Mittwoch, 28. Januar 2015

Zweite Eins Haarfein

Es ist immer wichtig, die ersten Minuten nach Wiederanpfiff zu überstehen.
Es fehlt noch die Konzentration und der Gegner versucht einen zu überrumpeln.

Auf Rose trifft das nicht zu.
Sie hatte nie vor mich zu überrumpeln.
Ihr lag nichts am gewinnen.
Sie wollte mir nur ein langes Quälen gönnen.

Ich hingegen war konzentriert. Besondere in den Bällen.
Hochkonzentriert, somit genau das Gegenteil um darauf zu achten das nichts Falsches passiert.

Deshalb war ich froh die ersten Sekunden in Roses Hand zu überstehen.
Mit Stolz stellte ich fest:
'Hast es gemeistert. Suboptimal! Ich du gut.'

Ab jetzt wurde es für mich leichter. Ihre Berührungen wurden hinnehmbar. Ein paar Mal zucken und das anhaltende Kribbeln ließen mich in meinen Körper lauschen. Da war nichts. Keine Spannung im Stück, keine Pulsieren an der Wurzel. Kein Stress.
Ich konnte genießen.

Roses zarten Hände glitten den Schaft hinab formten sich um den Beutel, legten sich um die Bälle um sie ganz sanft in den Fingern zu halten, mit den Daumen zu streicheln und kraulend zu verwöhnen.
Eine Hand setzt ab, setzte sich auf SEIN Haupt und kreiste langsam darauf herum.
Meine Zehen kribbeln. Langsam strömte es in die Füsse, hinauf in die Beine um sich dort zu verteilen.
Mir wurde warm.
Rose griff um, das Kribbeln verschwindet.

Ihre öligen Hände wölben sich zur Schalen formen sich um die Bälle, hüllten sie ein und streichelten darüber.
'Irgendwann...' ich war darauf gefasst 'haut sie darauf. Noch lullt sie mich ein.'
All ihre Berührungen sind so sanft.
Ihre Bewegungen sind weich und überlegt.
Keine Hektik ist zu spüren.

Sie nimmt erneut Öl um es am Schaft zu verteilen, auf SEIN Bändchen zu reiben und den Kopf zu umkreisen.
Slow Hand So langsam es geht.

Ich spüre den Druck, den Zug in den Bällen. Als ihre Hände nach Unten gleiten, den Beutel umfassen und mit den Fingern abschnüren, da war mir klar, sie meint es gut.
Anstelle wie sonst dagegenzuklopfen legt sie ihre Hand darunter und streicht hin und her.

Die andere Hand streift nach Unten ohne den Griff um den Beutel zu lösen, lässt die Bälle durch die Finger gleiten während die anderen Finger sich um den Beutel legen, langsam nach Unten streifen und der Kreislauf sich schließt. Ungezählte Male rutsch ihre Hand über die Bälle. Sie strafft den Beutel ohne mir ein einziges Mal einen Schmerz zuzufügen.
"Ahhhhg" Finger schrauben um SEINEN Kopf.

Es dauert einen Moment. Mein Beben erstirbt.
Es fängt an zu kribbeln, wie hunderte Ameisen in meinen Zehen, überfluten die Füße und drängen in die Beine um sich allmählich im ganzen Körper auszubreiten.
Rose greift um.

Kaum berührt ein Finger die Bälle rast ein haarfeiner Schmerz zu den Nieren.
Es sticht, erregt. Nur ein Bruchteils des Schmerzes mit dem sich Frauen zur Wehr setzen sollen.
Stöhnend erkenne ich an, das die Bälle um ein vielfaches Stärker geladen sind als sonst nach ein paar Tagen üblich ist.
Ihre Hände umschmiegen den Beutel, ihre Finger fließen an ihnen entlang, umspielen die Wurzel und streichen hinauf. Sie legen sich an mein Schaft, schrauben sich um ihn herum, nach oben, zum Köpfchen, umkreisen das Bändchen - "Herrin" keuche ich kurz - reiben sanft am Rand des Köpfchens entlang.
Sie hat mich vernommen, kann die Anspannung meines Körpers sehen.
Ich atme tief, versuche mich zu beruhigen, versuche alle Punkt von IHM fern zu halten.
Ich fühle Roses Hände, weiß wie wichtig es ist sie zu ignorieren und folge doch jeder Berührung ihres Fingers:
Darauf, darüber und rund herum.
Noch fünf- dann komm ich
noch vier- wird nicht reichen
noch drei - Rose stoppt.

Ich öffne die Augen sie lächelt mich an.
"Gut. Morgen geht's weiter."

Was mir bleibt ist das Tuch aufzuräumen, sie zuzudecken, die Kerzen zu löschen und gehobenem Hauptes ins Bett zu steigen.
"Ich will schlafen. Ließ mir noch vor."
Erneut ein Zucken.
Ich liebe es, wenn die Lady von mir wünscht ihr dienlich zu sein.


Vom Rosenzüchtling

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