Montag, 8. Juni 2015

Unter der Rose

Roses Herrschaft hat einen Knick bekommen.
Lief das Ganze bisher gemächlich nach oben so ändert sich nun das Niveau.
Es geht steil Berg auf.
Vor zwei Tagen -so scheint es- hat Rose ihre Pandora entdeckt. Ein kurzes Heben des Deckels und schon ist etwas entschlüpft von dem Rose nicht gewillt zu sein schein es je wieder zurückzustecken.

Frei! Und jetzt nehme ich mir all das wonach es mir tief in meinem Inneren all die Jahre bereits war.

Sie hat den Deckel nur kurz gehoben.
Noch weiß ich nicht was geschieht wenn der Deckel endgültig gelüftet wird und sich das was darin verborgen ist komplett entfesselt.

Die Nacht ist sternenklar.
Unser Haus ist Dunkel. Keine Kerze brennt auf dem Tisch. Das Licht der Nachbarschaft reicht nicht bis zu uns.
Meine Augen haben sich längst an die Dunkelheit gewöhnt und ich sehe vor mir Rose in ihrem Sessel sitzen. Nur im Nachthemd bekleidet während sie an SEINEM Köpfchen reibt, ihre Finger SEINEN Schaft bespielen und ihre Hände hin und wieder einen präzisen Schlag auf die Bälle setzten.
Ich nehme ihren Fuß.

Zärtlich massiere ich dessen Sohle und seine Zehen, streife hinten an der Ferse entlang.
Ihr anderer Fuß ruht derweil auf meinen Bällen. Tritt leicht darauf, rollt sie herum, drückt sie auf den Stuhl, gegen meine Schenkel hinauf und lässt sie fallen.
Rose scheint das Spiel zu gefallen. IHM auf jeden Fall.

Unvermittelt steht sie auf.
Erst denke ich, sie will sich auf IHN setzen.
Dann weicht sie aber zurück.
"Setzt dich unter die Rosen."
Unter die Rosen. Dort steht die Bank.
Relativ frei. Von Vier unserer Nachbarn einzusehen. Jetzt im Sommer, zur Blütezeit der Rose ein ganz klein Wenig verdeckt. Sobald aber ein Lichtstrahl darauf fällt, ein Mondstrahl genügt und schon sitzen wir mittendrin. Für jeden zu sehen.
Ich trage mein Hemd. Nicht jeder erkennt sofort der Kerl ist nackt.
Was Rose dort will? Einfach nur die Aussicht ändern? Will sie mich dort teasen?
Ganz sicher will sie dort mit IHM spielen. Auf ihre Art.

Kaum sitze ich stellt sich Rose vor mir auf.
... setzt ein Knie neben mir auf die Bank, setzt das zweite Knie auf die andere Seite um sich sofort wieder zu erheben und zur Hütte zu gehen.
Keine Ahnung was sie hat, aber ich warte.
Der Bewegungsmelder an der Hütte schaltet das Licht. Rose steht im Hellen. Im Nachthemd -kein Problem. Und ich kann sehen, dass sie die Polster entnimmt.
Klar...
Während sub sich keine Gedanken macht ob für seine Erregung die Knie auf dem harten Boden scheuern sollte ich endlich daran denken, den Boden unter ihr bequem zu halten.
Kaum liegen die Polster auf der Bank kniet Rose über IHM, hebt ihr Hemd und setzt IHN an.
Sie senkt ihre Hüfte, hebt sie etwas, senkt sie wieder und bleibt im Takt.
Ich kann spüren, wie sein Köpfchen an ihr reibt, wie es in ihr versinkt - weiter nicht.
Will sie nicht mehr oder geht es nicht?
Ist die Lady gerade dabei sich an IHM zu reiben oder stimmt die Position nicht um IHN in sie zu bringen?
Nach kurzer Zeit steht sie auf.
'Aha! Scheint doch nicht zu reichen. Was nun?'

Rose dreht sich um.
Welch hübscher Rücken, welch wundervolles Kreuz.
Ich liebe ihren Körper -langsam schiebt sich ihr Hintern entgegen- kann es kaum erwarten, ihre Taille zu umfassen. Roses Hand greift nach hinten, ihre Hüfte sinkt nach unten, langsam gleitet ER hinein...

Wie warm, wie weich. Sanft dringt ER ein. Rose ist nass. Ihre Muschel tropft. Das ist eine völlig andere Lady als noch vor wenigen Tagen.
Eine Bestellung mit zwei neuen Toys. Die Büchse der Pandora war wohl auch dabei.
Rose reitet sich in Ekstase, reitet sich zum Kommen.
Kurz keucht sie nach hinten
"Du kommst auf KEINEN Fall."

Ich weiß nicht was es war. Der harsche Befehl oder weil Roses Muschel so am Auslaufen war. Sie hätte noch lange weiter reiten können. Mehr wie das was ich in dem Moment hatte hätte ich sowieso nicht haben wollen. Einfach nur für sie da zu sein, sie zu bedienen...
"Das willst du doch. So benutzt zu werden" steht sie auf und geht zurück auf die Terrasse.
"Ja" so benutzt zu werden.
Ich war so stolz mich überhaupt benutzen zu lassen. Ihr das bieten zu können, was sie will und nicht sofort gleich einzuknicken.

Nachdem ich die Polster aufgeräumt hatte setzte ich mich auf meinen Platz.
Auf der Terrasse, auf den Sessel, direkt vor ihr.
"Du wirst mich nachher ficken" sagt Rose unverblümt zu mir.
"So lange bis du kommst. Und so lange bis ich gekommen bin. Kommst du zu erst, dann nimmst du den Strap und machst fertig was du selber nicht schaffst."
"Ja Herrin."
Das Erste woran ich denke ist der Plug

Sie hat nicht gesagt, ich soll ihn entfernen.
Er ist noch eingebaut. Ich werde ihn nicht entfernen, wenn die Lady nicht daran denkt.
Dann geht das von heute so weiter wie gestern.
Das was hinter mir war steht mir bereits wieder hinten an.
Meine Gedanken kreisen nicht um die Lady, nicht um IHN, nicht um SEINE Befriedigung.
Sie gehen tiefer. In mir.

"Ist das klar" fragt die Lady in meine Abwesenheit hinein.
"Ja Herrin. Ich überlege gerade. Am Liebsten würde ich sofort kommen. Auch wenn es mir lieber ist, durchzuhalten bis ihr bekommt was euch zusteht."
"Wir werden ja sehen" grinst mich Rose an.
"Ja Herrin."
... und wenn ich mich ganz besonders gut anstelle,
vielleicht wünscht die Lady ja eine Extrarunde.

Unter der Rose zu dienen.


Vom Rosenzüchtling

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