steigen. Noch halte ich Rose im Arm, ziehe sie hoch, so dass sie nun vor mir sitzt. Ich auf ihr. Auf ihren Beinen. In meinem Inneren beginnt es zu kribbeln. Meine Knie zeigen nach vorne, meine Füße nach hinten, jedes meiner Bäckchen ruht auf einem ihrer Schenkel.
'Spannend' was für ein Gefühl.

Meine Arme umschließen die Lady. Meine Hüfte beginnt zu wippen.
"Naja..."
Rose scheint hin und her gerissen. Die Position scheint ihr zu gefallen. Doch das ER sich zwischen uns reibt, das SEIN Köpfchen sich zwischen ihren Brüsten zeigt gefällt ihr nicht wirklich.
"Lady" versuche ich es leicht erregt, "es ist nicht nach was es aussieht. Das erregendes Gefühl kommt nicht von IHM. Sondern so auf dir zu sitzen."
"Na dann. Mach halt."
Anders als in ihren Worten schließt sie mich in ihre Arme. Wir wippen gemeinsam.
Die Spannung steigt.

'Jetzt das Korsett. Hätte sie so eines jetzt an!'
Das Eine, das ich vor Tagen meinte.
Wie wäre das jetzt? Wie fühlt sich das an?
Die Schnürung ist hinten. An dem Band und den Ösen könnte ich mit den Fingern spielen. Stäbchen und Riemen geben halt. Aufrecht. Gerade. Starr.
Mir ist nicht klar ob es der Herrin gefällt.
Aber der Gedanke heizt mich an.

"Genug mein Zögling. Runter mit dir."
Es hatte sich schön angefühlt.
Nun war es vorbei.


Vom Rosenzüchtling

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