Freitag, 17. Juli 2015

Tropfenreich

Das Massagetuch war ausgebreitet als ich das Schlafzimmer betrat.
Anders als sonst hat es Rose aufgelegt.
Anders als sonst auf ihrer Seite.
SIE fordert die Massage.

Angesichts dessen, wie oft das ich frage, wie oft ich ihr erkläre wie gut sie ihr tut, angesichts dessen wundert es mich, dass Rose von sich aus einmal will.
Nun denn, doch zuerst muss ich wählen. Ein Duzend neuer Öle warten seit Monaten darauf erprobt zu werden. Das vor Tagen mit Roseduft war gut. Heute nehme ich Lavendel.
Ich träufele es in die Hand, verteile es auf dem Rücken und nehme nochmals um es auf die Schenkel zu geben.
"Da brauchst du nicht. Die Schultern sind mir wichtig."
"Ich dachte alles das du trainiert hast."
"Ach was. Die Beine können das ab."


Noch bevor ich begann ging mein Blick noch nach Vorne. Unsere Läden waren teilweise offen. Der vom großen Fenster war nur halb abgesenkt, der der Tür noch immer oben. Ich sah das Licht der Nachbarhäuser, da drüben übt jemand Klavier. Und dort wohnt die junge Lady, die oft zu uns rüber spannt. Sie könnte mich auf dem Bett kniend sehen.

Kerzenflackern, nackt im Bett, die Fenster sind geöffnet. Noch einladender könnte es nicht sein: Schaut was wir beide treiben.

Ich beginne mit den Schultern. Schon jetzt ist mein Blut zu Köpfchen gestiegen, lässt IHN prall und fest erstrahlen. Meine Hände fassen zu, spüren die Muskeln am Nacken, fühlen ihre kräftigen Schultern, ihre Arme sowie die festen Seiten, die ausgeformt sind wie noch nie.

Das alles schmerzt.
Anders als früher, als ich ihren Körper mochte. Mit kleinen Polstern an verschiedenen Stellen. Wohlgerundet und mir über Jahre hinweg bekannt.
Es schmerzt, jetzt diesen Körper zu berühren.
Straffe Haut, Muskeln, fest geformt.
Polster, kaum zu spüren. Anders. Verändert!
Doch noch immer vertraut.
Es schmerzt.
Ich verehre ihren Körper.


Jede Berührung tut weh, verursacht ein Ziehen in IHM.
Meine Hand gleitet über ihren Rücken.
Dann ein Impuls. Die Muskeln am Rücken erzeugen ein Zucken im Schaft.
Ich stöhne auf und setzte kurz ab.
Mit meinem Knie an ihrer Seite bekommt sie mein Zappeln zu spüren.
Ein paar Sekunden, dann massiere ich weiter.

Ein paar Sekunden, erneut ziept es in IHM, erneut zappeln ich unkontrolliert.
Hocherregt steht ER vor mir auf.
Und oben am Loch thront ein Tröpfchen.

Ich entscheide mich beide Seiten von ihr gleichzeitig zu verwöhnen. Was leider nur geht, wenn ich mich auf sie setze. Auf die Schenkel, dann beuge ich mich vor.
Meine Hände streicheln Roses Haut, streichen langsam höher.
Am Ansatz der Brüste beginne ich Kreise zu ziehen. Erst mit den Fingern, dann mit der Flächen Hand.
Ich ziehe nach unten, kreise nach vorne, höre das Schnurren von Rose.
Meine Hände gleiten weiter, höher, auf die Schultern. Nun muss ich mich strecken -unbequem- nach vorne lehnen um ihren Nacken zu erreichen, schmiege mich an, lege mich auf sie, lasse meine Brust ihren Rücken berühren, fahre mit den Händen hinaus auf den Armen, hinaus zu den Händen, fädele meine Finger zwischen die ihren und küsse sanft Roses Hals.
"Hhhmmm" summt sie leise, reagiert auf das Stück -das drückt.

