Sonntag, 9. April 2017

Leckerei

Ich weiß sie will.
Ich weiß sie wartet.
Doch ich kann noch nicht zu ihr.

Auch ich muss warten.
Eier, Brötchen und der Kaffee dauern noch ein Weilchen.
Zeit vertreiben, Filmchen schauen, Stories lesen kommt nicht in Frage.
Vor allem, ER ist frei.

Vor keiner halben Stunde hatte Rose mir aufgetragen IHN aufzusperren, säubern, Frühstück machen und dann mit freiem IHM zurück zu ihr.
Jetzt stehe ich in der Küche, nackt und warte.
Wann....
Lange her.
Wann ergab sich die Gelegenheit komplett nackt durchs eigene Haus zu laufen. Nicht nur ohne Käfig. Schon ohne Hose, ohne Morgenmantel. Jedes Kid hat ein eigenes Zimmer. Aber sind sie schon mal hier ist es meist das Middlekid das auf dem Sofa schläft. Mitten in der Wohnung, kein Platz für mich als sub. Kein Freiraum damit ich machen kann, was mir als sub gefällt.
Anders Heute, da könnte ich. Jeder schläft bei sich.
Alle so spät Heim gekommen wird keiner von ihnen vor dem Mittag zu sehen sein.
Doch freie Zeit gibt es nicht. Meine Lady wartet.

Kurze Zeit später betrete ich das Schlafzimmer, meine Herrin grinst.
Tablett ins Bett, die Rollos hoch, nackt stehe ich vor ihr.
Sie lächelt, freut sich über was sie sieht.

"Wie fühlt sich die Freiheit an" fragt sie knapp.
"Komisch" antworte ich während sie ihr Deckbett hebt.
Es bedarf keiner Worte, kein Befehl, keine Geste.
Ich weiß wo ich mein Vergnügen finde, wie ich sie bediene.

Meine Nase taucht sanft in ihre Haare, stupst leicht an ihren Hügel. Ich atme aus, ein warmer Hauch streift die Perle und strömt über Roses Muschel. Ihr Becken geht hoch, strebt meinem Mund entgegen, meine Zunge ist draußen und wartet nur darauf die Perle der Herrin zu berühren.
'DA!' schon ist sie weg.
So schnell auch Rose ihr Becken angehoben hat, kaum stößt ihre Knospe an meine Zunge prallt ihre Hüfte zurück. Meine Nase noch immer an ihrer Scham folge ich sofort, drücke meine Zunge von oben auf, lecke ich darüber hinweg, schiebe ich die Spitze nach unten, so weit wie es mir überhaupt gelingt und -ich finde die Position genial- komme kaum tiefer als unter die Perle, nicht an die Muschel nicht an ihre Lippen heran.
'Dann mal los!'

Meine Zunge drückt, reibt und kreist über alles was sie erreicht entlang. Immer nur bis an die Grenzen ihrer Scham, nur so weit wie die Zunge reicht. Das Areal ist ziemlich begrenzt. Ihre Perle, ihre Knospe, ihr erotischer Mittelpunkt. Rose stöhnt, keucht, wälzt ihren Körper hin und her. Meine Arme um ihre Schenkel geschlungen hänge ich fest.
RODEO!
Ich mag es wenn sie versucht zu entkommen.
Und ich weiß, dass sie das nur dann ernsthaft versucht wenn meine Arme fest ihre Beine umgreifen, meine Hände sie packen, meine Finger sie fassen. Wenn die Herrin weiß, es gibt kein Entkommen außer ihren Weg nach oben.
Hinauf mit dem Punkt.

Sie keucht, meine Zunge drückt hart, fest, fast brutal auf die kleine, wachsende Rosenknospe.
Als sie wieder mal lauthals stöhnt und ich nicht wirklich erkenne ob sie gerade ein Punkt ganz Oben erreicht strecke ich meine Beine, senke ich mich ab von meinen Knien, belaste ich den kleine Kerl, der frei und damit ungeschützt auf der Matratze reibt, senke dabei auch meinen Kopf, presse meine Zunge tief in die Muschel hinein, schlecke schnell durch ihre Lippen hindurch, spüre wie geschwollen beide sind und nehme meinen Daumen zur Hilfe.

Meine Zunge fährt hoch, raspelt auf der Perle entlang. Aber den frei gewordenen Platz zwischen ihren Lippen nimmt mein Daumen ein. Ich lege ihn an, die Herrin stöhnt, drücke ihn vor, sie keucht heftig aus, stoße hinein und reibe ihn danach fest nach unten, in der Muschel, gegen ihren Damm. Dabei lässt meine Zunge nicht nach. Je mehr mein Daumen nun drückt, desto fester presse ich meine Zunge auf.
Für Rose scheint es zu viel, flieht mit ihrem Körper zurück, spannt ihren Bauch, zieht ihre Muschel von mir weg.
Zumindest versucht sie es.

Mein anderer Arm ist noch immer um ihren Schenkel gelegt, hält mich fest in Position, lässt mich so jeder ihrer Bewegungen folgen. Mit Zunge und Daumen.
Beide wandern nach unten, die Zunge schiebt sich unter der Perle zwischen die Lippen, schmeckt den Saft ihrer Muschel. Der Daumen gleitet aus der Muschel hinaus, reibt mit der Fläche auf dem Damm. Gerade als er ihre dunkel Seite zu berühren beginnt stelle ich den Daumen etwas an, so dass nur noch seine Kuppe Rose berührt, den Damm reizt, massiert, darüber rutsch und sich nach vorne schiebend tief in das Reich ihrer Lust eindringt,

Sie stöhnt.
Wann hatte sie das letzte Mal etwas in sich gespürt.
IHN? Nicht. Vielleicht heute? Immerhin hatte sie gewollt dass ER nicht im Käfig verbleibt. Genau! Den Käfig hatte sie zuletzt dort gespürt. Doch hatte der nie so weit gereicht wie jetzt mein Daumen, bei weitem nicht so tief wie es IHM gelingen würde.
Ich gebe Gas.

Ich muss erreichen, dass sie kommt.
Das sie nicht der Idee verfällt IHN spüren zu wollen,
wohl sogar IHN kommen zu lassen.
Jetzt, so kurz vor erreichen der ersten Hundert Tagen die diese Jahr zu bieten hat.

Atemlos wetzt meine Zunge über ihre Perle, drängt mein Daumen in sie, reibt er den Damm und durch ihre Muschel, beschert ihr ein Gefühl, das ihr gefällt und sie letztlich nach oben bringt. Sie stöhnt, kommt, zieht mich hoch.
Ich küsse sie.
Sie greift nach IHM.

Nicht zu kommen ist NORMAL kein Problem.
Aber zu spüren, langsam an der Punkt geführt zu werden...
Wenn Rose knetet,
wenn sie zieht,
wenn sie mit den Bällen spielt.

Dann kratzt, IHN wichst,
ein Feuerwerk im Kopf entsteht.
Ehrlich gesagt ist das der Lohn, den ich gerne für mein Dienen nehme.


Ungekommen, immer gern.

Vom Rosenzüchtling

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