Samstag, 13. Juni 2015

Belohnung

Die Feier ist vorbei.
Das Geschirr ist gespült, die restlichen Speisen gekühlt und Kuchen an gehende Gäste verteilt.

Dem Garten sieht man nicht an, dass hier über Stunden dutzende Leute waren.
Nur der Kirschbaum ist noch immer geschmückt mit Eins und Acht und Luftballons.
Ansonsten - Aufgeräumt.

Ich weiß, das Rose es war, die vor der Party ihr Bestes gab.
Geschnippelt, dekoriert und Salat gemacht hat. Alles Tipp Topp herrichtete, während ich weit entfernt im Büro saß.
Doch als die Feier lief konnte sie entspannen. Sie saß mittendrin, brauchte fast nichts zu tun, außer mit den Gästen feiern.

"Lady, bitte. Darf ich von dir kosten?"
"Jetzt? Noch heute?"
Es ist kurz vor Zwölf.
"Nach so einer Feier schmeckt ihr immer so gut."
"Danke mein Zögling. Aber ich glaube nicht dass ich will.
Ich weiß, du hast heute so viel gemacht..."
'Wie wäre es dann mit einer Belohnung für mich!'

Kurz darauf lag ich mit Rose im Bett.
Sanft streichelte ich ihre Wange, fuhr meine Hand ihre Seite entlang. Glitt langsam nach vorne, vom Busen auf den Bauch um ein Wenig tiefer ihren Hügel zu streicheln.
ER drängte nach vorne. Nach hinten geklemmt versuchte ER sich zwischen meinen Beinen nach vorne zu zwängen.
Auch ER wusste, es ist Zeit eine Belohnung einzuheimsen.
Rose ließ sich streicheln, ihr Atmen stockt. Dann stöhnt sie aus, ihr Brustkorb bebt. Sie ist bereit. Es fehlt noch ein ganz kleiner Funke, dann geht es los.
"Lass uns schlafen" umfasst sie statt dessen meine Hand und hält sie fest.

"Danke Lady" keuche ich erregt.
Noch bin ich an sie gekuschelt, kann sie das Zittern meines Körpers spüren. Wie ER zuckt, ich durch IHN bebe. Wie ER mich dauernd zappeln lässt.
"Ich weiß, du hast eine Belohnung verdient" setzt sie zu ihrer Rechtfertigung an, "aber für mich ist es zu spät geworden. Ich bin müde."
"Danke Lady" küsse ich sie.
Sofort zuckt ER auf, durchzuckt es mich.
"Du sagst, ich habe eine Belohnung verdient und doch bekomme ich nichts.
Das heißt für mich, du tust was du willst.
Früher hättest du dich das nicht getraut."
"Nein, mein Zögling. Da hätte ich ein schlechtes Gewissen bekommen."
"Ich bin dir so dankbar genau jetzt nichts zu bekommen."
"Ja, mein Zögling. Gute Nacht."

Ich drehte mich um. ER zuckte nach.
Zur Seite gedreht und an Rose gerutscht.
Ihre Hand tastet auf meiner Hüfte entlang.
'Sie braucht nur ein kleines Bisschen tiefer, dann ist sie bei IHM.'
Genau das macht aber die Lady nicht.
Sie berührt in kein einziges Mal.
Nicht ein Hauch einer Belohnung.

Es ist für mich so erregend geworden,
eine verdiente Belohnung nicht zu erhalten,
nur weil sie, die Lady gerade nicht möchte.
Kein Zwang für sie.
Sie macht was sie will.
Genau das was ich mir Wünsche.

Ihre Entwicklung zu erleben ist der schönste Lohn für mich.


Vom Rosenzüchtling

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