ER liegt zwischen uns, wird von mir nach unten gedrückt. An ihrem Hintern, zwischen den Backen, schiebt sich vor und wippt zurück.
Mein Becken bewegt sich sanft, schubbert mein Stück an meiner Lady, beschert mir zusätzliche Schmerzen.
'Oh tut das gut sich an ihr zu reiben.'

Ich versuche mich aufzurichten, den Druck von IHM auf ihr zu halten, dabei zurück zum Nacken zu streichen, was nicht gelingt. Ich setze mich hin.
Ein Blick nach unten, ein silberner Fleck.
Auf SEINEM Köpfchen ist nichts mehr zu sehen. Dafür führt ein dünner Faden auf ihrem Slip entlang nach oben.
Sofort zuckt ER, sofort muss ich zappeln.
Ich sitze auf der Lady und schüttle sie auch.

Kurz 'steige' ich ab, knie mich auf die Seite, reibe und streichle Roses Rücken ab.
Unwillkürlich gleiten meine Finger nach unten, über Hüfte und Schenkel hinab zu den Knien, streifen dann wieder hoch, fahren unter den Slip, streicheln die Bäckchen und kneten sie sanft.
'Will JA kann NEIN' ich denke sie ist unentschieden.
Ich bin bereit ihr all das zu geben was die Lady sich wünscht, nur habe ich das Gefühl, sie weiß es selbst nicht.

Noch einmal von der Hüfte hinauf an den Seite, den Ansatz der Brust umkreisend speziell verwöhnend. Dann hoch zur Schulter, das Öl versteichen um zum Abschluss mit zwei Fingern den Nacken zu kneten. Mit Daumen und Zeigefinger drücke ich zu, schiebe die Finger nach oben, ziehe sie zusammen in die Mitte, nach unten, auseinander und bis über den Ansatz der Haare knisternd nach oben.
"Was ist das für Öl" fragt Rose, die merkt, wie gut es noch immer gleitet.
"Lavendel, eins von den Proben. Es gleitet gut. Und lange."
"Ja. Du könntest noch stundenlang" fragt sie lachend als sie merkt, ich werde geschüttelt.

Es dauert, fünf bis acht Sekunden bis ich in der Lage bin ihr zu antworten.
"jaaha lladiii" keuche ich.
"Ist gut. Es reicht für heute" schon richtet Rose sich auf.

Kaum habe ich mich gefangen springe ich aus dem Bett, richte ihr Lager und räume zusammen.
Ich warte bis sie liegt, lege mich zu ihr, streichele ihr Haar und küsse ihre Stirn.
"Gute Nacht meine Lady" hauche ich ihr zu.
"Nacht mein Zögling" haucht sie zurück.

Gleich darauf stehe ich auf.
Noch immer sind die Läden offen, noch immer brennen im Zimmer die Kerzen. Ich drehe mich ins Profil -ER zeigt sich auch- und schaue nach draußen. Kein einziges Licht ist mehr in den Nachbarhäusern zu sehen.
Ungewohnt?
Nicht wenn man nicht gesehen werden ins Dunkle sieht.

Ich will nichts verbergen, brauche es auch nicht. Das ist unser Haus, wer was sieht, der will das auch. Kerze um Kerze puste ich aus, entzünde mein Nachtlicht um danach die letzte Kerze auszublasen. Spätestens jetzt bin ich, ist ER in all SEINER Pracht zu erkennen. Doch es ist spät, ich rutsche unter die Decke und lösche das Licht.

Was bleibt ist der Schmerz.
Das Gefühl, dass ER will, voll der Sehnsucht ist und auf keinen Fall bekommt was ER wünscht.
Es tut weh, es zuckt.
Wieder jagen Schauer durch mich hindurch. Ausgehend von IHM erbebt mein Körper. Rose legt eine Hand auf mich.
"Lady" keuche ich, "ER schmerzt. ER quält mich."
"Ja Zögling. So soll es sein. Ich lasse dich in Ruhe mit IHM. Ich merke, ich brauche nichts weiter tun. Schlaf schön."
"Danke Herrin."

... danke für sehnsüchtige Träume.


Vom Rosenzüchtling

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