Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wie gewollt

Als ich nach Hause kam brannte ein Feuer im Ofen.
Zwar hatte ich es Stunden zuvor angemacht aber Rose passte darauf auf.
Auch der Wein stand auf dem Tisch parat.
Bevor ich gegangen bin hatte ich ihn noch dekantiert, aber die Lady hatte die Gläser gefüllt.
Und es duftete nach frisch gebackenem Brot.
Vor Stunden hatte ich es angesetzt, jedoch war es Rose, die es in den Ofen schob.

Drei von vier meiner Bedingungen waren somit erfüllt.
Es fehlte noch eine von mir und die zusätzliche Bedingung für sie.
Erst dann hat sich der Elternabend für mich gelohnt.

Im Schlafzimmer war es zu kalt. Zu kalt für ein Spiel, zu kalt zum Massieren. Jedoch genau richtig um die Körper aneinander zu legen und gemeinsam einzuschlafen.

Die Herrin entschied:
"Für den Rücken ist es mir zu kalt. Aber die Füße darfst du..."
So streckte sie die Füße unter der Decke heraus aber mummelte sich selbst in die Decke ein.
WIR genossen alle DREI die Massage.

Lange war es her, dass meine Finger sich in ihre Sohle drückten und zwischen ihren Zehen hindurch glitten. Es erregte mich und mir wurde warm obwohl ich nackt zu ihren Füßen kniete.
Ich genoss es, die kleinen Muskeln ihrer Füße zu spüren, folgte dem Verlauf der großen Sehnen und merkte das Verlangen, dass in meinem kleinen Ich aufstieg, als ihre Zehen zwischen meinen Fingern hindurchrutschten.
Meinen Knöchel drückte ich in ihren Ballen und ihre Ferse rieb ich zwischen Daumen und Zeigefinger entlang. Ich entspannte mich, ER spannte sich und Rose schlief ein.

Genau das habe ich mit erhofft. Die Lady zu verwöhnen, dass sie so vollkommen entspannt. Ich massierte noch fertig, dann wechselte ich den Fuß.
Es war mir egal, dass sie bereits schlief. Ich hatte mir beide Füße verdient. So widmete ich auch dem Zweiten meine ganze Aufmerksamkeit. ER steckte den Hals und beobachtete mich dabei.
Meine Finger glitten zwischen ihre Zehen. Meine Daumen massierten über ihren Spann. Beide Handballen legten sich um die Ferse und rieben sanft daran entlang.
ER tat mir bereits weh.

Ich sah meine Lady an. Sanft schlummernd lag die da. Ich deckte sie zu, löschte das Licht und legte mich zu ihr.

So macht mir der Elternabend spaß.


Vom Rosenzüchtling



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